Brander SV Tri Team Symposium


Bericht von Andreas Trautmann

Nach dem Feedback der Teilnehmer war das von unserem Teamzahnarzt Josef Kunze, MSc initiierte und vom Tri Team organisierte 1. Symposium am 17.03.2019 ein voller Erfolg! Rund 70 Gäste erfreuten sich an sportspezifischen und wissenschaftlichen Vorträgen und durften in den Workshops selbst aktiv werden. Folgende Vorträge wurden geboten:

  • Markus Ganser eröffnete den Vortragsmarathon mit seinen Ausführungen: Was ist der Unterschied zwischen einem Rennrad und einem Zeitfahrrad? Welches Bremssystem ist für welchen Fahrer am besten?
  • Anschließend referierte Dr. Jürgen Fritsch über Sport und das Immunsystem. Dabei stellte er besonders die Infektanfälligkeit von Sportlern in den Vordergrund. Sein nicht ernstzunehmender Tipp lautete „Sobald der Partner einen anhustet, sollte man diesen besser wechseln.“
  • Mario Soyka, selbsternannter Laufschuh-Guru zeigte den Teilnehmern auf, was man beim Schuhkauf beachten sollte. Empfehlenswert ist gerade bei Anfängern eine professionelle Laufanalyse. Man sollte sich nicht von den Farben der Hersteller täuschen lassen.
  • René Meerten – Physiotherapiert und Osteopath – ergänzte die Ausführungen von Mario Soyka und demonstrierte anschaulich mögliche Fehlstellungen und zeigte Lösungen auf, um Verletzungen vorzubeugen.
  • Dr. Angi Eibl betonte in ihrem Vortrag die Nachteile des Übertrainings und mahnte die Sportler an, genügend Zeit für die richtige Regeneration einzuplanen.
  • Wie wichtig die Zahngesundheit für einen Sportler ist, erörterte der Sportzahnmediziner Josef Kunze, MSc. Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) werden von den meisten nicht ernst genommen und sind dennoch der Schlüssel für so manches Leistungstief. Auch kann eine speziell angefertigte Schiene die Leistung steigern.
  • Wie man kraftsparend schwimmen kann und welche kleinen Übungen man mit in das Training einbauen sollte, zeigte Jannis Kessels auf.
  • Neu und hochinteressant ist das Konzept vom Triathlon Team Eupen. Olivier Henz verriet den Zuhörern, wie man es schaffen kann, eine Triathlonveranstaltung CO2- und klimaneutral zu organisieren.

Jeder Teilnehmer hatte noch die Möglichkeit, die vier Workshops zu besuchen:

  • Doris Pecher demonstrierte am lebenden Objekt die korrekte Verwendung von Tapes.
  • Mariam Kreusing zeigte den richtigen Umgang mit Rolle und Ball.
  • Bei René Meerten gab es neue Tipps für das richtige Dehnen und Stretchen.
  • Bjarne Rückforth berichte von den Erfahrungen mit seiner Behinderung und den Umgang damit beim Sport.

Es steht jetzt schon fest: Das 2. Symposium ist in Planung. 🙂

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