2x Regionalliga in Sassenberg


Beide Regionalliga-Mannschaften des Brander SV Tri Teams gingen – mit 30 Minuten Abstand – in Sassenberg (zwischen Münster und Bielefeld) an den Start.

Regionalliga Frauen

Bericht von Amelie Krings

Vor dem Start des Sassenberger Triathlons – meiner ersten olympischen Distanz – bereitete ich zusammen mit Uschi und Doris die Wechselzone gewissenhaft vor und war froh, dass uns Uschi als erfahrene Triathletin für alle noch aufkommenden Fragen und Unsicherheiten zur Verfügung stand. Die beiden gaben mir ein Gefühl der Sicherheit und trotz der Aufregung bis zum Start im Feldmarksee schafften sie es, die Nervosität durch ihre gute Laune und Witze im Zaum zu halten. Endlich gestartet fing der für mich als ungeübte Freiwasserschwimmerin wohl schwierigste Teil an. Ohne klare Zeitvorstellung erreichte ich aber auf kleinen Umwegen stolz das andere Ufer. Das Fahrradfahren war der entspannteste Teil. In der Hoffnung, nicht Letzte zu sein, genoss ich auf der dünn besiedelten Strecke den Fahrtwind. Auf der Laufstrecke wurde ich nach der ersten Runde im Zielbereich von der BSV Regionalliga der Männer angefeuert, was mich besonders motivierte, den Wettkampf schnellstmöglich und erfolgreich zu beenden. Erschöpft aber glücklich musste ich mich erstmal unter den zur Verfügung stehenden Gartenduschen erfrischen. Der Sassenberger Triathlon war ein besonderes Erlebnis für mich und ich bin froh, in einem so tollen und unterhaltsamen Frauenteam gestartet sein zu können!

Bericht von Doris Kinkel

Olympische Distanz und Ligastart: Beides Premiere für mich. Überhaupt war’s erst der vierte Triathlon für mich. Im Vorfeld war ich fast krank vor Aufregung und hatte besonders Bammel vor 1.500m Schwimmen im See, ohne Boden unter den Füßen, ohne Beckenrand für eine kurze Verschnaufpause. Am Ende war der Schwimmstart noch am kurzweiligsten, dank Rolling Start war’s echt entspannt, kein Schlagen und Treten. Ich musste zwar zur besseren Orientierung viel Brust schwimmen, aber so what? 😉

Nach fast 46 km Radfahren habe ich mir eine vierminütige Zeitstrafe eingehandelt, weil ich den Verschluss meines Helms zu früh geöffnet hatte, selbst schuld. Da kennen die Kampfrichter keine Gnade, ist ja schließlich Liga. 🙄

Mit etwas “Grell im Sack“ wegen der Gelben Karte ging’s auf die Laufstrecke, zwei Runden Zickzack durch den Wald und über den Campingplatz mit La Ola, Jubel, Malle-Feeling und Duschen. Dann endlich, endlich: Ziel!! Mein Team empfängt mich. Ich bin happy und geschafft!

Bericht von Uschi Scherberich

Als mich die Nachricht erreichte, dass eine Vereinskollegin aus der Regionsliga der Frauen erkrankt ist, habe ich mich kurzer Hand entschlossen für sie einzuspringen. So gingen dann zwei Rookies, Amelie und Doris, und ein Oldie, ich (älteste Starterin im Feld mit letztem Start in der Frauenliga 2011), an den Start. Unser bescheidenes Ziel war es nicht letztes Team zu werden, da wir gegen eine wirklich harte Frauen-Konkurrenz fighten mussten. Wir waren alle hypernervös aber gut gelaunt!

Das Schwimmen ohne Neo war ungewohnt im Freiwasser aber ich fühlte mich gut und sicher, dank der DLRG Boote. Ich kam als erste vom Team aus dem Wasser. Das Radfahren klappte bei mir super. Ich konnte auf der 46km ebenen, aber windigen Strecke einen 30er Schnitt fahren. Der Wechsel klappte nur so lala, denn ich konnte in der Menge der Räder einfach meinen Platz nicht finden. Ein netter Kampfrichter hatte wohl Mitleid und gab mir den entscheidenden Tipp – einfach mal umdrehen – sonst suchte ich wohl heute noch.

Im Gegensatz zum letzten Jahr lief es diesmal beim Laufen gut und bin ich sehr zufrieden ins Ziel gekommen! Dort wurden wir herzlich von den Männern empfangen!  Und unser Ziel haben wir auch erreicht: Wir sind nicht letztes Team geworden! 😁

Regionalliga Männer

Bericht von Andreas Trautmann

Wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Die erste Mannschaft erreichte am vergangenen Wochenende in Sassenberg einen guten 12. Platz/17. Verletzungsbedingt konnte die Mannschaft nicht in stärkster Aufstellung an den Start gehen. Kurzfristig meldeten sich noch Alexander Wolf und Andreas Trautmann zum Team. Während Achim Borgmann, Olivier Esser und Alexander Wolf um gute Platzierungen kämpften, versuchte Andreas alles, um sich nicht ganz zu blamieren. Oliver Esser versuchte, einen Podestplatz zu erreichen und kam letztendlich als 5. ins Ziel. Achim und Alexander belegten die Plätze 32 und 42, Regionalliga-Rookie (-Oldie) Andreas finishte erwartungsgemäß kurz vor dem Besenwagen.

Vor dem letzten Wettkampf in Xanten belegt die Mannschaft in der Tabelle einen 13. Platz. Mit einer guten Leistung und hoffentlich kompletter Mannschaft, kann die Klasse gehalten werden.

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