Frauke und Hanna-Lena beim VULKAN-Cross-Triathlon Schalkenmehren


Bericht von Frauke Gerber

Am 28.07.2018 sind wir mit zwei Starterinnen und männlichem Anhang in die Vulkan-Eifel aufgebrochen um dort am XTERRA Cross-Triathlon teilzunehmen.

Der Ort Schalkenmehren ist eingebettet in eine hügelige Landschaft und liegt direkt an einem Maar. Die Strecke war als olympische Distanz ausgeschrieben und führte entlang des Maars durch den Wald sowie über Wiesen und konnte nur mit einem Mountainbike befahren werden.

Die Schwimmstrecke führte zwei Runden durch den See, mit einem kurzen Landgang und anschließendem Sprung von einem Steg aus ins Wasser zurück. Die Wassertemperaturen waren frisch und angenehm, so dass wir ohne Neoprenanzug schwimmen konnten. Der Ausstieg führte über eine steile Treppe nach oben und vorbei an Zuschauern direkt in die Wechselzone auf einer stoppeligen Wiese. Wer jetzt an Schonung und erst mal ein bisschen Einfahren denkt, liegt komplett daneben.

Den Auftakt bildete eine kurze, wenn auch giftige Rampe, die auf die eigentliche Fahrstrecke führte. Wegen der langen Trockenheit staubte es total und im Hals machte sich die Wüste Gobi breit. An Trinken war aber vorerst noch nicht zu denken, denn es ging schnell über kleine Trails auf gleicher Höhe Richtung Wald. Nach einmal runter und wieder rauf kam ein Linksabzweig und rauf Richtung Kammlage. Schnelles Schalten und ordentlich Druck auf der Pedale (sofern man das drauf hat 🙂 ), ließen den kurzen Aufschwung als machbar erscheinen –wie gesagt, wenn man´s drauf hat…

Weiter ging es durch Gehölz (echt easy) und nach einem weiteren Anstieg über eine Asphaltstraße auf einen knubbeligen Wiesenteil. Dort folgte eine schlängelige Kurve (nicht ganz so easy) bergab, wo mich Hanna-Lena mit einem fröhlich geflöteten „Hallöchen“ überholte und die Kurve elegant durchsegelte – natürlich stehend.

Danach wurde es interessant, denn nun folgten gleich zwei Rampen mit längerem Abstand dazwischen, die sich nur dadurch ankündigten, dass ein Streckenposten das ankündigte. Sofern man gut ist und schnell aufs kleine Blatt schaltet ebenfalls gut machbar…tja.

Bei der zweiten Runde ging´s auch. Die Augen sind auf dem Weg zum Dronketurm auch im Kopf geblieben, obwohl es sich komplett anders angefühlt hat, man war das hart!! Was kommt nach einer Steigung? Richtig, die Abfahrt!!! Sehr steil und nur etwas für Mutige und Könner (überhaupt nicht easy!!!). Die zweite Abfahrt war so lala (der Tipp rechts zu fahren, hat mir bei der zweiten Runde auf jeden Fall geholfen).

Tja, fertig.

Der sich anschließende Trail (anspruchsvoll für die Kondition) war mit drei Runden angesetzt und führte von der Wechselzone über eine steile Baukonstruktionsbrücke reichlich steil in den Wald hoch. An einer Stelle war echt nur gehen möglich. Der Trail verlief mit viel Wurzelwerk und Bergab-Passagen Richtung Maar und über Wiesen, Asphalt und die Konstruktionsbrücke wieder zurück. Die Hitze war echt krass und über den Wiesen staute es sich.

Der Zieleinlauf lag am Ufer im Schatten. Nach einer kurzen Erfrischung und Small-Talk sind wir noch in das kleine, nette Freibad gegangen, um den Staub abzuwaschen.

Herrlich war`s und wirklich zu empfehlen!! Mit etwas MTB Training und mehr Mut eine machbare und auch lohnenswerte Veranstaltung.

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