Deutsch-belgisches Triathlon-Quartett in Sassenberg

Bericht von Andreas Trautmann

Wenn die Erde verdurstet, der See kocht und die Wege verstauben, dann machen sich vier BSV Triathleten auf den Weg zum letzten Ligawettkampf. Obwohl allgemein bekannt ist, dass Sport bei dieser Hitze, dazu noch um die Mittagszeit, alles andere als gesund ist, trafen sich Frauke, Uschi, Olivier und Andreas zum letzten Ligastart in Sassenberg. Wo? Ja, genau ein bisschen westlich von Gütersloh, also nicht weit von Berlin.

Mit Olivier Esser hatte unsere Seniorenmannschaft einen Mann für das Podest an Bord. Und so starteten unsere Musketiere hochmotiviert in den Wettkampf. Im badewannenwarmen See legte Olivier direkt los und war vorne mit dabei. Schade, dass er und ein Kollege auf der Radstrecke falsch geleitet wurden und so wichtige Sekunden verloren. Frauke kam als zweitbeste Branderin aus dem Wasser, gefolgt von Uschi und Andreas. Andreas konnte auf der Radstrecke punkten und an den Frauen vorbeiziehen. Ein fast Plattfuß konnte mit Hilfe eines Streckenpostens repariert werden, aber er verlor einige Minuten.

Auf der abschließenden schattenreichen Laufstrecke und dank wasserspendender Camping-Urlauber setzten die BSV Trias noch einen drauf. Frauke konnte trotz der Hitze eine super Laufzeit heraushauen! Nur Uschi stürzte unglücklich nach Kilometer 5, schrie vor Ärger, schüttelte sich, stand auf und erreichte kämpferisch das Ziel. Olivier wurde Gesamt-Liga-Dritter. Die Mannschaft belegte den 14. Platz von 18. Mannschaften.




Ein lang gehegter Traum wird wahr – oder Familienausflug „Ironman“

Bericht von Petra Bleimann

Schon seitdem ich Arndt bei seinen Ironman-Rennen begleitete, kam am Ende immer der Gedanke bei mir auf: „Ob ich das wohl auch schaffen würde? Einfach so, aus eigener Kraft?“ – Jahrelang hielten mich die Kinder, die Familie, der Job, die Angst, …, also viele Ausreden von einem Start ab, bis dass ich bei einem Einkaufsbummel 2017 in Maastricht entschied: „2018 mache ich einen Ironman!“ Zu meinem Entsetzen versuchte mich meine Familie nicht umzustimmen, sondern fand die Idee toll! Also gab es kein Zurück mehr.

Ein Jahr lang habe ich mich mehr oder weniger ehrgeizig vorbereitet. Besonders das Schwimmen wurde für mich zur größten Herausforderung. Aber ich schaffte zuerst 500 Meter, dann 1.000 und zum Schluss sogar über 3.000 Meter am Stück. Für viele nichts ungewöhnliches, für mich schon.

Das Radfahren trainierte ich zuerst auf der Rolle, manchmal saß Arndt neben mir, meist trainierte ich jedoch alleine, da keiner mit mir unter der lautstarken Unterstützung von Helene Fischer im Keller blieb. Erst als das Wetter besser wurde, fuhren Arndt und teilweise auch Steffen stundenlang mit mir durch die Eifel und schraubten ihr eigenes Training weit herunter. – Da ich schon immer viel gelaufen bin, wurde dies bei der Vorbereitung etwas reduziert. Anstelle des Laufens wurde Radwechseln und der Umgang mit einer Kartusche geübt.

Meinen 1. Ironman wollte ich in Zürich bestreiten. Dort hatte sich Arndt 2016 für Hawaii qualifiziert und ich hatte den Wettkampf in guter Erinnerung. Nachdem wir donnerstags mit der kompletten Familie angereist waren, ging es freitags zur Registration. Und siehe da: ich bekam sogar zwei Athletenbänder! Eins für Teilnehmer und eins für Erststarter. Voller Stolz trug ich diese Armbänder, doch leider wurde der See immer wärmer und ich befürchtete Schlimmes. Beim Einchecken war das Wetter etwas kühler und es regnete, Hoffnung auf Neopren-Erlaubnis keimte auf. Zum Glück startete Arndt trotz des fehlenden Trainings mit mir. Er packte mein Rad in der Wechselzone ein, pumpte und kontrollierte alles. Was hätte ich bloß ohne ihn gemacht?

Am Tag vorher kamen die Gansers eingeflogen und Jenny machte mir noch eine Rennfrisur bevor ich ins Bett ging. An Schlafen war natürlich nicht zu denken, aber Arndt beruhigte mich.

Der große Tag begann mit einem Frühstück im Hotelzimmer, dann ging es los. Der morgendliche Schock: „No wetsuit!“ – Ok, dann halt richtig!

Ich stellte mich in die wartende Schlange und war froh als ich die Kinder abklatschen und ins Wasser konnte. Zuerst lief es echt prima und ich konnte das Schwimmen sogar genießen. Doch nach ca. 1.500 Meter wurde mir richtig übel, so als wäre ich seekrank! Zum Teil konnte ich nur noch Brust schwimmen und musste den Kopf über Wasser halten. „Was habe ich mir nur angetan?“, dachte ich. Sollte dieser Tag schneller vorbei sein als gedacht? Ich kämpfte mich durchs Schwimmen und siehe da: In dem Moment, als ich festen Boden unter den Füßen hatte, ging es mir wieder gut! Ab aufs Fahrrad und die ersten 30 km flach am See zum Einrollen. Dann ging es links ab und es folgten einige Wellen und zwei Anstiege. Auch die ersten Verpflegungen kamen und ich machte alles genau so, wie Arndt es mir geraten hatte: Wasser über mich kippen, ISO nehmen, Wasser in den Tank füllen und Salztabletten hinein, zudem alle 20 Minuten einen Schluck aus der Gelflasche. Alles voll durchstrukturiert, so wurde mir nie langweilig. Kurz vor Ende der 1. Runde, dann der nächste Berg und hier standen Elisa, Steffen. Leni, Markus und Jenny und feuerten mich so kräftig an, dass auch die zweiten 90 km wie von selbst liefen.

In der Wechselzone angekommen, machte ich mir zum Glück keine Gedanken über den anstehenden Marathon, sondern lief einfach los! Eigentlich ging es auch gut, nur war ich zu blöd meine Uhr zu bedienen, so dass ich nie wusste, wie schnell oder langsam ich lief. Mein Ziel war es, den Halbmarathon ohne große Gehpausen zu schaffen. Das klappte gut, und auch anschließend konnte ich bei langsamerem Tempo die Gehpausen möglichst kurz halten.

Nach Kilometer 5 rief auf einmal jemand: „Hey Pitti!“ Hinter mir. Ich hatte Arndt gar nicht erkannt, er war schon eine Runde weiter! Nach einem schnellen Kuss lief jeder sein Tempo weiter. Am Ende der 3. Runde wurde mir bewusst: „Du kannst das schaffen!“ Beflügelt schaffte ich auch noch die letzte Runde und fing zwei Kilometer vor Ziel schon an zu feiern. Der Zieleinlauf war einfach grandios, das Gefühl war unbeschreiblich. Ich war der stolzeste Mensch auf Erden als ich hörte: „Petra, you are an Ironman!“ – Hinter der Ziellinie wartete Arndt mit meiner Medaille und ich fiel ihm glücklich in die Arme. Er hatte wegen seines wenigen Trainings eigentlich während des Radfahrens schon aufhören wollen, aber den Ironman wegen mir und meines Zieleinlaufes beendet. Er wollte mir unbedingt die Medaille umhängen. Ein tolles Gefühl!

Am Ende habe ich meinen 1. Ironman in 12:22 Stunden als 9. in meiner Altersklasse beendet, womit ich niemals gerechnet hätte! – Jetzt bin ich ein echter Ironman und obwohl ich den ganzen Tag gedacht habe: „Nie wieder!“, überlege ich jetzt schon, wie es weitergehen könnte!!!

Das beste war, dass Paul Key, der Sprecher vom Ironman, am nächsten Tag mit seinem Wohnmobil und seiner Frau auf unserem Campingplatz Station machte und ich noch einmal ein ganz persönliches: „You are an Ironman!“ aus seinem Mund hörte!

Mein Fazit: Wenn man etwas wirklich will, dann kann man das auch schaffen! Natürlich nur mit der richtigen Unterstützung. Lieben Dank an Arndt für die unendlichen für ihn wertlosen Radkilometer und Radpausen sowie die Tipps für alle Eventualitäten, an Steffen für die Radbegleitung beim Radeln und Laufen und an Elisa für die aufbauenden Worte über meine Schwimmtechnik! Ohne eure ständige Motivation hätte ich das nie geschafft!




Bianca und Kevin beim Stubai-Ultratrail

Bericht von Bianca Hartmann

Um 23:15 Uhr klingelte der Wecker und die Aufregung jagte uns aus dem Bett. 63km mit 5075 Höhenmetern warteten. Bereits um 0:15 Uhr war die Startaufstellung im Herzen von Innsbruck – die Anspannung war bei allen zu merken. Um 1:00 Uhr fiel der Startschuss. Im Schein der Stirnlampen ging es aus Innsbruck heraus und auf kleinen Trails durch die Schluchten. Hier hieß es: Dran bleiben! Auf den engen Wegen war Überholverbot und so zog sich eine lange Läuferschlange durch das Tal. Der erste Anstieg wartete mit 2300hm auf den Hohen Burgstall, wo die Läufer mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt wurden. Nach einer kurzen Stärkung ging es bergab bis nach Neustift – die Knie brannten. In Neustift war dann streckenmäßig Halbzeit. Stetig ansteigend entlang des Wilde-Wasser-Trails ging es nun bis zum Mutterberg. Jetzt hieß es Zähne zusammen beißen  – 8km und 1400hm standen noch bevor und die Sonne zeigt kein Erbarmen. Nach quälenden Höhenmetern kam die letzte Herausforderung der Strecke – der Anstieg über den Gletscher. Nach einer Achterbahn der Gefühle war das Ziel nach 12:16 Stunden überglücklich erreicht. So endete ein spannender Trail mit toller Organisation, hilfsbereiten Streckenposten und guten Verpflegungsständen! Nächstes Jahr wieder 🙂 – vielleicht kann ich ja noch wen von euch überzeugen!!!

Official Aftermovie (mit Bianca!)




Regionalliga Frauen in Verl

Bericht von Mirjam Moll

Am Sonntag sind die Brander SV Tri Team Mädels zum dritten Mal in der Regionalliga gestartet, diesmal in Verl bei der Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Der gut organisierte Wettkampf startete wegen der Sommerhitze ohne Neoprenanzug. Auf der kurzen Wasserstrecke herrschte bei etwa 100 Starterinnen ein ordentliches Gedränge, bis sich das Feld etwas auseinanderzog. Kirsten Brake hatte dort besonders mit den Konkurrentinnen zu kämpfen. Simone Herrmann schaffte es als erste der drei Brander Mädels aus dem Wasser und startete auf die relativ flache, aber windige Radstrecke. Nadine Ader und Kirsten Brake folgten und rückten gemeinsam immer weiter vor auf den beiden Radrunden. Nadine Ader gelang es trotz ihres Starts bei der Sprintdistanz in Hamburg kurz zuvor und der Mittagshitze beim Laufen noch zusätzlich Zeit gut zu machen. Die Laufstrecke verlief ebenfalls über zwei Runden rund um den See und bot zumindest teilweise etwas Schatten. Nadine Ader erreichte als 34. (1:15:44) das Ziel, Simone Herrmann folgte als 36 (1:16:35) und Kirsten Brake als 52. (1:18:50).

Am Ende reichte es für das Team für Platz 11 von 33. In der Liga-Gesamtwertung liegt das Team damit auf Platz 13. Am 12. August starten die Brander Frauen dann in Rheine mit dem Ziel, die aktuelle Platzierung mindestens zu halten, wenn nicht nach oben auszubauen.

Ebenfalls am Start war Achim Ries, der die Fahnen des Brander SV Tri Teams auf der olympischen Strecke mit persönlicher Bestzeit vertreten hat.




Brander SV Tri Team goes ITU World Triathlon Hamburg 2018

Bericht von Dirk Ortmanns

Ein Bild, zwei Athleten: Nadine Ader und Dirk Ortmanns, fast an der gleichen Stelle, beide mit unglaublichen Blicken auf die Garmin-Uhr. So gut sind wir geschwommen?!? … So begann der Hamburg Triathlon für beide am 14.07.2018. Danach folgte die längste Wechselzone der Welt, eine ehrliche (dank Wind), fast windschattenfreie Radstrecke, eine erneute endlose Wechselzone, gefolgt von einer sehr schönen Laufstrecke an der Außen- und Binnenalster mit dem superschönen Zieleinlauf am Hamburger Rathaus!!!

Eines herrschte überall, eine fantastische Stimmung. Überall kam den Athleten Support zu Ohren, ja man wurde als Jedermann gefeiert. Danke, Hamburg, für diese Begeisterung und die perfekte Organisation. Nadine pushte dieser Support so sehr, dass Sie als ZWEITE Ihrer Altersklasse ins Ziel kam. Herzlichen Glückwunsch!!!

  Swim Trans1 Bike Trans2 Run Gesamt
Nadine 0:08:30 0:05:17 0:36:13 0:03:30 0:24:36 1:18:06
Dirk 0:07:45 0:05:58 0:37:01 0:04:23 0:27:12 1:22:17




(Staub‎trockene) Tour-Transalp 2018

Bericht von Ramin Behbehani

Die Tour-Transalp 2018 mit Begin in Brixen und Ende am Gardasee hatte einiges zu bieten. Aber im Gegensatz zu der 2017er Auflage mit vielen Regentagen fiel kein Tropfen Wasser vom Himmel ‎. Staubtrocken, blauer Himmel, Sonne pur und moderate Temperaturen, perfekt zum Rennrad fahren. Nur die steilen Rampen der Dolomiten haben wehgetan.

Einige Fakten: 7 Etappen, 819 Kilometer‎, 17739 Höhenmeter, ca. 800 Teilnehmer, 30 Nationen, auch aus USA, Kanada, Russland, Hongkong und Südafrika, um die am weitesten angereisten Teilnehmer zu nennen.

Die Etappenorte: Brixen, St. Vigil, Sillian (A), Fiera‎ di Primiero, Crespano del Grappa, Trient, Kaltern und Riva del Garda.

Die Pässe: Grödner Joch, Furkelpass, Passo San Antonio, Kreuzbergpass, Passo di Giau, Monte Grappa, Valico di Valbona, Manghenpass und Fai della Paganella.

Einige bekannten Zeitgenossen waren ebenso am Start: Thomas Hellriegel, Udo Bölts – beide nach vier Tagen DNF – und Faris Al-Sultan, der sich als Einzelfahrer durchgekämpft‎ hat, sowie ehemalige Profi-Rennfahrer/innen aus den Niederlanden, Belgien und Russland.

Das 2er-Rennradrennen über sieben Etappen mit Start in Brixen hatte bereits am ersten Tag eine der schönsten Etappen auf dem Plan‎. Es ging über das Pustertal, St. Ulrich, Wolkenstein, Grödner Joch, Corvara und Zwischenwasser. Die guten Straßen und die Eindrücke haben einen direkt in die Magie und den Bann der schroffen, aber majestätischen Dolomiten gezogen.

‎Das Rennen war vom zweiten Tag an recht spannend, da in vielen Kategorien die Zeitdifferenzen sehr klein waren. Dadurch waren die Platzierungen täglich neu und jeder hatte für den nächsten Tag einen persönlichen  “Plan” um eine bessere Platzierung zu erreichen.

‎Die Dolomiten sind zwar nicht so hoch wie die Alpenpässe, aber steiler und giftiger. Die Stille, die duftende Natur und das Surren der Laufräder am Passo di Giau waren ein Genuss, die Abfahrt ein Spektakel. Auf der fünften Etappe, der Königsetappe‎, führte die Strecke über vier Pässe von oben heran, so dass man mit genügend Schwung über den Pass rollen konnte.

Die sechste Etappe hatte in sich: Passo Mangahn,‎1880 Höhenmeter fast am Stück, soviel wie das Stilfser Joch. Das anstrengende war allerdings eine große Gruppe Holländer, die ein Passrennen für Kinder und Spaziergänger organisiert hatten. 🙂 Diese waren so manchmal schneller als einer selbst! 😐 Schluck. Und die Eltern der Jugendlichen machten auf dem Pass eine Party wie bei Eisschnelllauf in Heerenveen. 😮 Ohrenbetäubend!

‎Alles in allem haben viele Leute großen Spaß gehabt und sind gesund zurück gekommen. Meine persönliche Form zeigte, dass mir die sonntäglichen Radtouren mit den BSV Kollegen gefehlt haben. Ich bin zwar immer dran geblieben, habe mich durchgekämpft und wurde zum Schluss hin auch besser, aber mir fehlten eine Menge schöner Sonntagsfahrt-Kilometer. 😉




Brander SV Tri Team II in Kalkar

Bericht von Oliver Dickheuer

Am 01. Juli stand der zweite Wettkampf für das Brander SV Tri Team II in der Verbandsliga Süd an. Es war wieder eine Kurzdistanz angesetzt und so ging die Fahrt morgens früh nach Kalkar zum 3. Herbrand Niederrhein Triathlon N3T an den Wisseler See. Am Start für das Brander SV Tri Team waren Martin Vickus, Thomas Malies, Pascal Velten und Oliver Dickheuer. Auf Grund der hohen Temperaturen der letzten Tage war das Wasser angenehm warm, so dass ein Neoverbot ausgesprochen wurde. Die Schwimmstrecke war ein 750 m Dreieckskurs mit kurzem Landgang, der zweimal geschwommen werden musste. Hier konnte Martin seine Schwimmstärke voll ausspielen und sich bereits ein Platz im vorderen Starterfeld sichern, den er auch bis in Ziel halten konnte. Auf der Radstrecke, eine brettflache 10 km Wendepunktstrecke, blies dann immer wieder ein ordentlicher, böiger Gegenwind, der allen Teilnehmern schon Einiges abverlangte. Für den abschließenden Lauf wurde in Erwartung der hohen Temperaturen, die Laufstrecke geändert, so dass sechs Runden im Bereich des Campingplatzes und des angrenzenden Waldes gelaufen wurden. Hier konnte Thomas seine Laufstärke nutzen und noch einige Plätze gut machen. Pascal brachte mit einem ordentlichen Ergebnis sein Lauf nach Hause, während ich einen rabenschwarzen Tag erwischte und wohl gebrauchte Beine hatte. Somit blieb ich am Ende doch etwas unter meinen Möglichkeiten. Insgesamt belegte das Brander SV Tri Team dennoch den 10. Platz unter den 18 Mannschaften der Verbandsliga Süd.

Name Pl. Gesamt Schwimmen W1 Rad W2 Laufen
Martin Vickus 15 2:18:38 23:38 1:30 1:08:3 1:22 43:31
Thomas Malies 22 2:21:01 26:26 1:27 1:07:5 1:20 43:56
Pascal Velten 55 2:33:25 33:45 2:18 1:07:1 0:48 49:22
Oliver Dickheuer 60 2:36:12 28:08 2:04 1:12:3 1:24 52:01




1. indeland TriKids Triathlon

Bericht von Julie Herrmann

Am Samstag, 23.06.18 starteten Eike, Ferris, Malin, Friederike, Linas, Finja, Julie, Leni und Annika vom BSV Tri Team beim 1. indeland-TriKids Triathlon im Freibad Dürwiß. Los ging es mit dem Einrichten der Wechselzone, dann ging es zur Wettkampfbesprechung. Als jüngste Teilnehmer gingen aus den Jahrgängen 2011/2012 Eike, Ferris und Malin an den Start. Ferris hatte beim Absteigen vom Rad sehr mit seinem Startnummernband zu kämpfen, da dieses einfach nicht halten wollte und ständig rutschte. Trotzdem meisterten alle sehr gut die Strecken.

Geschwommen wurde im Freibad Dürwiß, auf einer 33,33 Meter Bahn, danach ging es auf die Radstrecke, gefolgt vom Lauf im und um das Freibad. Es gab keine Zeitnahme und keine klassische Siegerehrung, jeder Teilnehmer bekam im Ziel eine Medaille und eine Urkunde, einen Rucksack/Beutel gefüllt mit einer Packung Müsli und einem gelben Funktionsshirt.

Die Leistung der BSV Tri Kids konnte sich sehen lassen und wir hatten alle viel Spaß bei dem Wettkampf. Nächstes Jahr ist sicher der ein oder andere von uns gerne wieder am Start.

 

Bericht von Simone Herrmann

Am 23. Juni 2018 gingen gleich acht motivierte BSV Tri Kids vom Brander SV beim 1. indeland-TriKids Triathlon in Dürwiß an den Start. Als jüngste Brander Nachwuchsathleten gingen Malin Herrmann (2011) und Ferris Herrmann (2012) an den Start, um ihren ersten Triathlon zu absolvierten. Darüber hinaus starteten auch die erfahreneren BSV Tri Kids Rike Wadewitz (2009), Linas Herrmann (2009), Julie und Finja Herrmann (2007), Leni Ganser (2006) und Annika Niederau (2005). – Fast alle im einheitlichen BSV Trid Kids Einteiler, was ein starkes Bild war und allen Zuschauern extrem auffiel.

Bei angenehmen Temperaturen und einer familiären Atmosphäre hatten alle sehr viel Spaß, wenngleich der jüngste Teilnehmer Ferris mit einigen Widrigkeiten des Triathlons zu kämpfen hatte. Besonders ein zu großes Startnummernband strapazierten die Nerven des Kleinsten, weil er es immer wieder hochziehen musste und letztlich die Nummer ganz den Geist aufgab. Auch Rike hatte mit ihrer noch nicht ganz auskurierten Erkältung zu kämpfen und musste sich im Ziel erst einmal erholen. Unsere Brander Tri Kids – wir sind der einzige Verein mit einer solchen Abteilung für Kinder – schnitten allesamt super ab. Obwohl es keine Zeitnahme gab, landeten alle BSV Tri Kids auf den ersten Plätzen – teilweise mit sehr großem Abstand.

Ein tolles Event, bei dem die Tri Kids sicherlich gerne wieder teilnehmen werden. Es wäre wirklich toll, wenn es mehr Triathlons für den Nachwuchs gäbe. Vielen Dank an die Veranstalter!




Fünf BSV Tri Kids, drei Einzelstarter und das Seniorenliga-Team beim Triathlon in Mönchengladbach

Bericht von Volker Meden

Am vergangenen Sonntag fand in der Rheydter Innenstadt der diesjährige Triathlon Mönchengladbach mit starker Brander Beteiligung statt. Als Teil der Veranstaltung hatte der NRWTV zum dritten Wettkampf seiner Nachwuchscup(NWC)-Serie geladen. Neben unseren beiden Kaderathleten Felipa Herrmann und Enno Meden (beide Jugend B), für die der Wettkampf als Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft am 30.6. im sächsischen Grimma diente, stellten sich mit Till Gillessen (Schüler A), Steffen Bleimann (Jugend A) und erstmalig auch Fabian Leclere (Jugend B) drei weitere BSV Tri Kids der starken Konkurrenz aus ganz NRW. Tills und Steffens Ziel war es, sich weiter vorne als bei ihrem jeweils letzten Start im NWC beim Duathlon in Alsdorf zu platzieren. Für Fabian war es wichtig, gut durchzukommen und mal die “raue” NRW-Wettkampfluft zu schnuppern.

Mit der ersten Startgruppe der Schüler- und Jugendwettkämpfe sprangen die Schüler A und Jugend B Starter Till, Fabian und Enno in den mobilen Pool, der auf dem Rheydter Marktplatz aufgebaut war. Leider wurde in Gruppen von bis zu neun Startern pro Bahn geschwommen, was die guten Schwimmer Till und Enno auf den 400 zu bewältigenden Metern etwas ausgebremst hat. Trotzdem erreichte Enno die zweite, aus vier Startern bestehende Radgruppe, die gut harmonierte und auf der 12 km Strecke den Vorsprung der beiden Führenden mit ca. 30 Sekunden in Grenzen halten konnte. Auf der 2,5 km Laufstrecke bekam Enno leider Magenprobleme, konnte sich aber den fünften Platz sichern. Till kam als einer der ersten Schüler A aus dem Wasser, verlor dann beim Radfahren sowie Laufen, wie zu erwarten war, einige Plätze und landete am Ende im Mittelfeld der Schüler A Konkurrenz. Das ist eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass er bisher nur an wenigen Triathlons teilgenommen hat. Sein Ziel hatte er damit erreicht. Fabian konnte mit seinem Schwimmen zufrieden sein und sich speziell über sein abschließendes starkes Laufen freuen. Ihm hat der Wettkampf so viel Spaß gemacht, dass er heiß auf seinen nächsten Start ist. Der passende Wettkampf muss noch gefunden werden.

Während die Jungs auf dem Rad saßen, ging Felipa an den Start. Sie kam als erste Starterin aus dem Wasser, versuchte aber keinen Soloritt, sondern wartete, bis sich eine kleine Radgruppe gebildet hatte. Nach einem flotten Wechsel konnte sie dann ihre Laufstärke ausspielen, die Gruppe sprengen und einen souveränen Sieg einfahren. Das lässt für die Deutschen Meisterschaften hoffen, da, wie auch bei Enno, ein großer Teil der stärksten nationalen Konkurrenz aus dem eigenen Bundesland stammt.

Als letzter Starter der Jugend ging Steffen die in seiner Altersklasse 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Lauf an. Speziell vor der seit seinem Alterklassenwechsel längeren Schwimmstrecke hatte Steffen viel Respekt. Er konnte sich aber im Pool sehr gut behaupten und kam als 17. aus dem Becken. Beim Radfahren und Laufen konnte er sich um einen Platz verbessern und lief als 16. der Jugend A durch den Zielbogen. Auch für ihn bedeutete das: Ziel erreicht und Spaß gehabt! Für Steffen steht mit dem Indeland Triathlon gleich der nächste Start vor der Tür.

Bereits vor den Tri Kids waren mit Simone Herrmann, Petra Bleimann und Carlos Pulido Jimenez drei Brander Einzelstarter auf der Sprintdistanz (500/20/5) unterwegs. Von den beiden unbemerkt, da in verschiedenen Gruppen gestartet, haben sich Petra und Simone dabei einen heißen Kampf um den dritten Platz ihrer AK Wertung geliefert. Dabei konnte Petra Simones Vorsprung vom Schwimmen beim Radfahren und Laufen kompensieren und den Zweikampf für sich entscheiden. Sie belegten Platz 8 und 11 der Damenwertung. Carlos kam mit einer Spitzenzeit ins Ziel, um dann festzustellen, dass er eine Radrunde zu wenig gefahren war, was die Disqualifikation nach sich zog.

Am Nachmittag und, aufgrund des Deutschlandspiels, nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit ging dann unser Seniorenliga-Team in der Besetzung Arndt Bleimann, Marcus Herrmann, Dietmar Merkens und ich (Volker Meden) auf die Sprintdistanz. Arndt erwischte eine gute Schwimmbahn und konnte sich von einigen starken Schwimmern ziehen lassen. Nach dem erwartet starken Radfahren und gutem Lauf beendete er das Rennen in 1:04:40 als 25.. Bei Marcus löste sich schon auf den ersten Schwimmbahnen der Chip. Das erneute befestigen kostete ihn wertvolle Zeit. Er beendete den Wettkampf als 48. in 1:11:28. Mit der klaren Ansage, nicht letzter werden zu wollen, begab sich Dietmar auf die Strecke, was er in 1:21:59 auch schaffte. Nach dem erwartet schwachen Schwimmen fing der Wettkampf für mich eigentlich erst mit dem langen Weg in die Wechselzone an. Das Radeln und Laufen lief gut und ich kam in 1:04:58 direkt hinter Arndt ins Ziel. Insgesamt belegten wir den 8. Platz unter 18 Teams. Da der Altersdurchschnitt unseres Teams mit knapp unter 50 Jahren vergleichsweise hoch war – in der Seniorenliga darf ab 35 Jahren gestartet werden – sind wir mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.




Frauen-Regionalliga in Steinbeck

Bericht von Mirjam Moll

Am Sonntag sind die Mädels vom Brander SV Tri Team wieder ins Rennen gegangen in der Regionalliga der Frauen – diesmal in Steinbeck auf der Olympischen Distanz. Der Wettkampf war sehr gut organisiert, mit kompakter Wechselzone und gepflegtem Rasen. Das Wetter hätte kaum besser sein können: trocken, nicht zu heiß, allerdings recht windig. Zwar war die Schwimmstrecke im Kanal mit einem Wendepunkt zur Orientierung ganz gut, wegen des recht trüben Wassers war die erste Disziplin trotzdem anspruchsvoll. Nadine Ader war trotz 150 Metern Umweg die schnellste Schwimmerin des Brander Damentrios und ging als erste auf die Radstrecke, dicht gefolgt von Kirsten Brake und Elisabeth Wacker, die im Wasser ihre Schwierigkeiten hatte. Beide konnten auf dem Rad aber wieder Zeit gut machen. Der Parcours der Radstrecke verlief über eine 14 Kilometer lange Strecke, die drei Mal gefahren werden musste. Leider war die Strecke nicht für den Verkehr gesperrt, was beim Rennen zusätzliche Konzentration von den Startern erfordert. Gleich zu Beginn galt es eine Steigung von zehn Prozent zu bewältigen, danach kämpften die Brander Mädels vor allem mit dem Wind. Dank des guten Straßenbelags ließ sich die wellenartige Strecke gut fahren. Kirsten Brake spielte ihre Stärke auf dem Rad aus und ging als erste der drei Starterinnen auf die Laufstrecke. Wegen einer OP vor einigen Wochen konnte sie ihr Lauftraining nicht so durchziehen wie geplant und musste auf Sicherheit gehen – die steinige und unebene Laufstrecke tat ihr Übriges. Nadine Ader und Elisabeth Wacker folgten, holen ihre Teamkollegin aber bald ein. Nadine Ader erreichte trotz eines mehrtätigen Radrennens, einer Mitteldistanz und Radstaffel in den letzten vier Wochen vor dem Wettkampf als erste das Ziel in 2:42:50 (43. gesamt), Elisabeth Wacker folgte mit 2:44:38(45. gesamt), schließlich erreichte Kirsten Brake nach 2:50:43 (61. gesamt) das Ziel. Damit sicherte sich das Team den 18. Platz von 33 Mannschaften.