Strict Standards: Only variables should be passed by reference in /var/www/vhosts/web77.boerse.webhoster.ag/httpdocs/wordpress/wp-content/plugins/wp-email-users/wp-email-users.php on line 129
Kategorie: Triathlon - Brander Schwimmverein 1973 e.V.

Brander SV Tri Team II in Kalkar

Bericht von Oliver Dickheuer

Am 01. Juli stand der zweite Wettkampf für das Brander SV Tri Team II in der Verbandsliga Süd an. Es war wieder eine Kurzdistanz angesetzt und so ging die Fahrt morgens früh nach Kalkar zum 3. Herbrand Niederrhein Triathlon N3T an den Wisseler See. Am Start für das Brander SV Tri Team waren Martin Vickus, Thomas Malies, Pascal Velten und Oliver Dickheuer. Auf Grund der hohen Temperaturen der letzten Tage war das Wasser angenehm warm, so dass ein Neoverbot ausgesprochen wurde. Die Schwimmstrecke war ein 750 m Dreieckskurs mit kurzem Landgang, der zweimal geschwommen werden musste. Hier konnte Martin seine Schwimmstärke voll ausspielen und sich bereits ein Platz im vorderen Starterfeld sichern, den er auch bis in Ziel halten konnte. Auf der Radstrecke, eine brettflache 10 km Wendepunktstrecke, blies dann immer wieder ein ordentlicher, böiger Gegenwind, der allen Teilnehmern schon Einiges abverlangte. Für den abschließenden Lauf wurde in Erwartung der hohen Temperaturen, die Laufstrecke geändert, so dass sechs Runden im Bereich des Campingplatzes und des angrenzenden Waldes gelaufen wurden. Hier konnte Thomas seine Laufstärke nutzen und noch einige Plätze gut machen. Pascal brachte mit einem ordentlichen Ergebnis sein Lauf nach Hause, während ich einen rabenschwarzen Tag erwischte und wohl gebrauchte Beine hatte. Somit blieb ich am Ende doch etwas unter meinen Möglichkeiten. Insgesamt belegte das Brander SV Tri Team dennoch den 10. Platz unter den 18 Mannschaften der Verbandsliga Süd.

Name Pl. Gesamt Schwimmen W1 Rad W2 Laufen
Martin Vickus 15 2:18:38 23:38 1:30 1:08:3 1:22 43:31
Thomas Malies 22 2:21:01 26:26 1:27 1:07:5 1:20 43:56
Pascal Velten 55 2:33:25 33:45 2:18 1:07:1 0:48 49:22
Oliver Dickheuer 60 2:36:12 28:08 2:04 1:12:3 1:24 52:01




1. indeland TriKids Triathlon

Bericht von Julie Herrmann

Am Samstag, 23.06.18 starteten Eike, Ferris, Malin, Friederike, Linas, Finja, Julie, Leni und Annika vom BSV Tri Team beim 1. indeland-TriKids Triathlon im Freibad Dürwiß. Los ging es mit dem Einrichten der Wechselzone, dann ging es zur Wettkampfbesprechung. Als jüngste Teilnehmer gingen aus den Jahrgängen 2011/2012 Eike, Ferris und Malin an den Start. Ferris hatte beim Absteigen vom Rad sehr mit seinem Startnummernband zu kämpfen, da dieses einfach nicht halten wollte und ständig rutschte. Trotzdem meisterten alle sehr gut die Strecken.

Geschwommen wurde im Freibad Dürwiß, auf einer 33,33 Meter Bahn, danach ging es auf die Radstrecke, gefolgt vom Lauf im und um das Freibad. Es gab keine Zeitnahme und keine klassische Siegerehrung, jeder Teilnehmer bekam im Ziel eine Medaille und eine Urkunde, einen Rucksack/Beutel gefüllt mit einer Packung Müsli und einem gelben Funktionsshirt.

Die Leistung der BSV Tri Kids konnte sich sehen lassen und wir hatten alle viel Spaß bei dem Wettkampf. Nächstes Jahr ist sicher der ein oder andere von uns gerne wieder am Start.

 

Bericht von Simone Herrmann

Am 23. Juni 2018 gingen gleich acht motivierte BSV Tri Kids vom Brander SV beim 1. indeland-TriKids Triathlon in Dürwiß an den Start. Als jüngste Brander Nachwuchsathleten gingen Malin Herrmann (2011) und Ferris Herrmann (2012) an den Start, um ihren ersten Triathlon zu absolvierten. Darüber hinaus starteten auch die erfahreneren BSV Tri Kids Rike Wadewitz (2009), Linas Herrmann (2009), Julie und Finja Herrmann (2007), Leni Ganser (2006) und Annika Niederau (2005). – Fast alle im einheitlichen BSV Trid Kids Einteiler, was ein starkes Bild war und allen Zuschauern extrem auffiel.

Bei angenehmen Temperaturen und einer familiären Atmosphäre hatten alle sehr viel Spaß, wenngleich der jüngste Teilnehmer Ferris mit einigen Widrigkeiten des Triathlons zu kämpfen hatte. Besonders ein zu großes Startnummernband strapazierten die Nerven des Kleinsten, weil er es immer wieder hochziehen musste und letztlich die Nummer ganz den Geist aufgab. Auch Rike hatte mit ihrer noch nicht ganz auskurierten Erkältung zu kämpfen und musste sich im Ziel erst einmal erholen. Unsere Brander Tri Kids – wir sind der einzige Verein mit einer solchen Abteilung für Kinder – schnitten allesamt super ab. Obwohl es keine Zeitnahme gab, landeten alle BSV Tri Kids auf den ersten Plätzen – teilweise mit sehr großem Abstand.

Ein tolles Event, bei dem die Tri Kids sicherlich gerne wieder teilnehmen werden. Es wäre wirklich toll, wenn es mehr Triathlons für den Nachwuchs gäbe. Vielen Dank an die Veranstalter!




Fünf BSV Tri Kids, drei Einzelstarter und das Seniorenliga-Team beim Triathlon in Mönchengladbach

Bericht von Volker Meden

Am vergangenen Sonntag fand in der Rheydter Innenstadt der diesjährige Triathlon Mönchengladbach mit starker Brander Beteiligung statt. Als Teil der Veranstaltung hatte der NRWTV zum dritten Wettkampf seiner Nachwuchscup(NWC)-Serie geladen. Neben unseren beiden Kaderathleten Felipa Herrmann und Enno Meden (beide Jugend B), für die der Wettkampf als Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft am 30.6. im sächsischen Grimma diente, stellten sich mit Till Gillessen (Schüler A), Steffen Bleimann (Jugend A) und erstmalig auch Fabian Leclere (Jugend B) drei weitere BSV Tri Kids der starken Konkurrenz aus ganz NRW. Tills und Steffens Ziel war es, sich weiter vorne als bei ihrem jeweils letzten Start im NWC beim Duathlon in Alsdorf zu platzieren. Für Fabian war es wichtig, gut durchzukommen und mal die “raue” NRW-Wettkampfluft zu schnuppern.

Mit der ersten Startgruppe der Schüler- und Jugendwettkämpfe sprangen die Schüler A und Jugend B Starter Till, Fabian und Enno in den mobilen Pool, der auf dem Rheydter Marktplatz aufgebaut war. Leider wurde in Gruppen von bis zu neun Startern pro Bahn geschwommen, was die guten Schwimmer Till und Enno auf den 400 zu bewältigenden Metern etwas ausgebremst hat. Trotzdem erreichte Enno die zweite, aus vier Startern bestehende Radgruppe, die gut harmonierte und auf der 12 km Strecke den Vorsprung der beiden Führenden mit ca. 30 Sekunden in Grenzen halten konnte. Auf der 2,5 km Laufstrecke bekam Enno leider Magenprobleme, konnte sich aber den fünften Platz sichern. Till kam als einer der ersten Schüler A aus dem Wasser, verlor dann beim Radfahren sowie Laufen, wie zu erwarten war, einige Plätze und landete am Ende im Mittelfeld der Schüler A Konkurrenz. Das ist eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass er bisher nur an wenigen Triathlons teilgenommen hat. Sein Ziel hatte er damit erreicht. Fabian konnte mit seinem Schwimmen zufrieden sein und sich speziell über sein abschließendes starkes Laufen freuen. Ihm hat der Wettkampf so viel Spaß gemacht, dass er heiß auf seinen nächsten Start ist. Der passende Wettkampf muss noch gefunden werden.

Während die Jungs auf dem Rad saßen, ging Felipa an den Start. Sie kam als erste Starterin aus dem Wasser, versuchte aber keinen Soloritt, sondern wartete, bis sich eine kleine Radgruppe gebildet hatte. Nach einem flotten Wechsel konnte sie dann ihre Laufstärke ausspielen, die Gruppe sprengen und einen souveränen Sieg einfahren. Das lässt für die Deutschen Meisterschaften hoffen, da, wie auch bei Enno, ein großer Teil der stärksten nationalen Konkurrenz aus dem eigenen Bundesland stammt.

Als letzter Starter der Jugend ging Steffen die in seiner Altersklasse 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Lauf an. Speziell vor der seit seinem Alterklassenwechsel längeren Schwimmstrecke hatte Steffen viel Respekt. Er konnte sich aber im Pool sehr gut behaupten und kam als 17. aus dem Becken. Beim Radfahren und Laufen konnte er sich um einen Platz verbessern und lief als 16. der Jugend A durch den Zielbogen. Auch für ihn bedeutete das: Ziel erreicht und Spaß gehabt! Für Steffen steht mit dem Indeland Triathlon gleich der nächste Start vor der Tür.

Bereits vor den Tri Kids waren mit Simone Herrmann, Petra Bleimann und Carlos Pulido Jimenez drei Brander Einzelstarter auf der Sprintdistanz (500/20/5) unterwegs. Von den beiden unbemerkt, da in verschiedenen Gruppen gestartet, haben sich Petra und Simone dabei einen heißen Kampf um den dritten Platz ihrer AK Wertung geliefert. Dabei konnte Petra Simones Vorsprung vom Schwimmen beim Radfahren und Laufen kompensieren und den Zweikampf für sich entscheiden. Sie belegten Platz 8 und 11 der Damenwertung. Carlos kam mit einer Spitzenzeit ins Ziel, um dann festzustellen, dass er eine Radrunde zu wenig gefahren war, was die Disqualifikation nach sich zog.

Am Nachmittag und, aufgrund des Deutschlandspiels, nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit ging dann unser Seniorenliga-Team in der Besetzung Arndt Bleimann, Marcus Herrmann, Dietmar Merkens und ich (Volker Meden) auf die Sprintdistanz. Arndt erwischte eine gute Schwimmbahn und konnte sich von einigen starken Schwimmern ziehen lassen. Nach dem erwartet starken Radfahren und gutem Lauf beendete er das Rennen in 1:04:40 als 25.. Bei Marcus löste sich schon auf den ersten Schwimmbahnen der Chip. Das erneute befestigen kostete ihn wertvolle Zeit. Er beendete den Wettkampf als 48. in 1:11:28. Mit der klaren Ansage, nicht letzter werden zu wollen, begab sich Dietmar auf die Strecke, was er in 1:21:59 auch schaffte. Nach dem erwartet schwachen Schwimmen fing der Wettkampf für mich eigentlich erst mit dem langen Weg in die Wechselzone an. Das Radeln und Laufen lief gut und ich kam in 1:04:58 direkt hinter Arndt ins Ziel. Insgesamt belegten wir den 8. Platz unter 18 Teams. Da der Altersdurchschnitt unseres Teams mit knapp unter 50 Jahren vergleichsweise hoch war – in der Seniorenliga darf ab 35 Jahren gestartet werden – sind wir mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.




Frauen-Regionalliga in Steinbeck

Bericht von Mirjam Moll

Am Sonntag sind die Mädels vom Brander SV Tri Team wieder ins Rennen gegangen in der Regionalliga der Frauen – diesmal in Steinbeck auf der Olympischen Distanz. Der Wettkampf war sehr gut organisiert, mit kompakter Wechselzone und gepflegtem Rasen. Das Wetter hätte kaum besser sein können: trocken, nicht zu heiß, allerdings recht windig. Zwar war die Schwimmstrecke im Kanal mit einem Wendepunkt zur Orientierung ganz gut, wegen des recht trüben Wassers war die erste Disziplin trotzdem anspruchsvoll. Nadine Ader war trotz 150 Metern Umweg die schnellste Schwimmerin des Brander Damentrios und ging als erste auf die Radstrecke, dicht gefolgt von Kirsten Brake und Elisabeth Wacker, die im Wasser ihre Schwierigkeiten hatte. Beide konnten auf dem Rad aber wieder Zeit gut machen. Der Parcours der Radstrecke verlief über eine 14 Kilometer lange Strecke, die drei Mal gefahren werden musste. Leider war die Strecke nicht für den Verkehr gesperrt, was beim Rennen zusätzliche Konzentration von den Startern erfordert. Gleich zu Beginn galt es eine Steigung von zehn Prozent zu bewältigen, danach kämpften die Brander Mädels vor allem mit dem Wind. Dank des guten Straßenbelags ließ sich die wellenartige Strecke gut fahren. Kirsten Brake spielte ihre Stärke auf dem Rad aus und ging als erste der drei Starterinnen auf die Laufstrecke. Wegen einer OP vor einigen Wochen konnte sie ihr Lauftraining nicht so durchziehen wie geplant und musste auf Sicherheit gehen – die steinige und unebene Laufstrecke tat ihr Übriges. Nadine Ader und Elisabeth Wacker folgten, holen ihre Teamkollegin aber bald ein. Nadine Ader erreichte trotz eines mehrtätigen Radrennens, einer Mitteldistanz und Radstaffel in den letzten vier Wochen vor dem Wettkampf als erste das Ziel in 2:42:50 (43. gesamt), Elisabeth Wacker folgte mit 2:44:38(45. gesamt), schließlich erreichte Kirsten Brake nach 2:50:43 (61. gesamt) das Ziel. Damit sicherte sich das Team den 18. Platz von 33 Mannschaften.




Verbandsliga/Seniorenliga Triathlon in Bonn

Bericht von Thomas Malies 

Am Sonntag, den 10.6., um 9 Uhr 20 sollte es sein: die Brander Starter der Senioren- und Verbandsliga-Mannschaft stürzten sich bei Bonn in den Rhein. Auf Grund der arg frühen Startzeit trafen sich die Verbandsligisten um halb 6 an der Brander Halle. Die Senioren gönnten sich eine halbe Stunde mehr Schönheitsschläfchen, so dass alle leicht zeitversetzt bei der Startnummernausgabe eintrudelten. Die Wetterbedingungen waren geradezu vorbildlich. Nach nächtlichen Unwettern bei Düsseldorf und Bonn war die Radstrecke weitgehend abgetrocknet und bei schon knapp 20 Grad Außentemperatur konnten wir Aufbau und Anlegen der Wettkampfbekleidung entspannt angehen. Vater Rhein wartete mit ebenfalls gut 20 Grad Wassertemperatur auf, so dass alle Zeichen auf einen angenehmen Sonntagsausflug der Männer aus Brand hin deuteten. Nur die angesagte Strömungsgeschwindigkeit von 7 bis 8 m/sec gab mir – ehrlich gesagt – zu denken. Bei einem meiner früheren Starts im letzten Jahrtausend waren es nur 4 m/sec, aber einige Mitstreiter hatten trotzdem den Ausstieg nicht erwischt und mussten hunderte Meter zurück zur Wechselzone laufen oder von der DLRG rausgefischt werden.

Diesmal ging aber alles glatt. Wir Verbandsligastarter kamen alle vier mit wenigen Sekunden Abstand aus dem Wasser. Klar dass die besseren Schwimmer hier etwas benachteiligt waren, da der Fluss alle ziemlich gleichermaßen mit sich trägt. Auf der Radstrecke deutete Carlos schon an, dass er verdammt gut drauf war, legte die beste Radzeit unseres Quartetts vor und ging als erster auf die Laufstrecke. Mit ca. einem 32-35er Schnitt auf die 60 km bei 800 Höhenmetern lagen hatten alle vier gute bis achtbare Radleistungen gezeigt, die ihre Aufstellung für den Wettkampf bereits rechtfertigten. Ebenfalls gut dabei die Senioren, wobei Holger mit tätiger Mithilfe eines Mitstreiters zu Fall kam, den Wettkampf aufgeben und sich zur Schadensfeststellung und Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus begeben musste. Wir waren alle geschockt und besorgt, als wir im Ziel von seinem Unfall hörten. Aber dann konnten wir erleichtert schnell feststellen: „Er ist wieder da“ und lange nicht so schlimm verletzt, wie es hätte auch sein können. Möge der dicke Ellenbogen und die abgeschabte Pelle schnell wieder heilen. Gute Besserung von uns allen!

Zurück zum Wettkampf: der abschließende 15-km-Lauf verlangte wirklich allen Einiges ab – zur Mittagszeit herrschten ungefähr 27 Grad und eine wahnsinnige Schwüle. Also mein Kreislauf hat auf jeden Fall deutlich Einspruch erhoben: „He Kollege, weißt du eigentlich wie alt wir sind? 4-er-Schnitt is nich heute, vergiss es!“ Insofern musste ich mich mit verstärktem Trab begnügen. Und da man auf der 2,5-km- Wendepunktstrecke den Mitstreitern mehrfach begegnete, glaube ich gesehen zu haben, dass der eine oder andere ebenfalls ganz schön gelitten hat. Ein Sonderlob geht hier an Carlos, der mit großem Abstand der schnellste Brander auf der Laufstrecke war und mit seiner starken Leistung wesentlich zum 5. Platz von 18 Mannschaften in der Verbandsliga beigetragen hat. Nicht zu vergessen Ingo, der sich trotz Krämpfen ins Ziel gekämpft und damit die gute Platzierung gerettet hat. Die Senioren kamen – natürlich gehandicapt durch Holgers Ausfall – auf Platz 14.

Ein harter Wettkampf für unsere beiden Mannschaften, vor allem wegen der der Kombi von anspruchsvoller Radstrecke und immenser Schwüle beim abschließenden Laufen! Aber so wollen wir es ja manchmal und mit der schönen Kameradschaft, die in den Mannschaften zu spüren ist, kann uns auch in Zukunft nichts schrecken!

 Ergebnisse Verbandsliga Süd:

8. 1120  3:17:21 Pulido Jiménez Carlos 1989  0:27:40 1:44:20 1:01:30
29. 1118  3:27:21 Malies Thomas 1962  0:27:54 1:46:14 1:08:35
31. 1117  3:27:50 Vickus Martin 1962  0:27:12 1:49:11 1:07:04
48 1119  3:38:22 Krützen Ingo 1988  0:27:04 1:52:05 1:15:06

 Ergebnisse Seniorenliga:

37. 763 3:39:41 Behbehani Ramin 1967 0:33:11 1:48:11 1:10:42
43. 764 3:46:43 Velten Pascal 1982 0:29:58  1:52:49 1:18:07
47. 762 3:55:27 Trautmann Andreas 1962  0:31:13 2:00:40 1:17:17
75. 761 0:00:00 Siewert Holger 1963 0:00:00 0:00:00 0:00:00




XTERRA Namur, 09.06.2018

Bericht von Sven Gerber

Nach den ersten Querfeldein-Versuchen bei Trail-Läufen in Belgien und einem Winter-Crossduathlon in Maastricht, stand am vergangenen Wochenende mein erster “richtiger” Cross-Triathlon auf dem Programm. Ich hatte mir auf Youtube Rennen der XTERRA-Serie angesehen und fand es reizvoll das mal auszuprobieren. Ähnlich wie beim IRONMAN gibt es in verschiedenen Ländern Qualifikationsrennen – und jährlich im Oktober die Weltmeisterschaft auf Maui/Hawaii.

Der XTERRA Belgien findet jedes Jahr in Namur (Ardennen) statt, nur ca. 1h von Aachen entfernt. Die Distanzen entsprechen der Olympischen Distanz, also 1,5km Schwimmen, 40km MTB und 10km Trail.

Die Höhenmeter (1200 beim Rad, 300 bei Laufen) klangen zwar „knackig“, aber machbar. Beim MTB bin ich fahrtechnisch kein Held, aber in Maastricht hatte es ja ganz gut geklappt und bei schwierigen Passagen kann man ja immer noch schieben … dachte ich mir.

Also schwamm ich am 09.06. um 14:30 Uhr an der Startlinie. Geschwommen wurde in der Maas um eine kleine Insel herum. Das Schwimmen war wie immer, am Anfang viel Geschubse und Gedränge, nach der ersten Boje wurde es dann ruhiger. Nach dem Wechsel aufs Rad ging es zunächst über Kopfsteinpflaster hoch zur Zitadelle von Namur. Diesen Teil der Strecke kannte ich schon und bin entsprechend motiviert und mit Schwung hochgefahren. Ich dachte oben geht es ja bestimmt wieder runter und ich könnte es dann ja ein bisschen rollen lassen. Ich hätte mir allerdings besser auch den Rest der Strecke mal anschauen sollen. “Oben” ging es dann erstmal auf einem 200m langen 20% Schotterweg weiter rauf und dann ab in den Wald. Von da an ging es für mich mehr oder minder ums Überleben. In Horden von hoch(über)motivierten Belgiern, Holländern, Spaniern, Franzosen, Engländern etc. ging es ständig hoch und runter – oft steil, immer wellig, meist schlammig, häufig ausgewaschen, mit vielen Treppenstufen, Schieb- und Tragepassagen, enge/kurvige Trails und für meine Verhältnisse ziemlich schnell (Augen zu und durch). Bei einer Abfahrt durch einen Hohlweg mit ausgewaschenen Rinnen und dicken Steinen ist mir meine Materialtasche mit dem Ersatzschlauch abgerissen – was ich weiter unten bemerkt habe. Dummerweise war da auch unser Autoschlüssel drin, so dass ich einige hundert Meter wieder hochlaufen musste um die Tasche zu suchen. In der zweiten (von zwei) Runde ist mir dann ca. 1,5km vor dem Wechsel noch die Kette gerissen, so dass ich den Rest der Strecke bis zur Wechselzone laufen durfte.

Nach dem Radfahren war ich so ziemlich hinüber. Ambitionen auf eine (für meine Verhältnisse) gute Platzierung hatte ich sowieso aufgegeben und ich wollte den Trail dann nur noch “halbwegs locker” zu Ende laufen. Damit hatte ich aber – wiedermal – den Fehler gemacht, die Belgier und deren Streckenführung zu unterschätzen. Nach einer Umrundung der Wechselzone ging es direkt wieder in den Wald und meistens so steil hoch und runter, dass “halbwegs locker” gar nicht ging. Dazu kamen dann wieder viele Stufen und Treppen und ich durfte eine weitere Stunde leiden.

Nach 4:12h war ich dann endlich völlig Fix und Foxi, aber sehr glücklich, im Ziel.

Das Motto der Veranstaltung “Sports meets Party” wurde nicht nur am Abend bei der After-Race-Party gelebt. Den ganzen Tag über und auch während des Rennens war eine super Stimmung.

Fazit: Sehr zu empfehlen! Beim nächsten Mal teile ich mir das Rennen besser ein und klebe alles mit Panzertape am Rad fest (so wie die anderen auch …)

XTERRA Belgium 2017: Video Impressionen




Seniorenliga-Debüt in Hagen

Bericht von Dietmar Merkens

Am 27. Mai stand der erste Start der Seniorenliga in der Kurzdistanz (1.000 m Schwimmen, 43 km Rad, 10 km Laufen) in Hagen an. An den Start für das Brander SV Tri Team gingen Sven Gerber, Holger Siewert, Achim Ries und Dietmar Merkens. Unser Start war für 9 Uhr angesetzt, was aufgrund der heißen Temperaturen an dem Tag ein Glücksgriff war. Geschwommen wurden die 1.000 m im Freibad, was direkt an der Ruhr liegt. Sehr schön! Wieso auf der anderen Seite der Ruhr und keine 500 m Luftlinie noch ein Freibad liegt, bleibt wohl ein Geheimnis der Stadtplaner. 😉

Aus dem Wasser raus ging es auf eine super abgesperrte Radstrecke. Vier Runden gab es zu bewältigen. Das “Highlight” jeder Radrunde war der Anstieg zur Hohensyburg. Auf etwas mehr als 2 Kilometer waren knapp 100 Höhenmeter zu bewältigen. Die Strecke war so schön, dass Sven auch noch die 5. Radrunde in Angriff nahm, aber schnell bemerkte, dass es doch besser war, in Richtung Wechselzone zu fahren.

Die Laufrunde war eine Wendepunktstrecke und verlief direkt neben der Ruhr. Auch hier mussten vier Runden bewältigt werden. Sven wollte seinen Fauxpas von der Radstrecke wieder gut machen und hat noch mal richtig gebissen. – Am Ende sprang für uns ein 15. Platz von 18 Mannschaften raus.

Frauke Gerber ging noch nach uns als Einzelstarterin an den Start und kam mit einer Gesamtzeit von 3:06:06 h ins Ziel (Schwimmen: 19:46 / W1: 2:08 / Rad: 1:48:29 / W2: 1:50 / Laufen: 53:50).




Ironman 70.3 am 03.06.2018 in Kraichgau

Bericht von Bianca Hartmann

Voller Aufregung und Nervosität ging es auf die Autobahn Richtung Baden-Württemberg in das schöne Kraichgau – die erste Mitteldistanz stand auf dem Plan. Nach der Registrierung, Wettkampfbesprechung und 10maligem Kontrollieren aller Sachen wurde der Check-In von Fahrrad- und Laufsachen erledigt.

Das Wetter war perfekt, die Stimmung aufgeheizt und los ging es im Rolling Start in den schönen Hardtsee. Voller Motivation habe ich begonnen zu kraulen, jedoch verlor ich schnell den Mut und ich beendete die Schwimmstrecke mit Brustschwimmen 😉 Es war so klar! Auf dem Rad war die Motivation schnell wieder da – auf einer tollen Strecke auf und ab durch das schöne Kraichgau konnte ich den Wettkampf sehr genießen. Nach einem zügigen Wechsel in die Laufschuhe ging es in die drei Runden der Laufstrecke. Es war unheimlich warm, aber für genügend Verpflegung und Abkühlung war gesorgt. Durch die Motivation der ganzen Zuschauer verging die Laufstrecke fast wie im Flug!

Nach 5:45h kam ich fertig und überglücklich ins Ziel, die erste Mitteldistanz ist geschafft!!  Vielen Dank für die tolle Unterstützung von allen!!




Strongmanrun Nürburgring am 26.05.2018

Bericht von Bianca Hartmann

10.000 Läufer, 28 Hindernisse, 24 km, prominente Kulisse, Massenstart – so die Fakten für den diesjährigen Hindernislauf am Nürburgring. Zum 4. Mal habe ich mich in das große Spektakel gestürzt: in den Matsch hinein, durch das Wasserbecken, auf die Überseecontainer, über den Reifenberg. Es ist jedes Jahr eine tolle Atmosphäre, angefeuert von einer Menge Zuschauer, in die zwei Runden mit den 18 Hindernissen zu starten. Nach 2:42h Anstrengung, Schuhverlust und Wadenkrampf lief ich voller Freude über die Ziellinie und wurde mit einem 3. Platz der Frauen belohnt.




Aktuelles zum Datenschutz

Liebe Mitglieder,

im Brander Schwimmverein werden für die Mitgliederverwaltung und den Trainingsbetrieb personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und genutzt. Unser Verein unterliegt damit den Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG-neu) sowie der nun geltenden EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Der Vorstand des Brander SV legt großen Wert auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Euren Daten. Unsere aktualisierte Datenschutzerklärung könnt Ihr hier einsehen.
Für die Umsetzung der internen Prozeduren und notwendigen Dokumentationen haben wir im Vorstand eine Arbeitsgruppe gegründet, welche bereits erste wichtige Maßnahmen für die neuen Regelungen umgesetzt hat. Selbstverständlich werden wir alle gespeicherten Daten, wie in der Vergangenheit bereits auch, vertraulich behandeln und nur im erforderlichem Maß an Dritte außerhalb des Vereins oder den übergeordneten Sportverbänden weitergegeben. Zum Beispiel Einzug der Mitgliedsbeiträge, Meldung von Schwimmern(innen) zu Wettkämpfen. Ohne diese Verarbeitung personenbezogener Daten wäre ein satzungsgemäßer Vereinszweck nicht zu erfüllen.
Mit der Einladung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung werden wir Euch bitten, der Datenerhebung zuzustimmen.

Viele Grüße
Der Vorstand des Brander SV