Regionalliga der Frauen in Xanten über die olympische Distanz

Bericht von Mirjam Moll

Zum Saisonabschluss starteten die Frauen des Brander SV Tri Teams in Xanten auf der olympischen Distanz. Bei 19 Grad Wassertemperatur war die Schwimmstrecke eine Herausforderung, zumal die Starterinnen unter einer schmalen Brücke hindurch schwimmen mussten. Gerangel im Wasser blieb da nicht aus. Simone Herrmann konnte als schnellste Schwimmerin als erste der Brander Damen aufs Rad wechseln, gefolgt von Bianca Hartmann und Elisabeth Wacker.

Zu fahren waren fünf Runden auf einer ebenen Strecke mit zwei Wendepunkten. Bianca setzte sich kurz vor Beginn der Laufstrecke über zwei Runden an die Spitze des Trios, Elisabeth lief aber mit knapp über 44 Minuten auf die zehn Kilometer eine sehr gute Zeit. Die Mädels wurden durch zahlreiche Triathleten des Brander SV Tri Teams an der Strecke beflügelt. Als erste des Teams erreichte Bianca nach 2:41:49 das Ziel, gefolgt von Elisabeth mit 2:44:44 und Simone mit 2:46:12. Damit sicherte sich die Frauenmannschaft in Xanten gemeinsam mit dem Tri Duck Dorsten den 15. Platz von 31 gestarteten Teams. Zur Belohnung erhielten die Mädels im Ziel eine rote Rose.

Ein kleiner Minuspunkt trotz des sehr gut organisierten Wettkampfs: Es gab keine Duschen, um sich nach dem Wettkampf frisch zu machen – da blieb nur der Sprung in den See oder in den durchgeschwitzten Trisuits nach Hause fahren. Das sollte aber das Gesamtergebnis nicht trüben: In der Gesamtwertung können die Brander Mädels auf einer sehr gute erste Saison der Frauenmannschaft mit dem 16. Platz von 33 Teams zurückblicken.




Verbandsliga-Triathlon in Xanten

Bericht von Sascha Weckler

Am 2. September stand für Ingo Krützen, Marcus Herrmann, Andreas Trautmann und Sascha Weckler mit der Kurzdistanz in Xanten der letzte der vier Ligawettkämpfe für 2018 auf dem Programm.

Die Mannschaft traf sich um 6 Uhr in Brand, um pünktlich um 8.30 Uhr an der Startlinie zu stehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, den Wecker wahrzunehmen, sind wir dann doch um 6.30 losgefahren. Meldungen auf den Autobahnschildern „Tempo 60 wegen Staugefahr“ – sonntagsmorgens um 7 Uhr bei komplett freier Autobahn – verzögerten die Fahrt nochmal ein wenig.

In Xanten wurde daraufhin nur die Wechselzone eingerichtet und dann ging es fix rüber zum Start. Um 8.28 standen wir an der Startlinie – dann doch 2 Minuten zu früh. 😉

Die 1,5km lange Schwimmstrecke war sehr angenehm zu schwimmen. Entlang einer gespannten Leine ging es um den Wendepunkt herum und dann gegen die tiefstehende Sonne zurück, wodurch die Sichtweite nach vorne auf 1 bis 2 Meter begrenzt war. Sascha stieg im vorderen Drittel, als erster Brander, aus dem Wasser. Kurz nach ihm kam Ingo in die Wechselzone, gefolgt von Marcus und Andreas.

Auf der flachen, 42km langen Radstrecke verschoben sich die Verhältnisse – auch innerhalb des BSV. Auf der 8km langen Wendepunktstrecke mussten fünf Runden absolviert werden, wodurch die anderen Teilnehmer gut beobachtet werden konnten. Nach einer starken Radzeit ging Marcus als erster Brander auf die Laufstrecke, dessen Verfolgung Ingo aufgenommen hat. Mit ein wenig Abstand folgten die beiden anderen. Bei Kilometer 3 konnte Ingo Marcus dann überholen, setzte seine Aufholjagt auf die weiteren Konkurrenten fort und beendete die Kurzdistanz mit persönlicher Laufbestzeit (bei einer Kurzdistanz) mit einem sehr guten 36. Platz. Sieben Minuten dahinter kam Marcus bei seiner ersten Kurzdistanz nach 15 Jahren ins Ziel. Weitere sieben Minuten dahinter überquerte Sascha bei seiner ersten Kurzdistanz die Ziellinie. Andreas hatte auf der Laufstrecke Probleme mit einer alten Verletzung in der Wade, die noch aus seiner aktiven Zeit als Fußballer stammt, weswegen er weitere Plätze einbüßen musste.

Insgesamt kam leider nur ein 17. Platz der 18 Ligamannschaften heraus. Die Saison kann dennoch mit einem zufriedenstellenden 11. Platz beendet werden!

Als Einzelstarter auf der Olympischen Distanz waren außerdem noch Ulrich Loup, Dietmar Merkens und Kevin Hartmann dabei. – Vom Ergebnis der Regionalliga-Damen werden wir in einem weiteren Bericht erzählen.




Verbandsliga-Triathlon in Krefeld

Bericht von Helmut Leclere

Beim dritten von vier Saisonwettkämpfen durfte ich am 26.08.2018 in Krefeld als Ersatzmann bei der Verbandsliga Süd Mannschaft des Brander SV Tri Teams starten. Die vier gemeldeten Starter waren Carlos Pulido Jiménez, Martin Vickus, Thomas Malis und Helmut Leclere. Wir trafen uns zur unchristlich frühen Zeit um 6:15 Uhr an der Schwimmhalle in Brand und fuhren nach Krefeld. Der Wettkampf war mit dem Start um 8:30 Uhr ebenfalls früh angesetzt. Der Triathlon in Krefeld war eine olympische Distanz mit 1500 Meter Schwimmen im Elfrather See, 40 Kilometer Radfahren und anschließenden 10 Kilometer Laufen.

Beim Treffpunkt in Brand betrug die Außentemperatur nur 7,5 °C und ich befürchtete mein persönliches Desaster beim Schwimmen. Als dann das Neo-Verbot durch die Kampfrichter aufgehoben wurde, kam dies mir und allen anderen schlechten Schwimmern entgegen. Wobei ich der Ehrlichkeit halber sagen muss, dass das Wasser eine echt angenehme Temperatur hatte.

Das Schwimmen auf der Regatta Strecke war aus meiner Sicht problemlos, da sich der Pulk auf der ersten langen Gerade (schätzungsweise 730 bis 740 Meter) weit auseinander zog und es daher zu wenig Körperkontakt kam. Nach dem Wendepunkt (zwei Tonnen) kam der scheinbar nicht enden wollende Rückweg. Der Ausstieg wurde uns durch Helfer am Steg stark erleichtert. Martin kam hier mit 24:28 min vor Thomas mit 25:59 min als erster (Brander) aus dem Wasser. Kurz danach kamen Carlos mit 27:57 min vor Helmut mit 28:51 min.

Die Radstrecke ging aus dem Parkgelände heraus in ein Gewerbegebiet und von dort auf eine mehrspurige, autobahnähnliche Landstraße, die super abgesperrt und gesichert war. Das Wetter war nahezu perfekt und es gab wenig Wind. Die Strecke war eher zwischen topfeben und flach angesiedelt und das Tempo wurde nur durch drei Wendepunkte herausgenommen. Auf der Radstecke mit den vier Runden sah man die Teammitglieder immer wieder und konnte sich gegenseitig anfeuern. – Das Radfahren wurde von Martin als erstes Teammitglied mit 1:10:43 Stunden beendet. Kurz dahinter kam Thomas mit 1:10:25 Stunden (aber schlechterer Schwimmzeit), dann Carlos mit 1:10:39 Stunden und dann Helmut mit 1:23:11 Stunden.

Auf der Laufstrecke (4 Runden) drehte sich die Spitze. Da übernahm Carlos die Führung mit einer bomben Laufzeit von 38:39 min und Martin folgte ihm mit 42:39 min. Thomas benötigte exakt 45 min und Helmut kam trotz Wadenzerrung noch in 51:14 min ins Ziel, wo er von seinen Teamkollegen erwartet und abgeklatscht wurde. – Die Mannschaft erreichte einen prima 12. Platz von 18 gemeldeten Mannschaften.

Dieser Wettkampf ist empfehlenswert, da er sehr gut organisiert ist und es sehr viele Helfer gibt. Es gab drei Check-In-Stellen, so dass sich keine Warteschlangen bildeten. Die Strecken sind an Abbiegungen gut ausgezeichnet und mit Gittern zum entgegenkommenden „Verkehr“ gesichert.

Einen Dank noch an Oliver Dickheuer, der mir seinen „Kämpferanzug“ geliehen hat, in dem ich ja trotz schlechter Umstände nicht aufgeben durfte. – Ich habe mich sehr gefreut den Wettkampf gemeinsam mit dieser Mannschaft erfolgreich zu bestreiten.




Regionalliga-Frauen beim „Channel Triathlon“ in Rheine

Bericht von Mirjam Moll

Die Regionalliga der Frauen neigt sich langsam dem Ende zu. Am Sonntag starteten die Mädels des Brander SV Tri Teams in Rheine auf der Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad und 5 Kilometer Laufen. Beim „Channel Triathlon“ mussten die Starterinnen ohne Neoprenanzug ins Wasser – und wie schon bei den vorangegangenen Wettkämpfen schenkten sich die Frauen untereinander nichts. Dafür entschädigte die Wechselzone auf dem gepflegten Fußballplatz. Die flache, aber kurvenreiche Radstrecke ging über zwei Runden und setzte die Triathletinnen dem Wind nahezu ungeschützt aus. Auch die Laufstrecke über zwei Runden verlief im Zickzackkurs und noch dazu über Sand, Kies und Wiese und erschwerte durch ihre Unebenheiten das Sprinten ins Ziel. Dennoch konnten sich die Brander Mädels den 16. Platz (von 33) in der Gesamtwertung sichern. Bianca Hartmann erreichte mit 1:16:40 als erste der drei das Ziel, gefolgt von Nadine Ader mit 1:17:39 und schließlich Kirsten Brake mit 1:19:05. Damit hält sich das Brander SV Tri Team souverän im oberen zweiten Drittel der Liga und kann guter Dinge den letzten Wettkampf der Saison in Xanten am 2. September entgegensehen.




Hückeswagen-Triathlon: Regionalliga (Mitteldistanz) und Einzelstarts (Volksdistanz)

Bericht von Martin Siemann

Am Samstag, den 11.08.2018 stand der wohl längste Wettkampftag für die Brander in der Regionalliga auf der Agenda. Alex, Niko, Erich und Martin nahmen sich der Aufgabe des Mitteldistanz-Triathlons in Hückeswagen im Bergischen Land an. Die vier trafen sich wegen des frühen Starts um 8:30 Uhr schon am Vorabend in einer gemütlichen Unterkunft in Wipperfürth. Dort wurden noch einmal alle renntaktischen Vorgehensweisen sowie Erfahrungen bei einem Abendessen ausgetauscht.

In Hückeswagen an der Bevertalsperre ging es dann bei einer zurzeit doch verhältnismäßig kühlen Außentemperatur von 12°C an den Schwimmstart. Das Wasser war spiegelglatt und der Himmel zeigte sich von seiner guten Seite. Es sollte ein guter Tag werden! Dies wurde durch die Freigabe von Neoprenanzug durch die Wettkampfrichter bestätigt, was den im Team „schlechteren“ Schwimmern wie Erich und Martin entgegen kam.

Nach dem Start war das Gerangel im Wasser recht groß, einige Athleten boxten sich durchs Wasser, was im Anschluss des Wettkampfes direkt zur Diskussion stand. Als erster erreichte Niko nach 2000m die Wechselzone mit einer super Schwimmzeit, gefolgt von Alex, Martin und Erich.

Auf der Radstrecke hat Niko weiter Druck gemacht, um an der Spitze dran zu bleiben, und es gelang ihm auch. Alex hat es auf der ersten von vier Radrunden etwas vorsichtiger angehen lassen, somit konnte Martin in der zweiten Runde aufschließen und kurzfristig an ihm vorbeiziehen. Erich hat lange auf sich warten lassen, aber in der letzten Runde kurz vor dem zweiten Wechsel ging er mit einer gewohnt starken Radperformance zuerst an Martin, dann an Alex vorbei. Die drei zogen sich aber gemeinsam die Laufschuhe an. Niko war da bereits auf und davon und immer noch auf Top-5-Kurs.

Alex gelang es beim Laufen mit der (von den Brandern) schnellsten Laufzeit Boden gut zu machen und sich fast noch wie Niko unter den Top 10 in der Einzelwertung zu platzieren. Erich und Martin liefen ebenfalls einen sehr soliden Halbmarathon und rundeten das Gesamtergebnis des BSV Tri Teams für einen tollen 5. Platz in der Mannschaftswertung ab.

Da der Wettkampf gleichzeitig die NRW-Landesmeisterschaft im Mitteldistanz-Triathlon war, konnten hier noch einige Podestplätze ergattert werden: Niko ist nun amtierender NRW-Meister auf der Mitteldistanz in der Altersklasse M20. In der Altersklasse M50 holte sich Alexander den Meister- und Erich den Vizemeister-Titel.

Vier weitere BSV Triathleten waren nach Hückeswagen gekommen: Elisabet, Judith, Uschi und Andreas hatten sich diesen landschaftlich schönen Volkstriathlon als Einzelstarter vorgenommen. Elisabeth und Andreas erreichten Kopf an Kopf nach 1:17h das Ziel, bei Judith stand 1:20h auf der Uhr und Uschi, die nach ihrem Sturz in Sassenberg vor einer Woche noch etwas gehandicapt war, durchquerte den Zielbogen nach 1:34h. Herzliche Glückwünsche an alle!




Frauke und Hanna-Lena beim VULKAN-Cross-Triathlon Schalkenmehren

Bericht von Frauke Gerber

Am 28.07.2018 sind wir mit zwei Starterinnen und männlichem Anhang in die Vulkan-Eifel aufgebrochen um dort am XTERRA Cross-Triathlon teilzunehmen.

Der Ort Schalkenmehren ist eingebettet in eine hügelige Landschaft und liegt direkt an einem Maar. Die Strecke war als olympische Distanz ausgeschrieben und führte entlang des Maars durch den Wald sowie über Wiesen und konnte nur mit einem Mountainbike befahren werden.

Die Schwimmstrecke führte zwei Runden durch den See, mit einem kurzen Landgang und anschließendem Sprung von einem Steg aus ins Wasser zurück. Die Wassertemperaturen waren frisch und angenehm, so dass wir ohne Neoprenanzug schwimmen konnten. Der Ausstieg führte über eine steile Treppe nach oben und vorbei an Zuschauern direkt in die Wechselzone auf einer stoppeligen Wiese. Wer jetzt an Schonung und erst mal ein bisschen Einfahren denkt, liegt komplett daneben.

Den Auftakt bildete eine kurze, wenn auch giftige Rampe, die auf die eigentliche Fahrstrecke führte. Wegen der langen Trockenheit staubte es total und im Hals machte sich die Wüste Gobi breit. An Trinken war aber vorerst noch nicht zu denken, denn es ging schnell über kleine Trails auf gleicher Höhe Richtung Wald. Nach einmal runter und wieder rauf kam ein Linksabzweig und rauf Richtung Kammlage. Schnelles Schalten und ordentlich Druck auf der Pedale (sofern man das drauf hat 🙂 ), ließen den kurzen Aufschwung als machbar erscheinen –wie gesagt, wenn man´s drauf hat…

Weiter ging es durch Gehölz (echt easy) und nach einem weiteren Anstieg über eine Asphaltstraße auf einen knubbeligen Wiesenteil. Dort folgte eine schlängelige Kurve (nicht ganz so easy) bergab, wo mich Hanna-Lena mit einem fröhlich geflöteten „Hallöchen“ überholte und die Kurve elegant durchsegelte – natürlich stehend.

Danach wurde es interessant, denn nun folgten gleich zwei Rampen mit längerem Abstand dazwischen, die sich nur dadurch ankündigten, dass ein Streckenposten das ankündigte. Sofern man gut ist und schnell aufs kleine Blatt schaltet ebenfalls gut machbar…tja.

Bei der zweiten Runde ging´s auch. Die Augen sind auf dem Weg zum Dronketurm auch im Kopf geblieben, obwohl es sich komplett anders angefühlt hat, man war das hart!! Was kommt nach einer Steigung? Richtig, die Abfahrt!!! Sehr steil und nur etwas für Mutige und Könner (überhaupt nicht easy!!!). Die zweite Abfahrt war so lala (der Tipp rechts zu fahren, hat mir bei der zweiten Runde auf jeden Fall geholfen).

Tja, fertig.

Der sich anschließende Trail (anspruchsvoll für die Kondition) war mit drei Runden angesetzt und führte von der Wechselzone über eine steile Baukonstruktionsbrücke reichlich steil in den Wald hoch. An einer Stelle war echt nur gehen möglich. Der Trail verlief mit viel Wurzelwerk und Bergab-Passagen Richtung Maar und über Wiesen, Asphalt und die Konstruktionsbrücke wieder zurück. Die Hitze war echt krass und über den Wiesen staute es sich.

Der Zieleinlauf lag am Ufer im Schatten. Nach einer kurzen Erfrischung und Small-Talk sind wir noch in das kleine, nette Freibad gegangen, um den Staub abzuwaschen.

Herrlich war`s und wirklich zu empfehlen!! Mit etwas MTB Training und mehr Mut eine machbare und auch lohnenswerte Veranstaltung.




Deutsch-belgisches Triathlon-Quartett in Sassenberg

Bericht von Andreas Trautmann

Wenn die Erde verdurstet, der See kocht und die Wege verstauben, dann machen sich vier BSV Triathleten auf den Weg zum letzten Ligawettkampf. Obwohl allgemein bekannt ist, dass Sport bei dieser Hitze, dazu noch um die Mittagszeit, alles andere als gesund ist, trafen sich Frauke, Uschi, Olivier und Andreas zum letzten Ligastart in Sassenberg. Wo? Ja, genau ein bisschen westlich von Gütersloh, also nicht weit von Berlin.

Mit Olivier Esser hatte unsere Seniorenmannschaft einen Mann für das Podest an Bord. Und so starteten unsere Musketiere hochmotiviert in den Wettkampf. Im badewannenwarmen See legte Olivier direkt los und war vorne mit dabei. Schade, dass er und ein Kollege auf der Radstrecke falsch geleitet wurden und so wichtige Sekunden verloren. Frauke kam als zweitbeste Branderin aus dem Wasser, gefolgt von Uschi und Andreas. Andreas konnte auf der Radstrecke punkten und an den Frauen vorbeiziehen. Ein fast Plattfuß konnte mit Hilfe eines Streckenpostens repariert werden, aber er verlor einige Minuten.

Auf der abschließenden schattenreichen Laufstrecke und dank wasserspendender Camping-Urlauber setzten die BSV Trias noch einen drauf. Frauke konnte trotz der Hitze eine super Laufzeit heraushauen! Nur Uschi stürzte unglücklich nach Kilometer 5, schrie vor Ärger, schüttelte sich, stand auf und erreichte kämpferisch das Ziel. Olivier wurde Gesamt-Liga-Dritter. Die Mannschaft belegte den 14. Platz von 18. Mannschaften.




Ein lang gehegter Traum wird wahr – oder Familienausflug „Ironman“

Bericht von Petra Bleimann

Schon seitdem ich Arndt bei seinen Ironman-Rennen begleitete, kam am Ende immer der Gedanke bei mir auf: „Ob ich das wohl auch schaffen würde? Einfach so, aus eigener Kraft?“ – Jahrelang hielten mich die Kinder, die Familie, der Job, die Angst, …, also viele Ausreden von einem Start ab, bis dass ich bei einem Einkaufsbummel 2017 in Maastricht entschied: „2018 mache ich einen Ironman!“ Zu meinem Entsetzen versuchte mich meine Familie nicht umzustimmen, sondern fand die Idee toll! Also gab es kein Zurück mehr.

Ein Jahr lang habe ich mich mehr oder weniger ehrgeizig vorbereitet. Besonders das Schwimmen wurde für mich zur größten Herausforderung. Aber ich schaffte zuerst 500 Meter, dann 1.000 und zum Schluss sogar über 3.000 Meter am Stück. Für viele nichts ungewöhnliches, für mich schon.

Das Radfahren trainierte ich zuerst auf der Rolle, manchmal saß Arndt neben mir, meist trainierte ich jedoch alleine, da keiner mit mir unter der lautstarken Unterstützung von Helene Fischer im Keller blieb. Erst als das Wetter besser wurde, fuhren Arndt und teilweise auch Steffen stundenlang mit mir durch die Eifel und schraubten ihr eigenes Training weit herunter. – Da ich schon immer viel gelaufen bin, wurde dies bei der Vorbereitung etwas reduziert. Anstelle des Laufens wurde Radwechseln und der Umgang mit einer Kartusche geübt.

Meinen 1. Ironman wollte ich in Zürich bestreiten. Dort hatte sich Arndt 2016 für Hawaii qualifiziert und ich hatte den Wettkampf in guter Erinnerung. Nachdem wir donnerstags mit der kompletten Familie angereist waren, ging es freitags zur Registration. Und siehe da: ich bekam sogar zwei Athletenbänder! Eins für Teilnehmer und eins für Erststarter. Voller Stolz trug ich diese Armbänder, doch leider wurde der See immer wärmer und ich befürchtete Schlimmes. Beim Einchecken war das Wetter etwas kühler und es regnete, Hoffnung auf Neopren-Erlaubnis keimte auf. Zum Glück startete Arndt trotz des fehlenden Trainings mit mir. Er packte mein Rad in der Wechselzone ein, pumpte und kontrollierte alles. Was hätte ich bloß ohne ihn gemacht?

Am Tag vorher kamen die Gansers eingeflogen und Jenny machte mir noch eine Rennfrisur bevor ich ins Bett ging. An Schlafen war natürlich nicht zu denken, aber Arndt beruhigte mich.

Der große Tag begann mit einem Frühstück im Hotelzimmer, dann ging es los. Der morgendliche Schock: „No wetsuit!“ – Ok, dann halt richtig!

Ich stellte mich in die wartende Schlange und war froh als ich die Kinder abklatschen und ins Wasser konnte. Zuerst lief es echt prima und ich konnte das Schwimmen sogar genießen. Doch nach ca. 1.500 Meter wurde mir richtig übel, so als wäre ich seekrank! Zum Teil konnte ich nur noch Brust schwimmen und musste den Kopf über Wasser halten. „Was habe ich mir nur angetan?“, dachte ich. Sollte dieser Tag schneller vorbei sein als gedacht? Ich kämpfte mich durchs Schwimmen und siehe da: In dem Moment, als ich festen Boden unter den Füßen hatte, ging es mir wieder gut! Ab aufs Fahrrad und die ersten 30 km flach am See zum Einrollen. Dann ging es links ab und es folgten einige Wellen und zwei Anstiege. Auch die ersten Verpflegungen kamen und ich machte alles genau so, wie Arndt es mir geraten hatte: Wasser über mich kippen, ISO nehmen, Wasser in den Tank füllen und Salztabletten hinein, zudem alle 20 Minuten einen Schluck aus der Gelflasche. Alles voll durchstrukturiert, so wurde mir nie langweilig. Kurz vor Ende der 1. Runde, dann der nächste Berg und hier standen Elisa, Steffen. Leni, Markus und Jenny und feuerten mich so kräftig an, dass auch die zweiten 90 km wie von selbst liefen.

In der Wechselzone angekommen, machte ich mir zum Glück keine Gedanken über den anstehenden Marathon, sondern lief einfach los! Eigentlich ging es auch gut, nur war ich zu blöd meine Uhr zu bedienen, so dass ich nie wusste, wie schnell oder langsam ich lief. Mein Ziel war es, den Halbmarathon ohne große Gehpausen zu schaffen. Das klappte gut, und auch anschließend konnte ich bei langsamerem Tempo die Gehpausen möglichst kurz halten.

Nach Kilometer 5 rief auf einmal jemand: „Hey Pitti!“ Hinter mir. Ich hatte Arndt gar nicht erkannt, er war schon eine Runde weiter! Nach einem schnellen Kuss lief jeder sein Tempo weiter. Am Ende der 3. Runde wurde mir bewusst: „Du kannst das schaffen!“ Beflügelt schaffte ich auch noch die letzte Runde und fing zwei Kilometer vor Ziel schon an zu feiern. Der Zieleinlauf war einfach grandios, das Gefühl war unbeschreiblich. Ich war der stolzeste Mensch auf Erden als ich hörte: „Petra, you are an Ironman!“ – Hinter der Ziellinie wartete Arndt mit meiner Medaille und ich fiel ihm glücklich in die Arme. Er hatte wegen seines wenigen Trainings eigentlich während des Radfahrens schon aufhören wollen, aber den Ironman wegen mir und meines Zieleinlaufes beendet. Er wollte mir unbedingt die Medaille umhängen. Ein tolles Gefühl!

Am Ende habe ich meinen 1. Ironman in 12:22 Stunden als 9. in meiner Altersklasse beendet, womit ich niemals gerechnet hätte! – Jetzt bin ich ein echter Ironman und obwohl ich den ganzen Tag gedacht habe: „Nie wieder!“, überlege ich jetzt schon, wie es weitergehen könnte!!!

Das beste war, dass Paul Key, der Sprecher vom Ironman, am nächsten Tag mit seinem Wohnmobil und seiner Frau auf unserem Campingplatz Station machte und ich noch einmal ein ganz persönliches: „You are an Ironman!“ aus seinem Mund hörte!

Mein Fazit: Wenn man etwas wirklich will, dann kann man das auch schaffen! Natürlich nur mit der richtigen Unterstützung. Lieben Dank an Arndt für die unendlichen für ihn wertlosen Radkilometer und Radpausen sowie die Tipps für alle Eventualitäten, an Steffen für die Radbegleitung beim Radeln und Laufen und an Elisa für die aufbauenden Worte über meine Schwimmtechnik! Ohne eure ständige Motivation hätte ich das nie geschafft!




Bianca und Kevin beim Stubai-Ultratrail

Bericht von Bianca Hartmann

Um 23:15 Uhr klingelte der Wecker und die Aufregung jagte uns aus dem Bett. 63km mit 5075 Höhenmetern warteten. Bereits um 0:15 Uhr war die Startaufstellung im Herzen von Innsbruck – die Anspannung war bei allen zu merken. Um 1:00 Uhr fiel der Startschuss. Im Schein der Stirnlampen ging es aus Innsbruck heraus und auf kleinen Trails durch die Schluchten. Hier hieß es: Dran bleiben! Auf den engen Wegen war Überholverbot und so zog sich eine lange Läuferschlange durch das Tal. Der erste Anstieg wartete mit 2300hm auf den Hohen Burgstall, wo die Läufer mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt wurden. Nach einer kurzen Stärkung ging es bergab bis nach Neustift – die Knie brannten. In Neustift war dann streckenmäßig Halbzeit. Stetig ansteigend entlang des Wilde-Wasser-Trails ging es nun bis zum Mutterberg. Jetzt hieß es Zähne zusammen beißen  – 8km und 1400hm standen noch bevor und die Sonne zeigt kein Erbarmen. Nach quälenden Höhenmetern kam die letzte Herausforderung der Strecke – der Anstieg über den Gletscher. Nach einer Achterbahn der Gefühle war das Ziel nach 12:16 Stunden überglücklich erreicht. So endete ein spannender Trail mit toller Organisation, hilfsbereiten Streckenposten und guten Verpflegungsständen! Nächstes Jahr wieder 🙂 – vielleicht kann ich ja noch wen von euch überzeugen!!!

Official Aftermovie (mit Bianca!)




Regionalliga Frauen in Verl

Bericht von Mirjam Moll

Am Sonntag sind die Brander SV Tri Team Mädels zum dritten Mal in der Regionalliga gestartet, diesmal in Verl bei der Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Der gut organisierte Wettkampf startete wegen der Sommerhitze ohne Neoprenanzug. Auf der kurzen Wasserstrecke herrschte bei etwa 100 Starterinnen ein ordentliches Gedränge, bis sich das Feld etwas auseinanderzog. Kirsten Brake hatte dort besonders mit den Konkurrentinnen zu kämpfen. Simone Herrmann schaffte es als erste der drei Brander Mädels aus dem Wasser und startete auf die relativ flache, aber windige Radstrecke. Nadine Ader und Kirsten Brake folgten und rückten gemeinsam immer weiter vor auf den beiden Radrunden. Nadine Ader gelang es trotz ihres Starts bei der Sprintdistanz in Hamburg kurz zuvor und der Mittagshitze beim Laufen noch zusätzlich Zeit gut zu machen. Die Laufstrecke verlief ebenfalls über zwei Runden rund um den See und bot zumindest teilweise etwas Schatten. Nadine Ader erreichte als 34. (1:15:44) das Ziel, Simone Herrmann folgte als 36 (1:16:35) und Kirsten Brake als 52. (1:18:50).

Am Ende reichte es für das Team für Platz 11 von 33. In der Liga-Gesamtwertung liegt das Team damit auf Platz 13. Am 12. August starten die Brander Frauen dann in Rheine mit dem Ziel, die aktuelle Platzierung mindestens zu halten, wenn nicht nach oben auszubauen.

Ebenfalls am Start war Achim Ries, der die Fahnen des Brander SV Tri Teams auf der olympischen Strecke mit persönlicher Bestzeit vertreten hat.