Matsch and More – Brander Triathleten auf Abwegen


Bericht von Oliver Dickheuer

Trotz reichlich Regen und äußerst kühlen Temperaturen machten sich am frühen Sonntagmorgen drei Brander Triathleten nach La Roche-en-Ardenne (Belgien) auf, um am dortigen „Trail des Fantomes Hivernal Winter Editie“ teilzunehmen. Angemeldet waren Frauke, Sven und Oliver für die mit einigen Höhenmetern gespickte „17“ km Runde

Nach dem Einchecken und den üblichen Vorbereitungen erfolgte dann um 10:30 Uhr für die rund 300 Teilnehmer auf dem Place de Bronze der Startschuss. Es ging zunächst einige wenige Meter flach durch das Dorf bevor uns die erste Steigung in die Ardennen führte. Hier hörte dann auch schnell der asphaltierte Weg auf und wurde durch matschige Feldwege ersetzt. Es ging immer stetig bergan und so waren schon nach knapp 5 km über 230 hm geschafft. Es folgte eine sehr steile Downhill-Passage, die zu Freude aller mit einer extra Sprintwertung versehen war. Also mit Tempo den Abhang runter. Einmal um die Kurve laufen und schon folgte der nächste Anstieg. Weiter ging es auf schmalen, landschaftlich sehr reizvollen Trails mit toller Aussicht, mit einigen Bachdurchquerungen und einem ständigen Auf und Ab im Wald. So sammelte man seine Höhenmeter. Es folgte ein längerer Abstieg ins Tal, wo man auch endlich im Rahmen einer Dorfrunde die Verpflegungsstation erreichte. Hier konnte man sich mit einigen Köstlichkeiten (Pfannkuchen, Kuchen, Schokolade usw.) für den Endspurt stärken. Nach dem nun die Brücke über die Ourthe (man durfte eine Brücke benutzen) überquert worden war, begann der finale Anstieg des Trails. Noch einmal mussten in kürzester Zeit 200 hm gemacht werden. Auch hier wurde wieder die Zwischenzeit der Extrasprintwertung gemessen. Von da an ging es auf schmalen Trails Richtung Ziel. Die letzten 2 km ging es nur noch bergrunter, so dass man die letzten Kräfte mobilisieren musste und noch mal richtig Tempo machen konnte. Nach schließlich 18,5 km und ca. 700 hm erreichten wir nach knapp 2:15 h nass, dreckig, aber glücklich und zufrieden kurz hintereinander die Ziellinie. Wir waren alle total begeistert von dem Erlebten.

Nachdem wir geduscht hatten, haben wir uns noch in einer örtlichen Brasserie mit den landestypischen Speisen gestärkt. Es war ein super schöner Tag mit einem gut organisiertem, anspruchsvollem und landschaftlich sehr schönem Trail-Run.

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