Indeland Triathlon 2012


Indeland Triathlon 2012

Hallo Brander,
am Sonntag sind beim Indeland-Triathlon Sven Gerber, Frank Riedel, Martin Vickus, Andreas Trautmann, Frauke Gerber , Uschi Scherberich  und ich auf der Kurzdistanz gestartet.
Außerdem absolvierten Reiner und Melanie Junker, Dietmar Merkens und Patrick Warneke die Volksdistanz.

Ich brachte früh morgens schon um 8 Uhr meine Laufsachen zur Wechselzone 2. Danach wurde etwas gefrühstückt und mein Rad kontrolliert (kaum zu glauben, aber wahr : es funktionierte alles).

So gegen 11 Uhr machte ich mich dann auf dem Weg zum Rad Check-In. Die Sonne strahlte und es war zum Glück nicht ganz so viel Wind wie voriges Jahr.

Ab viertel vor 12 kamen so ziemlich alle Brander, die die Kurzdistanz machten zusammen. Dann ein kurzes einschwimmen und da kam auch schon der Startschuss.
Bei mir lief das Schwimmen super. Hab mich aus allen kleineren Schlägereien rausgehalten. Mein Ziel, so wenig Zeit wie möglich auf Sven und Martin zu verlieren klappte eigentlich ganz gut und ich kam ziemlich schnell in einen flüssigen Schwimmrythmus, sodass ich mit der Schwimmzeit von 26:20 auf 1,5 km ziemlich zufrieden war. Vorallem weil es mein erster Freiwasser-Wettkampf über diese Distanz war.

Beim 1. Wechsel  lief alles glatt. Ich konnte sogar Martin in der Wechselzone mit seinem Rad loslaufen sehen, sodass mir klar war, dass ich mein Schwimmziel schon mal erreicht hatte.
Allerdings passierte dann nach der Wechselzone etwas ziemlich ungewöhnliches. Ich lief den „Anstieg“ mit meinem Rad hoch und da sah ich schon ein paar Radfahrer vor einem DLRG Fahrzeug stehen. Darunter waren auch Sven Gerber und Martin Vickus. Allesamt standen sie dort, weil die Radstrecke wegen eines Unfalls gesperrt war. Nach und nach kamen immer mehr Leute aus der Wechselzone, sodass ein ziemlich großer Pulk auf der Straße stand und darauf wartete, wieder losfahren zu können. Nach ca. 12 min „Zwangspause“ ging es dann in 5er Gruppen los. Martin, Sven und ich hatten das Glück, in der ersten Reihe zu stehen und direkt als erste Gruppe losfahren zu dürfen. Allerdings musste man nach ca. 1km wieder vom Gas gehen, weil uns vorher mitgeteilt wurde, dass wir mit Schritttempo an der Unfallstelle vorbeifahren sollten. Sven hatte sich in der kleinen 5er Gruppe ziemlich weit vorne orientiert, sodass er ziemlich schnell von Martin und mir wegkam. Wir beide pushten uns allerdings auf den ersten 20 km enorm, sodass ich, als wir ca. die hälfte erreicht hatten, knapp 31 Min auf der Uhr stehen hatte. Bis zur Bergwertung am Indemann konnte ich einen kleinen Vorsprung von knapp 50-100 m heraus fahren. Dann passierte leider das, womit ich rechnen musste. Im steilen Anstieg vom Indemann schmolz mein Vorsprung dahin. Kurz darauf spürte ich wieder Martin im Nacken, der mir dann im Tagebau davon fahren konnte. Ab km 37 ungefähr fing dann mein übel an. Ich hatte auf einmal tierische Bauch- und Magenschmerzen, sodass ich etwas an Tempo rausnehmen musste.

Beim zweiten Wechsel ging auch alles glatt. Jetzt dachte ich eigentlich, kann ich nochmal richtig aufdrehen und zeigen, wie stark ich in den letzten Wochen im Training gelaufen bin. Als ich dann aus der Wechselzone rauskam und am Ende der Straße Martin sah, kam mir das nochmal einen kleinen Schub – allerdings auch nur für stolze 400 m. Danach passierte etwas, was mir bislang vollkommen unbekannt war. Mein Magen krampfte sich komplett zusammen und ich musste Martin dann endgültig ziehen lassen. Auf den 10 km hörte es dann garnicht mehr auf, sodass ich zweimal für 20 m gehen musste, in der Hoffnung, dass die Schmerzen endlich aufhören.

Auf meiner zweiten Runde überholte mich dann Patrick, der ja nur eine Runde laufen musste, und deswegen ein ordentliches Tempo wieder vorgelegt hat. Ich dachte mir nur, jetzt nochmal draufbeißen, dran hängen und dann ist es geschafft. Wir pushten uns gegenseitig immer wieder. Es gab mir nochmal richtig Aufwind und ich denke, dass es auch Patrick weitergeholfen hat, da Laufen ja nicht zu seinen Paradedisziplin gehört.

Im Ziel angekommen, war ich wirklich froh, dass der Wettkampf vorbei war und nach ein paar schlucken Cola und Wasser hat sich mein Magen auch wieder etwas beruhigt.

Alles in allem war es eigentlich ein sehr schöner Wettbewerb bei absolutem Traumwetter.
Lediglich die Pause nach dem Schwimmen hat einen etwas aus der Konzentration gerissen.

Steffen Willms

Kurzdistanz (alphabetisch)

Platz AK Startnr. Name AK Schwimm Rad Lauf Gesamt
15 (3) 3040 Gerber, Frauke (GER) W35 00:30:12 01:39:36 00:53:35 03:11:56
7 (1) 3107 Gerber, Sven (GER) M40 00:25:37 01:14:13 00:45:03 02:30:44
31 (5) 3185 Riedel, Frank M50 00:27:48 01:24:45 00:49:15 02:48:57
21 (1) 3096 Scherberich, Uschi (GER) W50 00:34:21 01:34:39 01:06:02 03:25:02
74 (15) 3179 Tosch, Michael (GER) M45 00:39:17 01:30:17 00:48:28 03:08:17
92 (10) 3091 Trautmann, Andreas (GER) M50 00:36:46 01:30:02 00:57:15 03:14:18
9 (1) 3120 Vickus, Martin (GER) M50 00:25:29 01:19:22 00:44:11 02:34:50
19 (11) 3145 Willms, Steffen (GER) M20 00:26:20 01:19:41 00:48:44 02:41:15

Volksdistanz (alphabetisch)

Platz AK Startnr. Name AK Schwimm Rad Lauf Gesamt
23 (3) 4054 Junker, Melanie (GER) W35 00:09:25 00:36:31 00:32:02 01:26:16
94 (25) 4138 Junker, Reiner (GER) M45 00:09:39 00:37:31 00:31:08 01:26:16
27 (6) 4247 Warneke, Patrick (GER) M20 00:09:28 00:34:20 00:25:24 01:15:51


und weil es so schön war, das Ganze nochmal aus Sicht anderer Augen……


ein Bericht von Frauke

Indeland Triathlon

Mit einer gehörigen Portion Wetter-Glück sind wir am Sonntag gesegnet gewesen. Bei blauem Himmel und Sonnenschein ging es zum Indeland Tri.

Nachdem wir unsere Notwendigkeiten in diversen unterschiedlich gefärbten Tüten verstaut hatten und es auch alle geschafft haben die richtige Tüte am richtigen Ort abzugeben, nahte der Zeitpunkt des Starts und die Nervosität stieg (warum das immer so ist, weiß ich bis heute nicht ;-)).
Das Wasser sollte 19 °C haben…meine Hände waren schon nach dem Einschwimmen ganz steif und Uschi sorgte sich um ihre Füße.
Bumms! Die Meute stürzte sich ins Wasser und keulte erstmal Richtung Boje 1. Es lief ganz gut obwohl ich den Neo schon recht eng fand (vielleicht sind da ja doch ein paar Müskelchen mehr entstanden..)Frank ist wohl bis Boje 1 neben mir geschwommen und hat zum Glück keinen meiner Kinnhaken einkassiert. “Wie weit weg so eine Boje immer ist”, dachte ich mir und war sicher, daß ich bis zum darauffolgenden Tag da herumpaddel.
Der Gummitorbogen vom Ausstieg kam in Sicht und die Schreierei unserer Fans. Bis dahin war das Schwimmen sehr diszipliniert gewesen, schon fast ein bißchen langweilig. Keine Wellen oder Algen, noch nicht einmal ein Fisch :-(. Nach der Torpassage hechelten wir den langen Teppich nach oben Richtung Wechselzone.

Dort eierte ich auf Kies und Steinchen (Anti-Hornhautcreme sei Dank) zum Rad und stopfte in voller Hektik den Anzug in den Sack und weil das so eine doofe Fummelei war, zog da eine kleine Gewitterwolke auf.Im Sauseschritt stolperte ich über den Kies zum Radaufstieg hoch und da standen´se alle vor der Absperrung und warteten.

Wegen eines schweren Unfalls war die Strecke komplett gesperrt. Direkt hinter der Absperrung standen die Jungs und auch Sven mit ihren Spitzhütchen-Helmen. Da konnte ich mal ganz gemütlich mir einen tiefen Schluck aus der Falsche gönnen und mit meiner Nachbarin quatschen.In Gruppen zu jeweils 8 Mann durften wir dann weiterfahren. Am Anfang lief es ganz gut mit dem Rückenwind. Sage und schreibe 46 km/h bin ich gefahren und ganz ohne Angst! Dann kam der seitliche Gegenwind und Uschi. Bei Kilometer 9 kam Rehbein-Uschi Schwanengleich an mir vorbeigeschwebt gefolgt von Toschi.Weil ich mich so anstrengen mußte, zog da eine ganze Gewitterfront über meinem Kopf auf und da half es auch nichts, daß ein Teilnehmer mein “goldenes” (eigentlich orange) Rad toll fand, ein Weiterer mir versicherte , daß ich die schönsten Haare hätte und die beiden anderen Typen hinter meinem Rücken sich zuraunten:” Guck `mal , die Frauke fährt für den Ganser!”, was auch immer das heißen sollte.
Frauke war stinksauer und zerfloß vor Selbstmitleid. Frauke fragte sich, warum sie sich hier so schindet und war ganz der Meinung, daß sie eine Flasche ist.
Ja, so war das. Nach 47 km durfte ich absteigen und war froh, so toll gefärbten Laufschühchen am Vortag gekauft zu haben.
Die Neonpinken Latschen stachen mir sofort ins Auge und ersparten mir die hektische Suche nach dem Wechselplatz.
“Laufen ist schon cool”, dachte ich zu Beginn. Es war ja auch so leicht- zu Beginn. Hannelore und Walter jubelten mir zu und in der Innenstast von Aldenhofen bekam ich mein letztes Streckenkompliment von einem dieser ganz schnellen Gefährten. Der kam von hinten an und lief auf gleicher Höhe ,um mir dann mitzuteilen, dass ich aber sehr schöne Schuhe anhätte!!!!Normalerweise hätte ich mich sehr gefreut, aber da über meinem Kopf ein Orkan tobte und die Blitze zuckten und das Selbstmitleid in Strömen herabtropfte , entgegnete ich nur: ” Habe ich gestern gekauft”.
Der Schnelle guckte verstört und ich jabste noch : ” Mit Socken geht alles”.
Die Laufstrecke ging über ein holpriges Feld und die Sportler reihten sich perlschnurartig auf der Strecke auf.Zweimal mußten wir die Runde durchleiden und endlich im Ziel angekommen habe ich mich erstmal vor den anderen BSVlern versteckt und ein Frust-Tränchen verdrückt.Nein, das entsprach nicht meiner Vorstellung. Ich wollte Spaß und nicht Schmerz.Nachdem ich sehr nett getröstet worden bin, wanderten noch drei Stücke Frustkuchen , eine Banane und eine halbe Bretzel in den Bauch und sogar ein Gruppenfoto war drin.Hinterher erfuhr ich, daß sich alle ziemlich gequält haben….geteiltes Leid ist halbes Leid.Und-es kann nur besser werden!!

Frauki

Einen haben wir noch ! ….

Bericht von Andreas Trautmann

Von Siegern, Verlieren  Schmerzen und  Ansprüchen und dem Älterwerden.

Sonntag 17.6.2012
Hier sitz ich nun und habe endlich wieder Appetit auf feste Nahrung. Heue war nicht mein Tag. Aber es gab auch andere BSV-KollegenInnen, die den Wettkampf „zuerst einmal „ verfluchten. Jetzt einige Stunden später sieht die Sache ganz anders aus, besonders wenn man sich die Ergebnislisten vom 5. Indeland Triathlon ansieht.

Dazu später. Wie lief es denn heute?

Heute Morgen holte mich Uschi pünktlich ab. Voller Erwartungen fuhren wir  gemeinsam zum Triathlon nach Aldenhoven, Während der Fahrt sprachen wir über unsere Wettkampftatktiken und welche Zeiten wir erreichen wollten. In Aldenhoven angekommen fanden wir nach umfahren einiger Speergitter einen schönen Parkplatz kurz vor der Wechselzone zwei. Es dauerte einige Zeit eh wir unsere Klamotten in Einklang mit den verschiedenen Wechselzonen und den Tüten gebracht hatten. BSV Kollegen Frank Riedel wartete geduldig und letztlich radelten wir Richtung Blausteinsee.
Kurz eingecheckt und optimalen Standplatz für das Rad ausgesucht und –nach kurzer Pippipause trabten wir zum Schwimmstieg. Wen man nicht alles so trifft auf einem so großen Mega-Event?  Viele bekannte Gesichter aus der Tri- und Laufszene  und natürlich FANS – vom Ganser Triathlon Team.

Mit einer Minute Verspätung erfolgte der Startschuss. Mehr als 150 schwarz gekleidete Tria-Verrückte sprangen in die Fluten. Wie üblich begann die Klopperei um eine optimale Schwimmbahn. Ich hielt  mich, wie immer am Rand auf. um den schnelleren Schwimmern den Vortritt ( wörtlich ) zu nehmen. Schnell hatte ich eine Gerade gefunden und konnte mich ganz gut orientieren. Nur die Wechselschwimmer ( mal Brust- mal Kraul- mal quer nach links und rechts ) gingen mir auf  der ersten Teildisziplin auf die Nerven.  Auf den letzten 500m schloss Uschi immer näher auf und gemeinsam machten wir den ersten Schritt ans Ufer. Leider zwei Schritte zuviel für mich. Erstmalig in meiner langjährigen Triathlonkarriere bekam ich zwei Meter vor der Zeitnahmematte zeitgleich starke Krämpfe in beiden Oberschenkeln. Ich wollte noch irgendwie die Matte erreichen, aber mit den Schmerzen war keine Bewegung möglich. Zwei Helfer der DLRG kamen zu Hilfe und konnten durch Gegendruck meinen Oberschenkel entkrampfen- Es ging wieder und humpelnd konnte ich ersten Meter zurücklegen und endlich meine Schwimmzeit einloggen. Dank Moderator Thomas , der die Dramatischen Szenen über das Mikrofon kommentierte, bekam auf dem Weg zur Wechselzone soviel Applaus und Aufmunterungswünsche, an die ich mich noch später erinnern sollte. Zum Glück klappte das wechseln (Stopp!! Irgendein witziger Helfer hatte meine Wechselklamotten ob der Liveübertragung bereits eingepackt, verschnürt und auf die andere Seite der Absperrgitter geworfen – wunderbar!) und mit neuer Motivation sollte es auch gleich auf die Radstrecke gehen. Doch der nächste Schock. Mehr als 150 Radfahrer standen kurz hinter der WZ und warteten. Kurz hinter dem Schwimmbad war ein schlimmer Unfall passiert. Ein Triathlet war wohl in einer engen Kurve mit einem „ Radtouristen „ zusammengestoßen. (Anm.: Was haben die dort zu suchen? Ich habe selbst vor einem Jahr an gleicher Stelle ein Disput zwischen einem Streckenposten und Radtouri mitbekommen. Der Kommentar des älteren Mannes war-„ Ich habe das Recht hier zu fahren“ Normalerweise müsste man solchen Unbelehrbaren den Lenker sonst wo reinstecken…).
In kleinen Gruppen wurden wir in 10 Sekunden Abständen auf die Radstrecke geschickt und endlich konnten wir den Kampf gegen Räder und Gegenwinden aufnehmen. Mit dem anfänglichen Rückenwind und  natürlich durch meine Muskelkraft beschleunigte ich das nicht Carbonrad auf maximal 53 km/h. Aber bald änderte sich die Strecke und der Wind blies nun von Vorne. Als regelkonformer Nichtkadertriathlet fährt man natürlich nicht im Windschatten. – gewünscht hätte ich mir schon einen größeren dickeren Radfahrer- der mich beim  Wind-entgegen-strampeln entlastet. Kaum fühlte man sich im
Schatten des Kraftwerkes etwas geschützter und hofft auf Erholung nagt die hügelige Streckenführung durch das Braunkohlerevier an den letzten Kräften. Die letzten 6 Kilometer konnten meine Mitstreiter und ich noch im Halbwind in windschnittiger Position abreiten. Wechselzone erreicht, rein in die Laufschuhe und ab geht’s. Jetzt sollte mit einer guten Laufzeit (siehe die letzten Laufergebnisse über 10 km) eine neue Bestzeit erzielt werden. Doch schon nach mehreren Metern zog es in der LWS Region ( untere Wirbelsäule ) sodass ich mein „Tempo“ drosseln musste. Früher – zu meinen Fussballerzeiten – sagte man zu diesem Laufstil  „lockeres auslaufen ohne Anstrengung“ Ich hatte eher das Gefühl „ schmerzhaftes dahin schleichen mit anstrengendem Gesichtsausdruck „.
Jetzt kamen die ersten Gedanken an einer vorzeitigen Beendigung des Wettkampfes. Mein  Schmerzzentrum kämpfte mit meiner Durchhalteabteilung und dank der anfänglich beschriebenen Motivation entschieden sich meine Beine und ich zum Weitermachen,- egal in welchem Laufstil. Zum Glück ließ der Schmerz langsam nach, trotzdem konnte ich meine  Geschwindigkeit nicht erheblich erhöhen. -Irgendwann müssten mich doch Frauke und Uschi überholen-, und nach quälenden 10 km und gefühlten 70 Minuten erreichte ich endlich den roten Teppich. Hier erwartenden mich schon die anderen BSv´ler, die Tria Jonge aus Freund und freuten sich, dass ich trotz der Schwierigkeiten das Ziel erreicht hatte.
Es dauerte einige Minute eh ich mich wieder bewegen konnte. Auch Uschi und Frauke, die nach mir ins Ziel kamen, sahen auch nicht gerade glücklich aus.  Uschi hatte auf der Laufstrecke erhebliche Probleme und musste mehrmals gehen. Wir beide kamen zum Schluss. -„Was haben wir hier heute eigentlich erlebt“  Aus dem „nie wieder“ ist nach erfolgreicher Regeneration (Dusche- Schlafen- Essen- Lesen der Ergebnisliste) ein „ beim nächsten mal wird alles besser „ geworden. Und Appetit auf feste Nahrung haben wir auch wieder bekommen….

Ein Beweis für ein bekanntes Sprichwort liefert uns Uschi. „ Die letzte wird die erste sein“
Als letzte Bsv´lerin das Ziel erreicht und überglücklich Platz1 in der AK 50 gewonnen.

Auch Sven Gerber M40 und Martin Vickus M50 gewannen ihre Altersklasse. Melanie wurde 3. in AK W35 Sprintdistanz.

………

Was wollte mir der Wettkampf sagen? Ich habe da so meine eigenen Antworten gefunden. !. 1. Sind vielleicht meine Ansprüche zu hoch?.- ständige Zeitverbesserungen von Jahr zu Jahr bei den gleichen Veranstaltungen erzielen. (Hat bis dato häufig geklappt)
2. Trainiere ich zu wenig oder falsch. Ich glaube beides…
3. Werde ich zu alt für Siegerzeiten ? Mein Körper kennt die Antwort.

Trotzdem: Triathlon ist ein geiler Sport

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