Mitteldistanz-Debüt beim Ironman 70.3 Luxemburg


Bericht von Marvin Ortmanns

Am 18. Juni war es endlich soweit, meine erste Mitteldistanz machte ich beim Ironman 70.3 Luxemburg. Es war das Geburtstagsgeschenk von meinem Vater, da ich immer gesagt habe, dass ich mit 18 Jahren eine Mitteldistanz finishen möchte. Für mich war der Reiz, eine Mitteldistanz zu absolvieren, bei einer Ironman Veranstaltung am größten.

Samstags reiste ich gemeinsam mit Nadine Ader und meinem Vater Dirk Ortmanns an. Mein Vater und Nadine starteten gemeinsam in einer Staffel. Wir checkten im Hotel ein, fuhren kurz darauf nach Remich, wo der Ironman 70.3 stattfand, und trafen uns dort mit unseren Vereinskollegen Rainer und Melanie Junker. Rainer war Betreuer und Melanie war selbst Teilnehmerin. Gemeinsam gingen wir zur Wettkampfbesprechung und tranken anschließend noch etwas in einem schönen Café. Dann holten wir unsere Startnummern, machten das Rad fertig und checkten in der Wechselzone ein. Wir schauten uns noch genau an, wo wir im Wettkampf lang mussten. Abends gingen wir zur Pasta Party, wo natürlich nur verrückte Triathleten versammelt waren. Gut aufgeladen fuhren wir zurück in unser Hotel, und nach einer Cola an der Bar gingen wir auch schlafen.

5:30 Uhr – Raceday. Auf einmal war der Tag da, auf den ich ein paar Monate lang hin trainiert hatte. Kurzer Blick auf die Wetter App, denn es waren 30 Grad vorher gesagt. Nachdem wir uns nochmal gut beim Frühstück gekräftigt hatten, fuhren wir gegen 6:40 Uhr zum Start. Wir checkten nochmal alles in der Wechselzone, gingen wiederholt alles im Kopf durch und gaben die Beutel ab. Ich habe mich dann noch kurz im Freibad eingeschwommen. Als der Startschuss der Profis viel, habe ich mich in meiner Schwimmbox (25-30 Minuten) aufgestellt. Ich erwischte eine echt gute Schwimmgruppe und konnte schon nach 24:52min das Wasser verlassen. Schneller Wechsel und ab auf’s Rad. Jetzt bloß nicht überziehen. Gut kontrolliert konnte ich genau das fahren, was ich mir vorgenommen hatte. Als dann ab Km 38 der Gegenwind kam und es in die Weinberge ging, hieß es klein machen und einfach nur konstant fahren. Nach 2:35:49 Std erreichte ich T2, was ich zeitlich echt nicht gedacht hätte. Schneller Wechsel und noch den Halbmarathon absolvieren. Da merkte ich zum ersten Mal die Hitze, denn es waren inzwischen ca. 30 Grad. Bis Km 10 lief alles nach Plan, ich lief immer um die 5:00-5:15/Km, was das war, was ich geplant hatte. Doch dann bekam ich leider Krämpfe in beiden Oberschenkeln, wodurch ich ein paarmal anhalten und mich dehnen musste. Vernünftig verpflegen an der Stationen und ausreichend kühlen, war nun die Devise, denn 31 Grad waren es mittlerweile.

Nach einem Halbmarathon von 2:01:48, inkl. 5 Minuten Wechselzeiten, konnte ich endlich den Zieleinlauf genießen. Mit meiner Endzeit von 5:09:24 Std war ich mega glücklich, da ich mein persönliches Ziel ordentlich unterboten hatte!

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