Verbandsliga/Seniorenliga Triathlon in Bonn

Bericht von Thomas Malies 

Am Sonntag, den 10.6., um 9 Uhr 20 sollte es sein: die Brander Starter der Senioren- und Verbandsliga-Mannschaft stürzten sich bei Bonn in den Rhein. Auf Grund der arg frühen Startzeit trafen sich die Verbandsligisten um halb 6 an der Brander Halle. Die Senioren gönnten sich eine halbe Stunde mehr Schönheitsschläfchen, so dass alle leicht zeitversetzt bei der Startnummernausgabe eintrudelten. Die Wetterbedingungen waren geradezu vorbildlich. Nach nächtlichen Unwettern bei Düsseldorf und Bonn war die Radstrecke weitgehend abgetrocknet und bei schon knapp 20 Grad Außentemperatur konnten wir Aufbau und Anlegen der Wettkampfbekleidung entspannt angehen. Vater Rhein wartete mit ebenfalls gut 20 Grad Wassertemperatur auf, so dass alle Zeichen auf einen angenehmen Sonntagsausflug der Männer aus Brand hin deuteten. Nur die angesagte Strömungsgeschwindigkeit von 7 bis 8 m/sec gab mir – ehrlich gesagt – zu denken. Bei einem meiner früheren Starts im letzten Jahrtausend waren es nur 4 m/sec, aber einige Mitstreiter hatten trotzdem den Ausstieg nicht erwischt und mussten hunderte Meter zurück zur Wechselzone laufen oder von der DLRG rausgefischt werden.

Diesmal ging aber alles glatt. Wir Verbandsligastarter kamen alle vier mit wenigen Sekunden Abstand aus dem Wasser. Klar dass die besseren Schwimmer hier etwas benachteiligt waren, da der Fluss alle ziemlich gleichermaßen mit sich trägt. Auf der Radstrecke deutete Carlos schon an, dass er verdammt gut drauf war, legte die beste Radzeit unseres Quartetts vor und ging als erster auf die Laufstrecke. Mit ca. einem 32-35er Schnitt auf die 60 km bei 800 Höhenmetern lagen hatten alle vier gute bis achtbare Radleistungen gezeigt, die ihre Aufstellung für den Wettkampf bereits rechtfertigten. Ebenfalls gut dabei die Senioren, wobei Holger mit tätiger Mithilfe eines Mitstreiters zu Fall kam, den Wettkampf aufgeben und sich zur Schadensfeststellung und Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus begeben musste. Wir waren alle geschockt und besorgt, als wir im Ziel von seinem Unfall hörten. Aber dann konnten wir erleichtert schnell feststellen: „Er ist wieder da“ und lange nicht so schlimm verletzt, wie es hätte auch sein können. Möge der dicke Ellenbogen und die abgeschabte Pelle schnell wieder heilen. Gute Besserung von uns allen!

Zurück zum Wettkampf: der abschließende 15-km-Lauf verlangte wirklich allen Einiges ab – zur Mittagszeit herrschten ungefähr 27 Grad und eine wahnsinnige Schwüle. Also mein Kreislauf hat auf jeden Fall deutlich Einspruch erhoben: „He Kollege, weißt du eigentlich wie alt wir sind? 4-er-Schnitt is nich heute, vergiss es!“ Insofern musste ich mich mit verstärktem Trab begnügen. Und da man auf der 2,5-km- Wendepunktstrecke den Mitstreitern mehrfach begegnete, glaube ich gesehen zu haben, dass der eine oder andere ebenfalls ganz schön gelitten hat. Ein Sonderlob geht hier an Carlos, der mit großem Abstand der schnellste Brander auf der Laufstrecke war und mit seiner starken Leistung wesentlich zum 5. Platz von 18 Mannschaften in der Verbandsliga beigetragen hat. Nicht zu vergessen Ingo, der sich trotz Krämpfen ins Ziel gekämpft und damit die gute Platzierung gerettet hat. Die Senioren kamen – natürlich gehandicapt durch Holgers Ausfall – auf Platz 14.

Ein harter Wettkampf für unsere beiden Mannschaften, vor allem wegen der der Kombi von anspruchsvoller Radstrecke und immenser Schwüle beim abschließenden Laufen! Aber so wollen wir es ja manchmal und mit der schönen Kameradschaft, die in den Mannschaften zu spüren ist, kann uns auch in Zukunft nichts schrecken!

 Ergebnisse Verbandsliga Süd:

8. 1120  3:17:21 Pulido Jiménez Carlos 1989  0:27:40 1:44:20 1:01:30
29. 1118  3:27:21 Malies Thomas 1962  0:27:54 1:46:14 1:08:35
31. 1117  3:27:50 Vickus Martin 1962  0:27:12 1:49:11 1:07:04
48 1119  3:38:22 Krützen Ingo 1988  0:27:04 1:52:05 1:15:06

 Ergebnisse Seniorenliga:

37. 763 3:39:41 Behbehani Ramin 1967 0:33:11 1:48:11 1:10:42
43. 764 3:46:43 Velten Pascal 1982 0:29:58  1:52:49 1:18:07
47. 762 3:55:27 Trautmann Andreas 1962  0:31:13 2:00:40 1:17:17
75. 761 0:00:00 Siewert Holger 1963 0:00:00 0:00:00 0:00:00




XTERRA Namur, 09.06.2018

Bericht von Sven Gerber

Nach den ersten Querfeldein-Versuchen bei Trail-Läufen in Belgien und einem Winter-Crossduathlon in Maastricht, stand am vergangenen Wochenende mein erster “richtiger” Cross-Triathlon auf dem Programm. Ich hatte mir auf Youtube Rennen der XTERRA-Serie angesehen und fand es reizvoll das mal auszuprobieren. Ähnlich wie beim IRONMAN gibt es in verschiedenen Ländern Qualifikationsrennen – und jährlich im Oktober die Weltmeisterschaft auf Maui/Hawaii.

Der XTERRA Belgien findet jedes Jahr in Namur (Ardennen) statt, nur ca. 1h von Aachen entfernt. Die Distanzen entsprechen der Olympischen Distanz, also 1,5km Schwimmen, 40km MTB und 10km Trail.

Die Höhenmeter (1200 beim Rad, 300 bei Laufen) klangen zwar „knackig“, aber machbar. Beim MTB bin ich fahrtechnisch kein Held, aber in Maastricht hatte es ja ganz gut geklappt und bei schwierigen Passagen kann man ja immer noch schieben … dachte ich mir.

Also schwamm ich am 09.06. um 14:30 Uhr an der Startlinie. Geschwommen wurde in der Maas um eine kleine Insel herum. Das Schwimmen war wie immer, am Anfang viel Geschubse und Gedränge, nach der ersten Boje wurde es dann ruhiger. Nach dem Wechsel aufs Rad ging es zunächst über Kopfsteinpflaster hoch zur Zitadelle von Namur. Diesen Teil der Strecke kannte ich schon und bin entsprechend motiviert und mit Schwung hochgefahren. Ich dachte oben geht es ja bestimmt wieder runter und ich könnte es dann ja ein bisschen rollen lassen. Ich hätte mir allerdings besser auch den Rest der Strecke mal anschauen sollen. “Oben” ging es dann erstmal auf einem 200m langen 20% Schotterweg weiter rauf und dann ab in den Wald. Von da an ging es für mich mehr oder minder ums Überleben. In Horden von hoch(über)motivierten Belgiern, Holländern, Spaniern, Franzosen, Engländern etc. ging es ständig hoch und runter – oft steil, immer wellig, meist schlammig, häufig ausgewaschen, mit vielen Treppenstufen, Schieb- und Tragepassagen, enge/kurvige Trails und für meine Verhältnisse ziemlich schnell (Augen zu und durch). Bei einer Abfahrt durch einen Hohlweg mit ausgewaschenen Rinnen und dicken Steinen ist mir meine Materialtasche mit dem Ersatzschlauch abgerissen – was ich weiter unten bemerkt habe. Dummerweise war da auch unser Autoschlüssel drin, so dass ich einige hundert Meter wieder hochlaufen musste um die Tasche zu suchen. In der zweiten (von zwei) Runde ist mir dann ca. 1,5km vor dem Wechsel noch die Kette gerissen, so dass ich den Rest der Strecke bis zur Wechselzone laufen durfte.

Nach dem Radfahren war ich so ziemlich hinüber. Ambitionen auf eine (für meine Verhältnisse) gute Platzierung hatte ich sowieso aufgegeben und ich wollte den Trail dann nur noch “halbwegs locker” zu Ende laufen. Damit hatte ich aber – wiedermal – den Fehler gemacht, die Belgier und deren Streckenführung zu unterschätzen. Nach einer Umrundung der Wechselzone ging es direkt wieder in den Wald und meistens so steil hoch und runter, dass “halbwegs locker” gar nicht ging. Dazu kamen dann wieder viele Stufen und Treppen und ich durfte eine weitere Stunde leiden.

Nach 4:12h war ich dann endlich völlig Fix und Foxi, aber sehr glücklich, im Ziel.

Das Motto der Veranstaltung “Sports meets Party” wurde nicht nur am Abend bei der After-Race-Party gelebt. Den ganzen Tag über und auch während des Rennens war eine super Stimmung.

Fazit: Sehr zu empfehlen! Beim nächsten Mal teile ich mir das Rennen besser ein und klebe alles mit Panzertape am Rad fest (so wie die anderen auch …)

XTERRA Belgium 2017: Video Impressionen




Seniorenliga-Debüt in Hagen

Bericht von Dietmar Merkens

Am 27. Mai stand der erste Start der Seniorenliga in der Kurzdistanz (1.000 m Schwimmen, 43 km Rad, 10 km Laufen) in Hagen an. An den Start für das Brander SV Tri Team gingen Sven Gerber, Holger Siewert, Achim Ries und Dietmar Merkens. Unser Start war für 9 Uhr angesetzt, was aufgrund der heißen Temperaturen an dem Tag ein Glücksgriff war. Geschwommen wurden die 1.000 m im Freibad, was direkt an der Ruhr liegt. Sehr schön! Wieso auf der anderen Seite der Ruhr und keine 500 m Luftlinie noch ein Freibad liegt, bleibt wohl ein Geheimnis der Stadtplaner. 😉

Aus dem Wasser raus ging es auf eine super abgesperrte Radstrecke. Vier Runden gab es zu bewältigen. Das “Highlight” jeder Radrunde war der Anstieg zur Hohensyburg. Auf etwas mehr als 2 Kilometer waren knapp 100 Höhenmeter zu bewältigen. Die Strecke war so schön, dass Sven auch noch die 5. Radrunde in Angriff nahm, aber schnell bemerkte, dass es doch besser war, in Richtung Wechselzone zu fahren.

Die Laufrunde war eine Wendepunktstrecke und verlief direkt neben der Ruhr. Auch hier mussten vier Runden bewältigt werden. Sven wollte seinen Fauxpas von der Radstrecke wieder gut machen und hat noch mal richtig gebissen. – Am Ende sprang für uns ein 15. Platz von 18 Mannschaften raus.

Frauke Gerber ging noch nach uns als Einzelstarterin an den Start und kam mit einer Gesamtzeit von 3:06:06 h ins Ziel (Schwimmen: 19:46 / W1: 2:08 / Rad: 1:48:29 / W2: 1:50 / Laufen: 53:50).




Ironman 70.3 am 03.06.2018 in Kraichgau

Bericht von Bianca Hartmann

Voller Aufregung und Nervosität ging es auf die Autobahn Richtung Baden-Württemberg in das schöne Kraichgau – die erste Mitteldistanz stand auf dem Plan. Nach der Registrierung, Wettkampfbesprechung und 10maligem Kontrollieren aller Sachen wurde der Check-In von Fahrrad- und Laufsachen erledigt.

Das Wetter war perfekt, die Stimmung aufgeheizt und los ging es im Rolling Start in den schönen Hardtsee. Voller Motivation habe ich begonnen zu kraulen, jedoch verlor ich schnell den Mut und ich beendete die Schwimmstrecke mit Brustschwimmen 😉 Es war so klar! Auf dem Rad war die Motivation schnell wieder da – auf einer tollen Strecke auf und ab durch das schöne Kraichgau konnte ich den Wettkampf sehr genießen. Nach einem zügigen Wechsel in die Laufschuhe ging es in die drei Runden der Laufstrecke. Es war unheimlich warm, aber für genügend Verpflegung und Abkühlung war gesorgt. Durch die Motivation der ganzen Zuschauer verging die Laufstrecke fast wie im Flug!

Nach 5:45h kam ich fertig und überglücklich ins Ziel, die erste Mitteldistanz ist geschafft!!  Vielen Dank für die tolle Unterstützung von allen!!




Strongmanrun Nürburgring am 26.05.2018

Bericht von Bianca Hartmann

10.000 Läufer, 28 Hindernisse, 24 km, prominente Kulisse, Massenstart – so die Fakten für den diesjährigen Hindernislauf am Nürburgring. Zum 4. Mal habe ich mich in das große Spektakel gestürzt: in den Matsch hinein, durch das Wasserbecken, auf die Überseecontainer, über den Reifenberg. Es ist jedes Jahr eine tolle Atmosphäre, angefeuert von einer Menge Zuschauer, in die zwei Runden mit den 18 Hindernissen zu starten. Nach 2:42h Anstrengung, Schuhverlust und Wadenkrampf lief ich voller Freude über die Ziellinie und wurde mit einem 3. Platz der Frauen belohnt.




Aktuelles zum Datenschutz

Liebe Mitglieder,

im Brander Schwimmverein werden für die Mitgliederverwaltung und den Trainingsbetrieb personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und genutzt. Unser Verein unterliegt damit den Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG-neu) sowie der nun geltenden EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Der Vorstand des Brander SV legt großen Wert auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Euren Daten. Unsere aktualisierte Datenschutzerklärung könnt Ihr hier einsehen.
Für die Umsetzung der internen Prozeduren und notwendigen Dokumentationen haben wir im Vorstand eine Arbeitsgruppe gegründet, welche bereits erste wichtige Maßnahmen für die neuen Regelungen umgesetzt hat. Selbstverständlich werden wir alle gespeicherten Daten, wie in der Vergangenheit bereits auch, vertraulich behandeln und nur im erforderlichem Maß an Dritte außerhalb des Vereins oder den übergeordneten Sportverbänden weitergegeben. Zum Beispiel Einzug der Mitgliedsbeiträge, Meldung von Schwimmern(innen) zu Wettkämpfen. Ohne diese Verarbeitung personenbezogener Daten wäre ein satzungsgemäßer Vereinszweck nicht zu erfüllen.
Mit der Einladung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung werden wir Euch bitten, der Datenerhebung zuzustimmen.

Viele Grüße
Der Vorstand des Brander SV




Einladung Sommerfest 2018

Am 07.07.2018 laden wir euch herzlich zum Sommerfest auf das Gelände des FC Inde Hahn nach Hahn ein.
(Weitere Informationen in angehängter Datei)




Regionalliga-Auftakt für das Brander SV Tri Team der Frauen

Bericht von Mirjam Moll

Die neu formierte Frauenmannschaft des Brander SV Tri Teams ist erfolgreich in die Saison gestartet. Beim Auftakt der Regionalliga der Frauen in Gütersloh am Pfingstsonntag starteten Elisabeth Wacker, Simone Herrmann und Mirjam Moll und erkämpften sich mit ihrem Team den 10. Rang bei 33 teilnehmenden Mannschaften. Die Wettkampfbedingungen in Gütersloh hätten optimaler nicht sein können: Strahlender Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad. Einen kleinen Nachteil hatte die breit aufgestellte Liga dann aber doch: Wegen der vielen Mannschaften mussten die Teams gestaffelt starten. Die Brander Mädels starteten in der zweiten Gruppe und konnten sich anders als die erste Gruppe nicht einschwimmen. Während des Wettkampfs war es schwierig, sich zu orientieren, wer gerade das Rennen bestimmte. Simone Herrmann erkämpfte sich mit persönlicher Bestzeit mit 1:12:35 den 50. Rang in der Gesamtwertung, obwohl sie sich am Wettkampftag nicht einhundertprozentig fit fühlte und übersäuerte Beine auf dem Rad und beim Laufen hatte. Elisabeth Wacker erreichte nach 1:10:23 das Ziel und erreichte damit den 40. Platz in der Gesamtwertung – ein toller Erfolg, zumal die 27-Jährige ohne Triathlonrad ins Rennen ging und beim Wechsel kostbare Sekunden verlor, als sie die falsche Reihe ansteuerte. Teamkapitänin Mirjam Moll erreichte nach 1:08:16 (22. Platz gesamt) das Ziel – wegen langer Anreise fühlte sich die 33-Jährige am Wettkampfmorgen ebenfalls nicht in Bestform und konnte auf dem Rad nicht die volle Leistung zeigen. Beim Wechsel hatte sie Probleme mit den Schuhen und verlor wichtige Sekunden. Zwar gelang es ihr beim Lauf, einige Plätze gut zu machen, die verlorenen Sekunden rächten sich aber kurz vor dem Ziel, das gleich mehrere Mitstreiterinnen unmittelbar vor ihr erreichten.

Alles in allem kann die Frauenmannschaft des Brander SV TRI Team mit dem 10. Rang aber sehr zufrieden sein. Ein gelungener Saisonauftakt, den die Brander Mädels beim kommenden Wettkampf am 15.6. in Steinbeck fortsetzen wollen.

 




Der erste DTU Triathlon Jugendcup in Forst: Ein lehrreiches Wochenende für Felipa und Enno

Bericht von Volker Meden

Die Landesstützpunkttrainerin Rabea Dastbaz hatte es schon bei der Kadersichtung im Herbst 2017 angekündigt: Für den jüngeren Jahrgang der Jugend B geht es bei den Starts im Triathlon Jugendcup der Deutschen Triathlon Union (DTU) vor allem darum zu lernen und nebenbei auszuloten, wo man im Vergleich zu den von den anderen Landesverbänden nominierten Athletinnen und Athleten steht. So war das Wochenende 12. und 13. Mai des ersten DTU Triathlon Jugendcups in Forst für unsere beiden Kaderathleten Felipa Herrmann und Enno Meden dann auch in der Tat sehr lehrreich!

Los ging es für die beiden am Samstagmorgen mit der Fahrt nach Forst (gelegen zwischen Heidelberg und Karlsruhe), da sich der NRW-Kader bereits am Mittag in der dortigen Unterkunft traf. Am Nachmittag wurden gemeinsam die drei Wettkampfstrecken erkundet, was viel Spaß gemacht hat, da der Kader ein tolle Truppe junger Athletinnen und Athleten ist; Für Felipa und Enno ein “Haufen Gleichgesinnter”. Speziell das Schwimmen im Freiwasser (hier ein See) ist für Felipa und Enno immer noch ungewohnt (siehe unten), so dass ein weiteres Training in diesem sicher nützlich war. Die Anspannung bei den beiden stieg dann mit jedem Start der älteren Jahrgänge im Laufe des Sonntagvormittags. Gegen Mittag war die Jugend B an der Reihe. Kurz vor dem Start hieß es “Neos an”, was für alle beteiligten überraschend kam, da die älteren Jahrgänge noch ohne Neo gestartet waren. Für Felipa und Enno steigerte das die Nervosität weiter, da jetzt noch die bange Frage “Komme ich in T1 gut aus dem Neo?” hinzu kam.

Zunächst wurde die weibliche Jugend B an die Startlinie gerufen. Nach dem berühmten “On your marks” starteten diverse Athletinnen bereits vor dem Startschuss (ohne weitere Konsequenzen), was dazu führte, dass Felipa, die sich zurückgehalten hatte, in das Epizentrum der Waschmachine geriet und viel Zeit dabei verlor, sich frei zu schwimmen. Mit einer entsprechend unbefriedigenden Schwimmzeit (im Bereich 30. Zeit bei ca. 50 Starterinnen), die keinesfalls ihre schwimmerischen Fähigkeiten widerspiegelt, kam Felipa in T1. Und auch der Wechsel lief schlecht. Erst kam sie nicht gut aus dem Neo und lies dann auch noch ihre Startnummer liegen, musste ihr Rad abstellen und zurück laufen. So erreichte sie nur die zweite Radgruppe. Nach einem guten Radfahren und gutem zweiten Wechsel konnte Felipa beim abschließenden Laufen, ihrer Paradedisziplin, dann das Spitzentrio leider nicht mehr ganz erreichen und finishte auf Platz 4 liegend. Damit ist sie die beste Starterin des jüngeren Jahrgangs! Trotz des Ärgers über das verpatzte Schwimmen und den schlechten Wechsel war Felipa damit zufrieden. Und gelernt hat sie sehr viel!

Gut eine halbe Stunde nach dem Start der Mädels, ging Enno auf die Strecke. Auch er geriet umgehend in “Schwimm-Probleme”. Beim Start wurde sein Neoreißverschluss teilweise geöffnet; mit Absicht oder aus Versehen sei dahingestellt. Mit entsprechendem Widerstand schwimmend kam auch er nur im Bereich der 35. Schwimmzeit liegend (bei ca. 60 Startern) in T1; er kann einiges schneller! Eine weitere Verzögerung ergab sich dadurch, dass sich beim erfreulich glatten Ausziehen des Neos der Chip gelöst hatte und neu befestigt werden musste. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, führte Enno seine dritte Radgruppe dann sehr nah an die zweite heran und konnte sich beim Laufen noch auf Platz 15 vorarbeiten. Dieses bedeutete Rang 5 beim jüngeren Jahrgang. Nachdem sein Ärger verflogen war, stellte sich auch bei ihm Zufriedenheit über das erreichte Ergebnis ein. Gelernt hat auch er sehr viel. Beide wissen jetzt, dass sie am Freiwasserschwimmen und am Wechsel arbeiten müssen.

Felipa und Enno sind optimistisch, dass es beim nächsten DTU-Cup Wettkampf, der deutschen Meisterschaft am 30.6. in Grimma (Sachsen), besser laufen wird. Mit einer ihrem Leistungsvermögen entsprechenden Schwimmzeit kann Felipa selbstbewusst Richtung Podium schielen und für Enno scheint eine Top-Ten-Platzierung (unter den ersten Drei seines Jahrgangs) realistisch. Zuvor geht es aber in der Pfingstwoche für die beiden noch in das nächste Trainingslager des Landeskaders nach Kienbaum (Brandenburg).




Triathlon Buschhütten am 06.05.2018

Bericht von Daniel Kreutzer

Für unsere erste Mannschaft stand bereits am ersten Mai-Wochenende der Auftaktwettkampf in der Regionalliga an. Dazu ging es zum Triathlon-Klassiker nach Buschhütten. An den Start gingen Erich Keuchen, Martin Siemann, Tristan Henninger und Daniel Kreutzer. Martin Siemann startete zum ersten Mal im Ligawettbewerb. Erich und Tristan konnten vor dem Ligaauftakt ihre Form bei einem Duathlon testen. Daniel ging als Laufvorbereitung beim Campuslauf der RWTH und dem B2Run Firmenlauf an den Start. Trotz der gelungenen Vorbereitungswettkämpfe stellte der frühe Zeitpunkt in der Triathlonsaison eine gewisse Unsicherheit dar.

Unsere Brander starteten auf einer Bahn des 50m Freibadbeckens mit acht weiteren Ligaathleten. Die Einteilung vor dem Start passte relativ gut und jeder absolvierte die 1000m reibungslos. Tristan und Daniel gingen zusammen aufs Rad. Martin war nur kurz dahinter und mit etwas Abstand folgte Erich. Insgesamt mussten fünf Runden auf der abgesperrten Autobahn absolviert werden, was ungefähr 42 Km entsprach. Auf dem Rad zog Martin direkt an Tristan und Daniel vorbei, kämpfte sich ins vordere Mittelfeld vor und erzielte sogar die schnellste Radzeit der Brander. Folglich wechselte Martin als erster Brander zum Laufen. Auch Erich zeigte wie gewohnt eine starke Radleistung und konnte Daniel bis zum zweiten Wechsel etwas Zeit abnehmen. Für Tristan lief es auf dem Rad leider sehr zäh und auch beim Laufen konnte er seine eigentliche Stärke nicht unter Beweis stellen. Daniel konnte beim Radfahren ebenfalls nicht an seine üblichen Leistungen anknüpfen und betrieb durch die schnellste Brander Laufzeit ein wenig Wiedergutmachung. Beim Laufen standen insgesamt neun Runden an, die jeweils etwas länger als ein Kilometer waren.

Martin lief als erster Brander auf Platz 30 ins Ziel. Mit etwas Abstand folgte Daniel auf Platz 34. Erich konnte sich im Zielsprint leider gegen vier weitere Athleten nicht durchsetzen und finishte dennoch auf einem guten 44.Platz. Tristan kam, sichtlich enttäuscht von seiner eigenen Leistung, auf Platz 62 ins Ziel. Insgesamt erreichten unsere Brander einen soliden 12.Platz in der Regionalliga. Im Juni stehen bereits an zwei aufeinander folgenden Wochenenden die nächsten beiden Wettkämpfe an.