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Triathlon Eupen und „10 Km von Dürwiß“

10km von Dürwiß

Beim Volkslauf „10km von Dürwiß“, welcher traditionell sehr viele Zuschauer an die Indestadt lockt, waren dieses Jahr auch 3 Brander vertreten. Sven Dammer und Steffen Willms versuchten auf dem schnellen Rundkurs, welcher 5 mal umlaufen wurde, das erste ! mal unter die Grenze von 40 Minuten zu rennen. Markus Stawinoga meisterte außerdem die Runden an den unzähligen Zuschauer entlang ins Ziel.

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Um nicht nur die 40 Minuten sondern auch die 39 Minuten zu unterbieten, kamen kurz vorm Ziel auch
alternative Laufsprinttechniken zum Einsatz

Sven Dammer 38:58 Min Platz 43
Steffen Willms 38:59 Min Platz 44
Markus Stawinoga 53:19 Min Platz
350

Triathlon Eupen 2013
Promodistanz

+ Tobias Hibbe mit starker Laufleistung auf den 5. Platz vorgelaufen + Uschi Scherberich gewinnt ihre Altersklasse

Zehn Brander versuchten sich bei dem Triathlon in der direkten Nachbarschaft, dem Triathlon Eupen auf der Promo-Distanz (500m Schwimmen, 22km Radfahren, 7km Laufen). Am schnellsten war der BSV Neuling Tobias Hibbe. Nach dem Schwimmen noch auf Platz 80 liegend, kämpfte er sich immer weiter nach vorne. Auf eine gute Radzeit, keine Minute langsamer als die schnellste, folgte die schnellste Laufzeit, womit er sich auf den 5. Platz vorkatapultieren konnte. Eine Verbesserung der Schwimmleistung – die bereits erste Wirkung zeigt – macht Freude auf viel mehr.
Uschi Scherberich gewann die Altersklasse D50. Bei schönstem Triathlonwetter (sonnig warm, aber schön schattig und nicht zu heiß) konnten alle BSV’ler sich nicht nur über ihre Leistungen und den Triathlon ansich freuen.

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Triathlon Eupen 2013
Mitteldistanz Staffel

Am zweiten Tag gingen Steffi Kloubert, Jörg Sittig und Niko Dickheuer als Staffel auf die Mitteldistanz (1,9km, 80km, 21km) an den Start.
Nach 33 Minuten beendete Steffi die 1,9 KM Schwimmen in der Eupener Talsperre, womit sie selbst weniger zufrieden war. Das Offenwasserschwimmen mit Neoprenanzug, beim Massenstart mit 500 Teilnehmern, war als Kurzstrecken-Hallenschwimmerin doch etwas ungewohnt. Jörg begab sich danach auf die gut 80km lange Radstrecke, die viermal um den Eupener See führte. Als eher durchschnittlicher Radfahrer konnte er sich mit der viertbesten Radzeit der 41 Staffeln sehr zufrieden zeigen. Niko komplettierte die Mannschaft mit dem Halbmarathon, den er in 1:23 Stunden lief. Obwohl nicht auf die längere Distanz von 21 km trainiert, absolvierte er die 3 Laufrunden mit sehr konstanten Zwischenzeiten und einem sauberen 4-Minutenschnitt, womit er die Gemischtstaffel als 8. von allen Staffeln ins Ziel brachte.

Zeiten Promo-Distanz
Tobias Hibbe Pl. 5 0:09:42 0:38:56 0:22:46 1:14:09
Stefan Cosler Pl. 70 0:11:10 0:42:39 0:27:37 1:26:07
Andreas Trautmann Pl. 149 0:12:46 0:46:24 0:30:44 1:33:49
Oliver Dickheuer Pl. 169 0:09:01 0:47:57 0:33:22 1:35:04
Michael Tosch Pl. 183 0:14:22 0:48:11 0:29:44 1:36:26
Kirsten Brake Pl. 260 0:13:23 0:47:40 0:38:05 1:43:50
Uschi Scherberich Pl. 276 0:12:02 0:53:00 0:36:13 1:45:49
Silke Cosler Pl. 315 0:12:16 0:52:33 0:40:20 1:50:16
Melanie Junker Pl. 326 0:10:44 0:53:50 0:42:23 1:51:36
Reiner Junker Pl. 365 0:12:40 0:57:11 0:42:25 1:57:27

Ein ausführlicher Bericht von Uschi

Bei wunderbarem Triathlon Wetter gingen am Samstag 10 Brander bei einem hervorragend organisierten und stimmungsvollen Event in Eupen auf der Promo-Distanz (500-22-7) an den Start.

Alle Starter trafen sich hoch motiviert am Stand von Markus. Wie unterschiedlich jedoch jeder an so einen Start geht, sieht man auch an den einzelnen Vorbereitungszeiten der Sportfreunde/Innen.

Einige sind lieber schon 3 Stunden vor dem Wettkampf da – teils wegen der „inneren Unruhe gepaart mit etwas Nervosität“ – kramen die Wechselbeutel für die beiden Wechselzonen mehrmals und gehen den Wettkampf schon mal komplett in Gedanken durch und müssen derweil ca. 5 x aufs Dixi und im krassen Gegensatz dazu kommen andere auf den letzten Minuten in die WZ gehetzt, um dann fast ohne Wartezeit direkt an den Schwimmstart zu gehen ; Dixi – nada . Und die durch wöchentliche Wettkämpfe geschulten Routiniers unter uns kommen ganz relaxt 60 Minuten vor dem Start an, jeder Handgriff sitzt und die Wechselbeutel sind ruckizucki gepackt – und natürlich ist auch noch Zeit fürs Dixi.

Anmerkung: Beschreibungen oder Handlungen sind frei erfunden und Ähnlichkeiten mit lebenden Personen rein zufällig 😉

Der Start der Frauen + Staffeln findet in Eupen gnädigerweise 12 Minuten vor dem Start der Männer statt – dachte ich. Denn diesmal hatte ich mit einigen übermotivierten, schlagwütigen Kampfweibern zu tun, die mich etwas aus dem Konzept gebracht haben. Oder um es deutlicher zu sagen, ich bin stinksauer geworden. Natürlich weiß ich, dass es beim Start manchmal etwas ruppig zugeht, aber i.d.R. ist dies nach 50m erledigt und da wo ich dann schwimme – glaubt mir- ist immer genüg Platz für alle da – besonders im Freiwasser!!!

Ergo hab ich wirklich versucht diesen Schlägerinnen aus dem Weg zu schwimmen, aber eine von denen hörte einfach nicht auf. Erst als ich mich drehte und auf den Rücken schwamm und mit den Beinen sehr kräftig gestrampelt habe, hat sie endlich was gemerkt und mich in Ruhe gelassen.

Die Schwimmzeiten aller BSV’ler waren über ihren gewohnten Schwimmzeiten über 500m, was den Verdacht erhärtet, dass die Strecke mindestens 50m wenn nicht sogar 100m 😉 länger war. Einige von uns sind auch aufgrund der angenehmen Wassertemperatur ohne Neo ins Wasser (ich auch).

Die Radstrecke war für uns regelmäßig in Belgien fahrenden Radler nichts Neues: grober Teer, immer wieder Schlaglöcher und auch bergig (lt. meiner Uhr knapp 23 KM mit 331 HM). Das Lenkrad muss immer kräftig festgehalten werden und der Körper und besonders der Kiefer und die Arme werden in den Abfahrten schön durchgeschüttelt.

Einige doch eher im Dürener Kreis ansässigen BSV’ler konnten dieser Rennstrecke allerdings nichts, aber auch gar nichts abgewinnen. Wenn man schöne, ebene, neue, glatte Teerdecken gewöhnt ist – muss ich zugeben – dass die Runde um die Wesertalsperre inkl. zweimaligem Anstieg hinter der Staumauer schon eine Herausforderung evt. zuweilen sogar eine Zumutung sein kann…

Dieses Jahr hatte ich dann in der Steigung im Wald ein Déja-Vu. Genau wie im letzten Jahr an fast gleicher Stelle konnte Silke meine ausgeprägte Kletterschwäche ausnutzen und mich dort mit Ihrem kraftvollen Tritt ins Pedal überholen. Kurze Zeit später allerdings muss dann Silke auch ein Déja-Vu gehabt haben, da ich meine ausgeprägte Bergabfahrtstärke ausnutzen und sie wieder überholen konnte. Auf meiner Fahrt zur WZ 2 am Parkplatz konnte ich sogar noch zu Melanie auffahren und meine Anfeuerung wurde nur mit einem mürrischen „ das ist nicht meine Strecke“ kommentiert. Trotzdem konnten wir dann fast gemeinsam den letzten Anstieg meistern.

Nach etwas holprigen Wechsel in meine Laufschuhe – ich bin doch tatsächlich an meinem Wechselplatz mind. 10m vorbeigelaufen – muss wohl an der meiner fehlenden Lesebrille gelegen haben, ging es auf die Laufstrecke und nun wollte ich es wissen.

Ich habe in den letzten 5 Wochen regelmäßig intensive Tempoläufe gemacht – denn ein weiser Sportler hat mir ein Geheimnis verraten: „Nur wer schneller läuft kann auch schnell laufen!“ (nah ja oder so ähnlich). Aber vom Prinzip hat er Recht, denn ich bin im Vergleich zu letztem Jahr 3:11 Minuten schneller gelaufen. Geht doch!

Da die Männer ja ca. 12 Minuten später gestartet sind hat mich zuerst mal Stefan auf dem ersten KM der Laufstrecke bergab überholt. Sein O-Ton: Komm lauf, jetzt fängt es richtig an … ich hab auf meine Uhr geschaut und gesehen, dass ich schon mit einem 4:30 Schnitt bergab rannte und dachte nur: alles klar Stefan! Aber wenn Stefan mit 3:00 Schnitt an einem vorbei gerannt kommt, ist auch klar, dass der denkt ich trabe nur so locker vor mich hin…;-)

300m vor dem Ziel hat dann unser schönster Triathlet des BSV ( offizieller Titel seit der internen Vereinsmeisterschaft ) Andreas zu mir aufgeschlossen und wir sind gemeinsam – Hand in Hand – über die Ziellinie gelaufen – wie im Film – das war schön!

Dann kamen auch schon Schlag auf Schlag alle anderen in Ziel.

An erster Stelle mein besonderes Lob für Reiner – der sein persönliches Vereinsmeisterschaftstrauma überwunden und endlich wieder gefinisht hat und das auf dieser anspruchvollen Strecke.

Oli hatte so wie ich das gesehen habe max. 2 kleine Schweißtröpfchen auf der Stirn, da er als gestandener Ironman gerade mal gut warm war als das Rennen schon wieder zu Ende war.

Michael kam mit einem super Schlussspurt wie eine Granate ins Ziel geschossen.

Und dann die Kirsten, deren Radfahrkönnen ich schon immer bei der Sparkassen Radsportgemeinschaft bewundern kann. Da fährt sie immer mit den schnellsten Jungs und hat auch keine Probleme beim Giro Bochum sich gegen überwiegend männliche Konkurrenz zu behaupten. Erinnert mich irgendwie an Andy. Spitzenleistung!

Danke an dieser Stelle an Michael P., Jörg und Reinhard für die Anfeuerungen!

Nach dem Duschen hatte Reiner zur Freude aller die Spendierhose angezogen und für uns eine Runde kühler Getränke bezahlt. Echt nett!

Und als wir da so saßen und einige Ihre vorbestellte Pasta verspeisten ( übrigens wirklich sehr lecker und empfehlenswert ) und der Siegerehrung lauschten wurde als erster Brander Tobias Hibbe als 5. der Gesamtwertung und 2. in seiner AK für seine herausragende Leistung geehrt.

(Anmerkung für den BSV Trikotchef: der Tobias braucht dringend ein BSV Shirt, da wir Ihn demnächst öfters auf einem Treppchen sehen – garantiert!)

Als dann der Sprecher später die Damen der AK 50 auf die Bühne rief, hört ich plötzlich … Siegerin AK 50 Uschi Scherberich. Ich war völlig aus dem Häuschen!

Später auf der Heimfahrt dachte ich dann, ok. wenn es bedeutet

  1. sich mit Kampfbräuten zu hauen
  2. Rad zu fahren ohne eine „Bergziege“ zu sein reicht
  3. einfach der These folgen schneller laufen= schnell laufen umzusetzen

ja, dann bin ich nächstes Jahr wieder dabei und versuche wieder die Siegprämie von 30,00 Euro ? zu ergattern.




Ironman Frankfurt 2013

Über 2.500 Athletinnen und Athleten aus 51 Nationen nahmen am 7. Juli in Frankfurt die Herausforderung „IRONMAN European Championship“ in Angriff. 3,8km Schwimmen, 180km Rad fahren und ein abschließender Marathon waren zu bewältigen, bevor die Sportler das grandiose Finish auf dem Frankfurter „Römer“ erleben durften. Mit dabei waren fünf Brander Triathleten. Der Routinier Olivier Esser hatte sich eine Zeit unter neun Stunden vorgenommen, leider machten ihm in der zweiten Laufhälfte starke Fußkrämpfe einen Strich durch die Rechnung. Dennoch erreichte er als erster Brander das Ziel, dicht gefolgt von Alexander Wolf. Für diesen war es der zweite Start über die Langdistanz. Gegenüber 2011 konnte er sich um 45 Minuten verbessern und erfüllte sich damit den Traum von der Qualifikation für die IRONMAN Weltmeisterschaft auf Hawaii. Langdistanz-Rookie und damit frischgebackener IRONMAN ist Frank Riedel, der seine Erlebnisse im nachfolgenden Bericht zusammenfasst. Oliver Dickheuer und Josef Kunze traten beide zum zweiten Mal beim „längsten Tag des Jahres“ in der Mainmetropole an. Auch sie erreichten überglücklich und mit einem tollen Ergebnis das Rathaus am Römerberg. – Es war für alle ein harter Wettkampf, auch, weil die Sonne sich mal so richtig von der besten Seite gezeigt hatte. Umso wichtiger war es, dass ganz viele BSV’ler und deren Angehörige an der Strecke standen und dazu beigetragen haben, dass der IRONMAN Frankfurt zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Danke an alle Supporter!

Platz AK-Platz Name AK Swim WZ1 Bike WZ2 Run Gesamt
78 / 2587 13 / 295 Esser, Olivier M30 0:54:01 0:03:46 4:49:11 0:01:34 3:25:45 09:14:17
82 / 2587 4 / 476 Wolf, Alexander M45 0:57:03 0:04:53 5:00:10 0:02:10 3:10:19 09:14:35
1088 / 2587 79 / 238 Riedel, Frank M50 1:03:30 0:07:29 5:51:00 0:03:34 4:04:25 11:09:58
1096 / 2587 200 / 476 Dickheuer, Oliver M45 1:01:48 0:07:22 5:41:56 0:03:29 4:15:52 11:10:27
1651 / 2587 320 / 476 Kunze, Josef M45 1:26:01 0:07:36 6:19:52 0:03:25 4:10:29 12:07:23

Bericht von Frank

Mein „erstes Mal“
… habe ich natürlich zunächst einmal mit meiner Gattin Nicole besprochen. Es war eigentlich sie, die mich zwischen Weihnachten und Neujahr letzten Jahres ermuntert hat, in Frankfurt mitzumachen. Ich wollte erst gar nicht! Trotzdem habe ich mich dann direkt angemeldet und mit dem Training begonnen.

Die Vorbereitung…
… in den letzten 6 Monaten war sehr intensiv – nicht nur körperlich. Ich habe nahezu jeden Tag an mein „erstes Mal“ gedacht und mir x-mal den Zieleinlauf vorgestellt, wie es sein würde…
Mein Trainingsumfang in den letzten 6 Monaten in nackten Zahlen:
Schwimmen: 131 km / 53 Std.
Radfahren: 3260 km / 126 Std.
Laufen: 641 km / 60 Std.
Stabi und Sonstiges: 42 Std.
Das sind 281 Std. bzw. 10,4 Std./Woche. Gar nicht soooo viel, finde ich! Mein Trainingsbuch forderte 12 Std / Woche für eine Zeit unter 12 Stunden. Ich hatte eigentlich etwas größere Umfänge geplant, bin aber durch das beschissene Wetter und daraus resultierende Erkältungen daran gehindert worden.

Die unmittelbare Vorbereitung…
… begann mit der Anreise am Donnerstag.
Mit Alex und Janine, Olivier, Olli, Nico und der etwas nervösen Astrid Ganzow vom DLC ging es zunächst einmal zur Anmeldung auf den „Römer“ in Frankfurt, anschließend über die überschaubare Triathlonmesse und nach etwas Chinesischem ins Industriegebiet nach Langen ins Hotel, angeblich in unmittelbarer Nähe zum Langener Waldsee, in dem das Schwimmen stattfand. Luftlinie etwa 2 km, mit dem Auto 14km!
Wir sind dann noch nach Vorgabe von Alex und Olivier eine „lockere” 2-Stunden-Runde gefahren. Also für mich Wettkampftempo!
Mit Nico bin ich dann nach 30minütiger Autoirrfahrt zum See bei dem Versuch gescheitert, noch eine Runde im See zu schwimmen. Parkplätze gibt es dort außerhalb von Ironman-Veranstaltungen nicht! Also zurück zum Hotel und gemeinsam zum „Italiener“.
Freitag nach dem Frühstück bin ich wieder zurück nach Aachen, weil wir mit meiner Tochter nachmittags Zeugnisübergabe und abends Abiball hatten. Das sah bei diesem reichhaltigen Buffet bestimmt seltsam aus, dass da jemand nur Nudeln mit Sauce isst.
Samstagmorgen dann mit Nicole zurück nach Langen, Beutel gepackt, mittags gemeinsam zum „Rad-Check-in“, eine Beruhigungsrunde im See geschwommen und wieder zurück ins Hotel. Um 18:00 Uhr haben wir dann im Hotelrestaurant zu Abend gegessen, mittlerweile mit unserem neuen Mitglied Joseph Kunze. Unser gemeinsamer Abend endete gegen 21:00 Uhr.
Ich habe dann zwischen 22:45 Uhr und 1:15 Uhr durchgeschlafen. Ab 1:15 Uhr hatte ich dann im Wechsel Ohren-, Kopf- und  Zahnschmerzen. Es kamen Schulterprobleme hinzu und die Muskulatur ging gar nicht. An einen Start war überhaupt nicht zu denken!
Sonntag gegen 3:30 Uhr bin ich dann trotzdem aufgestanden: Sanitäreinheit aufgesucht, angezogen, Beutel gepackt und runter zum Frühstück mit den anderen Helden + Begleitung. Gegen 4:45 Uhr haben wir uns mit dem Auto auf den Weg gemacht zum Langener Waldsee. Nach längerem Fußmarsch erreichten wir die Wechselzone, in der wir noch ausreichend Zeit hatten, uns in Ruhe vorzubereiten. Vor dem Schwimmstart sind Alex und ich noch von unseren Angetrauten verabschiedet worden und dann ging es auch direkt ins Wasser.

Schwimmen
Das Wasser hatte eine deutlich bessere Qualität als unser Blausteinbecken und die Temperatur war sehr angenehm. Ich bin dann wie alle BSV´ler möglichst weit rechts und möglichst weit vorne gestartet. Um 7:00 Uhr ging es los: 2,1km, Landgang, 1,7km. – Aufgrund der Anzahl der Teilnehmer hat man von Anfang an deutlich mehr Körperkontakt, als ich es von meinen bisherigen Triathlons kannte. Insbesondere an den Wendepunkten habe ich einige Tritte gegen den Kopf und ins Gesicht abbekommen. Dennoch fühlte ich mich gut, und nach dem Landgang wurde es auch kontaktloser.
Ich hatte mir eine Zeit von unter 1:10 Std vorgenommen. Evtl. sogar 1:05 Std. Als ich aus dem Wasser kam, stand da eine 1:03:30 auf der Uhr. Super Start für mich ! In der Wechselzone habe ich mir relativ viel Zeit gelassen. Schließlich musste ich mir noch die Füße waschen, mich abtrocknen, Socken anziehen und Sonnencreme auflegen. Noch das erste Gel (von insgesamt 25!) reingedrückt und dann mit Fahrrad zur Startlinie.

Radfahren
Ich bin für meine Verhältnisse in diesem Jahr richtig viel mit dem Rad unterwegs gewesen. Bei der Mitteldistanz Indeland bin ich einen für mich tollen 33,6er Schnitt gefahren und hatte mir deshalb eine Zeit knapp unter 6 Std vorgenommen. Die Strecken ähneln sich vom Profil: Leicht wellig mit insgesamt sechs größeren Steigungen.
Nach ca. 12km Anfahrt bis Frankfurt ging es auf die erste von zwei Runden. Es lief von Anfang an sehr gut. Nach der ersten Runde, also nach knapp 100km, hatte ich einen 33er Schnitt. Natürlich rechnet man dann. Aber leider ging dann die zweite Runde nicht mehr so leicht, bis auf die 5km, in denen ich mich von dieser Brasilianerin in ihrem grünen Badeanzug ziehen lassen konnte. Ich glaube Olli hat auch von ihr profitiert. Trotzdem, mit einer Zeit von 5:51 Std. war ich auch hier mehr als im Soll.

Laufen
Ich bin den Köln-Marathon im letzten Jahr in 3:47 gelaufen. Was heißt das für diesen Marathon nach 180 km Rad? Ich dachte an 4:15Std oder 4:30 Std. Bis auf die ersten 100m hatte ich relativ lockere Beine. Es läuft sich natürlich deutlich einfacher, wenn man von so vielen vertrauten Leuten angefeuert wird. Danke, dass Ihr da gewesen seid.
Die erste Runde von vieren habe ich in 55min absolviert. Dann hat mir so ein Tuppes auf meine Uhr gehauen und dabei meine Zeit weggedrückt. Die nächste Runde bin ich dann „nach Gefühl“ in 52min gelaufen. Viel zu schnell, aber gefühlt „locker“. Nach ca. 24km habe ich Olli überholt, der mir nachrief: „ … unter 11 Stunden …“: Meine Güte, das war möglich! Aber meine Beine waren nach weiteren 4km nicht mehr so locker und dann kam es, wie es beim Marathon bekanntermaßen passiert, meine Muskeln wollten dann doch nicht mehr sooo. Meine Endzeit war 4:04 Std, deutlich schneller, als ich erwartet hatte.

Der Zieleinlauf…
… am „Römer“ ist unbeschreiblich! Sensationell; hochemotional, wenn man in den Zielkanal einbiegt und die letzten 200m von geschätzten 75.000 Zuschauern be- oder abgeklatscht wird. – Diese Situation habe ich mir in den letzten Monaten so oft im Training vor Augen geführt, aber es war viel besser als in meiner Phantasie.
Die Arme hochgerissen, nach 11:09:59 Std ins Ziel eingelaufen und dann kam auch noch Olli wenige Sekunden nach mir ins Ziel, der auf den letzten Kilometern noch einmal richtig aufgeholt hatte.

Hinter der Ziellinie…
… haben wir uns erst einmal in den Armen gelegen (Olli, es war schön!), ein Weizen getrunken, unsere Beutel abgeholt, geduscht, uns massieren lassen und ein bisschen was gegessen, anschließend unsere Räder geholt und ins Auto gepackt. Gegen 21:15 Uhr haben wir uns mit Nico, Joseph und Fabian, Alex und Janine und Olivier auf der Tribüne getroffen, um die letzten Finisher bis 22:00 Uhr ins Ziel zu klatschen.
Im Hotel haben wir dann noch Schnitzel mit Fritten gegessen und ein paar Weizen getrunken. Gegen 1:00 Uhr lag ich dann im Bett und habe bei HR die Wiederholung der Triathlonübertragung angesehen. 2:00 Uhr Licht aus, konnte nicht schlafen, 3:00 Uhr Licht an, Übertragung bis 6:30 Uhr angesehen und dann meine Koffer gepackt.

Fazit
Es war einfach sensationell! Ich wünsche jedem, der unseren Sport betreibt, dass er das einmal erleben darf. Ich empfehle Euch eindringlich für dieses unbeschreibliche Gefühl, es geschafft zu haben, den notwendigen Trainingsaufwand auf Euch zu nehmen. Ich bin 52 Jahre alt, habe vor gut 3 Jahren zum ersten Mal auf einem Rennrad gesessen und vor gut 3,5 Jahren meinen ersten Kraulzug (oder so etwas Ähnliches) vollzogen. – Wenn ich das konnte, könnt Ihr das auch!

Bericht von Oliver

Meine 2. Langdistanz

Am Sonntag startete ich mit den anderen BSVlern in Frankfurt zu meinem zweiten Ironman. Über die Anreise und die Tage vor dem Start hat Frank ja schon ausführlich berichtet. Leider konnte ich aus beruflichen Gründen mich nicht so vorbereiten wie ich es gerne getan hätte und so manche Trainingseinheit musste der Arbeit weichen. Dennoch ging ich nach dem Ergebnis der letzten Leistungsdiagnostik und den letzten Wettkämpf gut vorbereitet an den Start.

Beim Schwimmen startete ich weit rechts und erwischte einen Traumstart. Von Anfang an fühlte ich mich gut und glitt kraftvoll und wohl auch schnell durch das Wasser. Nach dem kurzen Landgang konnte ich sogar noch etwas Tempo zu legen. Nach 1:01:48h hatte ich wieder festen Boden unter den Füßen (Dank an Madeleine, das Training hat sich gelohnt). Der Wechsel verlief unspektakulär und schon ging es auf dem Rad Richtung Frankfurt. Am Anfang etwas auf die Geschwindigkeit achtend, um nicht zu überpacen, wurde es von Kilometer zu Kilometer besser. Den ersten Berg „The Beast“ locker genommen und viele überholt. Über das Kopfsteinpflaster bei „The Hell“ bin ich gefühlt hochgeflogen. Es lief super rund. Schon kam der „Heartbreak Hill“ und dann war man schon wieder in Frankfurt. Die 2.Runde lief genauso gut und ich konnte das Tempo annähernd halten. Die Stimmung an der Strecke war super und die Anfeuerungsrufe der mit- und angereisten Brander Supporter war genial. Nun ging es bei mittlerweile „sehr angenehmen“ Temperaturen auf die Laufstrecke. Ich lag super in der Zeit und peilte die 11h Marke an. Doch bereits nach der ersten Laufrunde bekam ich Magenprobleme, mir wurde schlecht und ich konnte keine Nahrung mehr aufnehmen. Von Meter zu Meter fiel mir das Laufen schwerer und ich merkte wie die Kraft nachließ. In der 2. Runde wurde ich durch Markus mit einer eindeutigen Kampfansage motiviert und so biss ich mich weiter durch. Langsam ging es mir dann auch wieder besser, so dass ich noch mal ein wenig  drauflegen konnte. Und dann kam der Zieleinlauf auf dem Römerberg. Alle Schmerzen waren vergessen und ein unheimliches Glücksgefühl breitet sich aus. Mit neuer Bestzeit lief ich durchs Ziel.

Hier lagen Frank und ich uns erst einmal in den Armen und feierten unseren Erfolg. Auch mein 2. Ironman war ein tolles Erlebnis.

Bedanken möchte ich mich bei meiner Frau Anke, die mir die Teilnahme ermöglicht hat, oft auf mich verzichten musste und meine Launen ertragen musste, wenn es mal nicht rund lief. Darüber hinaus bei meinem Sohn Niko für viele gemeinsame Trainingsstunden, guter Beratung bei der Auswahl des  Material und der Trainingseinheiten sowie der Unterstützung in Frankfurt rund um die Uhr.

Fotos

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Video




Ironman Zürich 2013

Arndt Bleimann startete am vorigen Sonntag erfolgreich beim Ironman Zürich!
Nachdem, aufgrund der sehr heißen Temperaturen der Vortage, die 3,8 km im Zürisee ohne Neoprenanzug geschwommen werden mussten, absolvierte Arndt auf dem Rad eine gute Leistung. Er stieg als 4ter und mit der schnellsten Radzeit in der AK 40 vom Rad ab.

Bei Temperaturen um die 30 Grad beendete Arndt den Ironman Zürich dann als 25ter in seiner Altersklasse und 160ter von ca. 2400 Startern.

Leider wurde der Qualifikations-Platz für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii um ca. 14 Minuten verfehlt.

Swim : 1:10:48
Bike : 5:01:01
Run : 4:03:57

Finish : 10:22:24

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http://www.ironman.com/triathlon/coverage/athlete-tracker.aspx?race=switzerland&y=2013#axzz2aXw6jqW9




Dritte wird Dritter

In der 3. Mannschaften gingen Martin Vickus, Tristan Henninger, Steffen Willms und Thomas Malies an den Start. Die 4. Mannschaft war mit Uschi Scherberich, Melanie Junker, Andreas Trautmann und Daniel Kreutzer vertreten, der sein Ligadebüt für den BSV gab. In der untersten Liga vom Nordrhein-Westfälischen Triathlonverband hatte sich unsere 3. Mannschaft eine Platzierung im oberen Bereich vorgenommen. Beim ersten Ligatriathlon, in Voerde, erlitt das Vorhaben, bedingt durch einen Radunfall mit technischen Defekt, mit dem „nur“ 8. Tagesplatz einen kleinen Dämpfer. Auf der Kurzdistanz in Hennef, die für einen Triathlon eine sehr selektive und anspruchsvolle Radstrecke beinhaltet, wollte man umso mehr einen Platz auf dem Treppchen erzielen.
Das Schwimmen, in dem kleinen aber feinen Allner See, fand wegen der hohen Wassertemperatur ohne Neoprenanzug statt. Mit einer guten Zeit von 22:00 Minuten auf den 1500m im Freiwasser, hatte Steffen Willms als erster Brander und 4. Gesamt wieder festen Boden unter den Füßen. Es folgte eine gute Minute dahinter Martin. Thomas und Tristan folgten mit 25:03 und 26:14 etwas dahinter.
Auf der Radstrecke, die in 2 Runden zu bewältigen war, fand man sich hingegen weniger stark und verlor so einige Plätze. Hier machten sich noch einige Defizite im Radfahren bemerkbar, an denen man aber gewillt ist zu arbeiten. Man hielt sich aber bei den Zeitabständen doch noch in Schlagdistanz zum vorderen Felde.
Zur besten Mittagshitze, die sich aber noch im Rahmen hielt, ging es auf die Laufstrecke. Hier konnte die Brander Truppe wieder viele Plätze gut machen. Tristan katapultierte sich duch die 3. Laufzeit aus den tiefen des Feldes noch auf den 14. Platz, zeitgleich mit Steffen Willms, der sich mit dem 13. Platz zufrieden zeigte. Erster Brander wurde Martin Vickus auf dem 10. Platz, durch die wohl ausgeglichenste Leistung in allen drei Disziplinen. Thomas erwischte nach dem guten Ergebnis in Düsseldorf nicht seinen besten Tag, kämpfte sich aber durch und komplettierte so die gute Mannschaftsleistung, die dann zum 3. Tagesplatz reichte.
Die 4. Mannschaft wurde 20., und lies damit noch 7 Mannschaften hinter sich.

In der Tabelle verbesserte man sich durch das Ergebnis auf den 5. Tabellenplatz, befindet sich mit nur 2 Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz damit wieder in einer guten Ausgangspositon.

Weiter geht es für unsere Landesligas am 25.8. in Krefeld, ebenfalls auf der Kurzdistanz

Über die gleiche Distanz gingen als Einzelstarter Jörg Sittig, Sven Gerber, Holger Manefeld und Pascal Velten an den Start. Jörg erreichte hier den 5. Platz (zufrieden da gutes Gefühl, aber noch zu langsam), Sven Gerber (zufrieden + mit neuem Rad) wurde 9. + AK-Sieg, Holger 11. (unzufrieden, keinen Druck)  und Pascal konnte das Rennen wegen eines technischen Defekts nicht beenden (auch unzufrieden).

Viele Grüße, Euer BSV %image_alt%

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>Fotos<

>komplette Ergebnisliste<

Ergebnisse Liga:
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Ergebnisse Einzelstarter:
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NRW-Liga: Knapp daneben ist auch vorbei / Landesliga-Auftakt in Voerde

Bericht NRW-Liga in Steinbeck

In der Besetzung mit Markus Ganser, Olivier Esser, Alexander Wolf und Jörg Sittig startete die 1. Mannschaft am vergangenen Sonntag beim bereits 3. von 5 Ligawettkämpfen. Nach einem 2. und 3. Platz der vorherigen Ligawettkämpfe, fand man sich völlig überraschend als Tabellenführer wieder, der als einziger zum Aufstieg in die 2. Bundesliga berechtigt.
Knapp 140 Starter der NRW- und Oberliga wurden um 13:00 Uhr gleichzeitig ins Wasser gelassen. Nur schwer verständlich, da sich das Feld auf 1/4 der Kanalbreite staute, da nicht der gesamte Kanal gesperrt war, sowie von 12:00 bis 13:00 Uhr kein einziger Start erfolgte. Dies führte unvermeidlich zu Prügeleien im Wasser. Olivier erreichte erwartungsgemäß als erster Brander und 7. der NRW-Liga das rettende Ufer. Jörg folgte genau 1 Minute dahinter, was aber schon den 32. Zwischenplatz bedeutete. Ein Zeichen der engen Leistungsdichte in der NRW-Liga. Nochmals genau 1 Minute dahinter folgten Markus und Alex im Gleichschritt.
Die 42km lange Radstrecke war in 3 Runden zu absolvieren, die sich ungefähr auf einen steileren und dann später moderaten Anstieg, einer schnellen Abfahrt und einem Flachstück am Kanal aufteilte.
Die schnellste Radzeit, mit 1 Minute Vorsprung auf die zweitschnellste fuhr Markus, der sich auf die vorderen Plätze vorarbeiten konnte. Olivier, Jörg und Alexander hielten ihre Platzierungen in etwa.
Beim Laufen konnte dann Olivier zu Markus aufschließen was die Beiden gegenseitig pushte und zu einem gemeinsamen Zieleinlauf auf den Plätzen 6 und 7 führte.
Alex hatte auch am Ende noch viel Luft, und machte mit der Achtbesten Laufzeit viele Plätze gut. 2 Wochen vor seinem Start beim Ironman Frankfurt präsentierte er sich damit in hervorragender Form, wie schon beim vorherigen Ligatriathlon im Indeland. Nach einem Schwimmen am eher unteren Ende der Möglichkeiten und einem mittleren Radfahren hatte Jörg diese Luft beim Laufen leider nicht mehr und verlor einige Plätze. Eine anfür sich gar nicht schlechte Zeit von 2:10h, die in der gleichzeitig gestarteten Oberliga zum 13. Platz und im Einzelstarterfeld sogar zu einem klaren Sieg geführt hätte, war an diesem Tag in der NRW-Liga zu wenig. So erreichte man als Team diesmal den 5. Platz, mit nur 5 Platzziffern Rückstand auf den 2. Platz. Nach dem knappen „Platzierungsglück“ der beiden vorherigen Ligawettkämpfe hatte man diesmal etwas Pech.

1. Ejot Buschhütten III Plzf. 72
2. SSF Bonn II Plzf. 84
3. TRC Essen Plzf. 85
4. DLC Aachen Plzf. 87
5. Brander SV Plzf 89

Man trat dennoch gut gelaunt und weiterhin zufrieden über das bisher Erreichte (Tabellenplatz 2 als Aufsteiger, punktgleich mit Tabellenplatz 1) die knapp 300km lange Heimreise an. Die beiden letzten Ligawettkämpfe finden am 14.7. in Witten (Sprintdistanz) und am 25.8. in Krefeld (Mannschaftssprint) statt.

 

Platz Name Swim 1,5km Bike 42km*) Run 10,5km Gesamt
6 Ganser, Markus 0:22:53 1:00:12 0:39:28 2:02:33
7 Esser, Olivier 0:21:00 1:02:50 0:38:45 2:02:35
30 Wolf, Alexander 0:22:58 1:06:57 0:38:10 2:08:05
46 Sittig, Jörg 0:21:58 1:06:15 0:42:38 2:10:51

*) inkl. 1. und 2. Wechselzone

Ergebnisliste 

Bericht Landesliga-Auftakt in Voerde

Bericht Martin Vickus

Bei unserem ersten Start in dieser Saison mit 2 Mannschaften in der Landesliga war es im Vorfeld schwierig einzuschätzen, wer denn jetzt wohl am Besten in Form ist, denn wir wollten natürlich mit der dritten Mannschaft so weit wie möglich nach oben. Schließlich starteten Steffen Willms, Tristan Henninger, Thomas Malies und Guido Schonopp in der dritten und Martin Vickus, Michael Blumbach, Oli Dickheuer und Pascal Velten, der trotz gerade geschaffter Mitteldistanz für den erkrankten Tobi Möller eingesprungen war, in der vierten Mannschaft. Vorab kann man schon mal sagen, dass es wie immer viel Spaß macht, wenn man zu mehreren unterwegs ist. Vor Ort kam auch noch Daniel Kreutzer dazu, der sich als hervorragender Motivator hervortat und uns alle im Wettkampf ordentlich gepusht hat.

Voerde ist ja bekanntermaßen ein gut organisierter, kleiner Triathlon mit schlechtem Wetter und da Steffen uns schon mal bei der Abfahrt für 11 Uhr Regen angekündigt hatte, fing der Regen auch Punkt 11 Uhr zur Startzeit an als wir gerade im Wasser waren um los zu schwimmen. Beim Schwimmen konnte sich Steffen direkt absetzen und kam mit Top-Zeit als erster Brander aus dem Wasser. Der Rest musste sich mehr oder weniger auf den ersten 750 Metern rum prügeln, weil der Veranstalter die Landesliga, die Mastersliga und die sonstigen Kurzdistanzler zusammen starten ließ. Martin kam als zweiter Brander aus dem Wasser, danach Michael, Oli und Thomas. Guido fehlte die Nahkampferfahrung aus der Brander Schwimmhalle, so dass er hier schon wertvolle Zeit verlor.

Das Radfahren war durch starke Windböen und Regen nicht ganz so einfach. Leider wurde Steffen schon auf dem ersten Kilometer von einer Windböe umgerissen und musste mir Schürfwunden, Rippen- und Beckenprellung aufgeben. Somit war der Plan, mit der dritten Mannschaft weit nach oben zu kommen deutlich erschwert L.

Danach setzte sich Tristan vorne ab, Thomas schob sich an zweite Position und in dahinter Martin, Michael, Oliver, Guido und Pascal. Beim Laufen war dann die kühle Luft sehr angenehm J, so dass alle Brander eine gute Laufleistung ablieferten. Tristan kassierte mit 38:17 hier noch einige Konkurrenten ein, so dass er am Ende einen hervorragenden 3 Platz feiern konnte. Danach folgten die routinierten 50er Thomas und Martin, dann Michael, der nach langer Wettkampfpause auch sehr zufrieden ins Ziel kam und kurz dahinter Guido, Oli (siehe eigener Bericht) und Pascal.

Alles in allem war es sehr schön, zusammen unterwegs zu sein, wobei Steffens Pech ein wenig die Stimmung und vor allem die Platzierung der dritten Mannschaft drückte. Aber es kommen ja noch ein paar Wettkämpfe.

Bericht Tristan Henninger

Erster Start der 3. + 4. Mannschaft des Jahres 2013. Die 3. Mannschaft, an dem Tag bestehen aus Steffen, Thomas, Guido und mir, ging mit dem Ziel des Aufstieges in die Liga nach Voerde zum Kanaltriathlon. Die 4. Lief in der Formation Martin, Oli, Michael und Pascal auf. Es mussten mit mindestens 200 Leuten 1,5km im Kanal geboxt werden. Pünktlich zum Start begann es mal wieder zu regnen. Durch einen fremden Ellenbogen auf das linke Auge verabschiedete sich vorerst eine meiner Kontaktlinse. Ich war kurz davor aufzuhören, weil so viel los war und es teilweise rein gar nix mit schwimmen zu tun hatte. Während des Schwimmens erkannte ich mal recht, mal links und dann wieder recht neben mir Oli. Einer von uns beiden ist wohl etwas Zick Zack geschwommen. Steffen legte einen Super Start hin und schwamm sehr schnell. Er kam als dritter aus dem Wasser. Auf dem Rad mussten 5 Runden teilweise mit sehr starkem Gegenwind bewältigt werden. Nach ca. 1km musste ich Steffen am Rand der Straße erblicken. Es war gestürzt und musste das Rennen aufgeben. Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert. Gott sein dank nur Prellungen und Kratzer. Die kleinen Schäden an Bike werden sich mit einigen Euros bezahlen lassen. Es wäre nicht auszudenken gewesen, was bei so einem Tempo und aus der Höhe noch hätte passieren können. Kopf hoch, es gibt noch drei Chancen zu zeigen was wir drauf haben. Die Radstrecke war sehr voll. Ich sah Ansätze von belgischen Kreiseln. Allein das Anfeuern von Daniel (Gattuso) hat mich mindestens 3 Plätze nach vorne getrieben. Mit ca. 3min Rückstand und als 11ter der Landesliga ging ich auf die Laufstrecke. Ich sagte und dachte 3 min langen um die Gegner noch einzuholen. Mit einer 3:40er Schnitt eröffnete ich meine 10 km. Ab km 2 bis 6 lief ich mit dem Sieger des Tages, teilweise neben ihm danach in seinem Windschatten. Dann konnte ich leider nicht mehr mithalten. Hätte ich meine Traubenzucker und Gels mit auf die 5km Wendepunktstrecke am Kanal genommen hätte ich vielleicht zumindest noch den 2ten bekommen können, denn ich steigerte erst ab km 9 auf maximal Speed. Der 2te kam nur wenige Sekunden vor mir ins Ziel. Mit der 2. Besten Laufzeit, einer tiefen 38 und nur einem Rückstand von 35 Sekunden auf den Sieger der Landesliga war ich hochzufrieden, da ich mein Ziel die Top 10 mit harter Arbeit noch übertroffen hatte. Wir vertraten den Brander SV mit einem 8. Platz und einem 13. Platz.
Besten Dank an die Supporter (Daniel) und alle anderen BSV Teilnehmer. Hat sehr viel spass gemacht. Wir sind eine schöne Truppe.
Ach und die Kontaktlinse habe ich daheim in meiner Schwimmbrille wieder gefunden.
Am 14.07 geht es in Hennef weiter.

Platz Name Swim Bike *) Run Gesamt
3 Henninger, Tristan 0:23:08 1:01:48 0:38:17 2:03:13
20 Malies, Thomas 0:23:14 1:03:13 0:41:49 2:08:33
41 Schonnop, Guido 0:00:00 1:32:13 0:41:46 2:13:59
110 Willms, Steffen 0:20:51

*) inkl. 1. und 2. Wechselzone

Drittplatzierter Tristan Henninger


Bericht Oliver Dickheuer

Am 23.06.2013 machten sich die III. und IV. Mannschaft des Brander SV zum Saisonstart der Landesliga Süd zum 9.Kanaltriathlon nach Voerde auf den Weg. Wie schon im Vorjahr war das Wetter mal wieder nicht besonders schön und es regnete. Ich startete in der IV. Mannschaft und da ja beim Bonn – Triathlon das Schwimmen ausgefallen ist, war es mein erster Triathlon in dieser Saison. Nach einer kurzen Wettkampfbesprechung ging es auch gleich in den Kanal. Bei rund 250 Startern waren gute Plätze im Wasser rar und pünktlich mit dem Startschuss fingen die Schlägereien an. Irgendwie schwamm ich etwas orientierungslos (noch keine Freiwassererfahrung dieses Jahr) und hat auch kein gutes Gefühl. Zwischendurch bemerkte ich immer wieder Tristan links und abwechselnd rechts neben mir.( lag wohl an meinen Schlangenlinien). Der Wechsel aufs Rad verlief problemlos. Die Radstrecke empfing uns mit Regen und heftigem Wind. Aber auch extrem kräftiger Anfeuerung von unserem Supporter Daniel Kreutzer. Es waren 5 Runden zu fahren und so kam man mehrmals in den Genuss von Gegenwind und leichter Steigung (Kanalbrücke). Aber es ist trotzdem eine recht schnelle Strecke. Auch der zweite Wechsel verlief ohne große Probleme und mittlerweile hatte es auch aufgehört zu regnen. Auf der Laufstrecke entlang des Kanals ging es dann zum Endspurt. Im Gegensatz zum letzten Jahr kamen mir die ersten Läufer (und Tristan) erst viel viel später entgegen. Also war ich gut unterwegs. Die letzten Meter bis zum Ziel wurde man nochmal mächtig von den Zuschauern angefeuert und vom Sprecher begrüßt. Am Ende erreichte die IV. Mannschaft mit Martin Vickus, Michael Blumbach, Pascal Velten und mir einen ordentlichen 12. Platz. Und Spaß hat es auch allen gemacht.

Oliver

 

Platz Name Swim Bike *) Run Gesamt
22 Vickus, Martin 0:22:23 1:04:51 0:42:38 2:09:52
35 Blumbach, Michael 0:22:49 1:05:35 0:44:45 2:13:09
59 Dickheuer, Oliver 0:23:11 1:07:35 0:47:03 2:17:49
80 Velten, Pascal 0:32:37 1:04:54 0:49:10 2:26:41

*) inkl. 1. und 2. Wechselzone




2. Platz beim NRW-Liga-Triathlon im Indeland *aktualisiert 21.6.*

Die BSV’ler hatten an diesem Wochenende eine kurze Anfahrt: Der Startschuss für den zweiten Wettkampf in der NRW-Liga fiel am Blausteinsee. Für die 1. Mannschaft traten Markus, Olivier, Niko und Alexander an, um 1,5km zu schwimmen, 45km um den Tagebau Inden zu radeln und 10,5km in Aldenhoven zu laufen.

Beim Schwimmen setzte sich Olivier erwartungsgemäß an die Spitze des Teams. Eine Minute später verließen Markus, Niko und Alexander fast zeitgleich das qualitätsgeprüfte(?) Blausteinseewasser. Vom Rückenwind geschoben ging es rasend schnell zur Bergwertung am Indemann, wo Olivier von Markus, der die Tagesbestzeit fuhr, eingeholt wurde. Weiter ging es hinunter in den Braunkohletagebau, was immer ein Highlight beim Indeland-Triathlon ist, da dieses Teilstück normalerweise nicht öffentlich zugänglich ist. Auch Niko und Alexander konnten auf dem Rad einige Plätze gut machen, bevor es in Aldenhoven auf die Laufstrecke ging.

Markus – nach dem Rad an dritter Position – musste nur zwei Läufer ziehen lassen und erreichte den 5. Platz in der NRW-Liga. Olivier, der ebenso wie Alexander mitten in der Ironman-Vorbereitung steckt, schaffte es auf den 11. Platz. Alexander konnte sich mit einer guten Laufleistung auf Platz 19 vorarbeiten, und Niko, der noch die Sportprüfung vom Freitag in den Knochen spürte, kämpfte tapfer und erreichte als 44. das Ziel.

In der Mannschaftswertung landete das Brander SV Tri Team damit auf dem 2. Platz und führt somit in der Gesamtwertung die Tabelle der NRW-Liga an, dicht gefolgt von den Athleten des DLC.

Platz Name Schwim Bike Run Gesamt
5 Ganser, Markus 0:23:29 1:05:17 0:40:44 2:14:50
11 Esser, Olivier 0:22:22 1:08:05 0:40:26 2:15:56
19 Wolf, Alexander 0:23:37 1:11:13 0:38:41 2:18:47
44 Dickheuer, Niko 0:23:32 1:12:01 0:42:59 2:23:32

Ergebnisliste

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Weitere 15 Triathleten des Brander SV nutzen die Gelegenheit, sich vor den Toren Aachens zu präsentieren. Tobias feierte dabei sein Debüt und unser Novize Daniel wagte sich auf die Mitteldistanz, um dort gleich Altersklassenzweiter zu werden. Uschi und Holger sicherten sich den AK-Sieg auf der Kurzdistanz, Frauke und Kirsten holten sich jeweils den 2. AK-Platz. – Und das Wichtigste: Aufgrund des tollen Wetters blieb für alle genügend Zeit und Gelegenheit, sich im Aldenhovener Römerpark über den Wettkampf zu freuen und viel Spaß zu haben!

Bericht von Daniel Kreutzer:

Für meinen Einstand als Vereinsmitglied des Brander SV hätte ich mir sicher einen leichteren Wettkampf aussuchen können. So sollte dieser bei meiner ersten Mitteldistanz beim Indeland Triathlon erfolgen.Schon Tage vor dem Wettkampf spürte ich die Anspannung und vorallem aber die Vorfreude auf das, was mich erwarten würde. Vor dem Start hielt sich meine Aufregung zum Glück in Grenzen. Ich startete mit circa 150 weiteren Teilnehmern. Nach den üblichen Platzkämpfen im Wasser, versuchte ich meinen Rhythmus zu finden und ein gleichmäßiges Tempo zu schwimmen. An seinem Vordermann konnte man sich leider gar nicht orientieren, da man im Blausteinsee nur eine Armlänge vorrausschauen kann.
Leider ging mein Plan so gar nicht auf, sodass sich schon gleich die erste Disziplin als Herausforderung darstellte. An meiner Schwimmleistung werde ich noch sehr viel arbeiten müssen. Allerdings muss man anmerken, dass selbst der „Schnellste“ mit 28Min sicher deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Umso größer war meine Freude endlich an Land zu sein und aufs Rad zusteigen. Die Radstrecke um den Tagebau ist sehr windanfällig und macht sie dadurch noch anspruchsvoller. Auch heute hatte man an einigen Stellen mehr mit dem Wind zu kämpfen als mit sich selbst. Auch die Anstiege zum Indemann und im Tagebau kosteten einige Kräfte. Ein paar Plätze konnte ich trotzdem gut machen. Nach den zwei absolvierten Radrunden wollte ich auf der Geraden nach Aldenhoven nochmal richtig Tempo machen. Jedoch bekam ich 5Km vor der zweiten Wechselzone immer wieder Krämpfe im Oberschenkel.Nach diesen Strapazen war ich auch jetzt wieder froh, die Disziplin zu wechseln und zum Laufen zu kommen. Daran sieht man wie vielfälltig der Triathlonsport ist und wozu man sich 3 Disziplinen hintereinander aussetzt.
Auf der Laufstrecke konnte ich einige Plätze gut machen und lief anfangs gut los. Schon in der ersten von vier Runden machte sich allerdings die Hitze bemerkbar und ließ einen somit noch mehr leiden. Bei vielen Teilnehmern hatte ihre falsche Ernährung oder Kräfteeinteilung zur Folge, dass sie sogar gehen mussten. Jede Verpflegungsstation wurde von mir zur Abkühlung genutzt. Dabei schüttete ich mir bis zu zwei Wasserbecher über den Kopf. Leider hielt diese Abkühlung bei strahlend blauem Himmel nur sehr kurz und ich kämpfte mich wieder weiter zur nächsten. Beim Laufen war es am tollsten von den Teamkollegen motiviert zu werden. Darunter waren auch einige der Kurzdistanz, die etwas später als die Mitteldistanz gestartet war.
Zu Anfang der vierten und letzten Runde machten mir dann Krämpfe in beiden Waden zu schaffen. Trotz teilweiser übler Schmerzen lief ich weiter und schaffte es auch durch die vielen begeisterten Zuschauer freudestrahlend bis ins Ziel. Ich bin überglücklich über meine Leistung und Zielzeit. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich diese Anstrengung ein wenig unterschätzt habe und habe dadurch noch mehr Respekt vor solch Verrückten, die eine Langdistanz finishen. Das ist wirklich ein hartes Stück Brot! Am Ende holte ich sogar noch den zweiten Platz in meiner Alterklasse, was mich noch stolzer macht. Das motiviert mich natürlich meinen Weg weiter zugehen und noch mehr an meinen Defiziten zu arbeiten, da sicher noch viel Luft nach oben da ist.

Ich möchte allen danken, die mich unterstützt haben und mir viel Mut zugesprochen haben. Außerdem macht es mich sehr glücklich so gut ins Team aufgenommen und integriert worden zu sein. Ich freue mich jetzt schon auf mein Ligadebüt für den BSV! Ich habe Blut geleckt und werde sicher bald wieder eine Mitteldistanz anstreben!
Mitteldistanz:

Platz Name Schwim Bike Run Gesamt
60 Kreutzer, Daniel 0:37:18 2:33:14 1:35:28 4:52:41
70 Riedel, Frank 0:34:46 2:32:28 1:44:22 4:59:16
103 Schröder, Thomas 0:39:14 2:33:11 1:57:37 5:17:19

Kurzdistanz:

Platz Name Schwim Bike Run Gesamt
8 Manefeld, Holger 0:24:49 1:11:43 0:43:29 2:25:34
12 Hibbe, Tobias 0:31:39 1:15:41 0:37:00 2:29:45
56 Cosler, Stefan 0:33:08 1:22:01 0:45:56 2:50:10
71 Trautmann, Andreas 0:34:36 1:22:27 0:49:41 2:55:47
92 Tosch, Michael 0:34:47 1:25:51 0:51:43 3:02:15
13 Gerber, Frauke 0:29:29 1:32:03 0:54:46 3:03:36
19 Scherberich, Uschi 0:32:01 1:33:34 1:03:31 3:18:00
20 Junker, Melanie 0:29:35 1:29:38 1:11:20 3:20:13
22 Brake, Kirsten 0:38:50 1:30:35 1:03:29 3:21:57
24 Cosler, Silke 0:33:40 1:32:31 1:06:50 3:23:40
145 Junker, Reiner 0:34:40 1:35:41 1:16:18 3:38:07

Volksdistanz:

Platz Name Schwim Bike Run Gesamt
16 Höfler, Matthias 0:08:08 0:33:05 0:23:46 1:11:45



Regionalliga-Triathlon Kamen

Die vier Brander machten sich früh morgens auf den Weg nach Kamen um dort auf der Kurzdistanz den dritten Liga-Triathlon zu absolvieren. Mit im Gepäck und zuständig für den Support waren Petra + Kinder.
Pünktlich um 11:40 Uhr und dann mit etwas Sonne fiel der Startschuss. Die Bahneinteilung wurde vom Veranstalter vorgenommen, sodass jeder Starter des jeweiligen Vereins auf verschiedenen Bahnen schwimmen musste.
Als erster Brander verließ Steffen mit 15:40 min das Wasser. Eine Minute später folgten dann Arndt und Sven. Michael verließ das Freibad nach 18:06 min.
Wir hatten alle schon gehört, dass die Radstrecke in Kamen, welche als Wendekursstrecke 5 mal umfahren musste, sehr windanfällig war, aber dieser Wind heute, übertraf wirklich vieles.
Arndt fuhr die viertbeste Radzeit der gesamten Regionalliga und arbeitete sich Platz um Platz weiter nach vorne. Sven und Michael fuhren ähnliche Radzeiten und machten beide ordentlich Boden gut. Steffen, der deutlich mehr mit dem Wind als die anderen 3 Brander zu kämpfen hatte, komplettierte das Feld der Brander mit einer Zeitstrafe die 4 Minuten betrug.
Mit einer sehr guten Tagesleistung belohnte sich Arndt beim Laufen mit dem 15. Platz. Sven und Steffen,  die ungefähr die gleiche Laufzeit hatten, kamen als nächste Brander ins Ziel. Michael wurde nach einer ordentlichen Laufleistung im Ziel mit den Worten empfangen: „Brander SV Tri Team? WO HAM WIR DAT DENN?“
Insgesamt eine ordentliche Leistung der Brander Triathleten, die in Kamen wirklich alles gegeben haben und den 13. Platz erreichen.

Großen Dank an Petra + Kinder für’s anfeuern !

4 Brander glücklich im Ziel




Challenge Kraichgau 2013

Am Anreisetag gab die Sonne was Sie konnte und wir checkten die Räder bei mindestens 26°C ein. Während wir (Sven und Tristan) die Pasta Party genossen, quälten sich die Supporter (Jogi und Steffen) fast 3h auf dem Rad ab um ja keine Trainingseinheit zu verpassen.
Am Renntag wurde noch vor dem Frühstück die Sonnencreme aufgetragen. Doch während des Frühstücks begann der Platzregen, der ein bis zwei Stunden andauerte. Somit wurde der Neo direkt am Auto fast 2h vor dem Start angezogen. Jeder kann sich vorstellen, dass sich in der Zeit einiges in der Blase ansammelt. Der Start wurde aufgrund der vereinzelten Blitze um eine Stunde nach hinten verschoben. Die Abgangszeiten der Startgruppen wurde auch von 15 auf 10 Minuten verkürzt. Das war das Erste Triathlonevent mit Keinerlei Nervosität.
Das Schwimmen oder sollte man lieber das Boxen sagen, wurde mit „Hells Bells“ und einem Kanonenschlag eröffnet. Nach gut 2 Armzügen dachte ich mein Handgelenk ist gebrochen, doch der Schmerz verging als ich nach der Hälfte der ersten Boje realisierte das mich der Wind stark hat abtreiben lassen. Meiner Meinung nach bin ich bestimmt 200m mehr geschwommen, aber ohne Openwater Training davor darf man sich auch nicht beschweren. Konnte mir während des Schwimmens schon nicht vorstellen wie es so kranke Leute gibt die das Doppelte der Distanzen absolvieren. Beim Ausstieg verklemmte sich der Zipper meines Neo´s und ich verlor schon wieder Zeit, weil auch ein Helfer mir nicht beim Öffnen helfen konnte. Beim Ziehen und Zwängen habe ich zum Glück den Neo nicht zerstört. Da das ja nicht genug war flog die Kette des Rades direkt beim Aufstieg runter. Ich hatte mein Rad wohl am Vortag eine Position falsch gestellt, so dass das am nächsten Morgen umgestellt stand. Leider machte ich auch den Fehler, dass die Kette auf dem kleineren Zahnrad war. Nach den ersten 15km war es auf dem Rad wie fliegen. Erst bei km 75 dachte ich langsam, dass ich etwas über meine Verhältnisse gefahren bin. Aber wäre ich 5min langsamer gefahren, hätte ich auch nur 5min schneller laufen können. Durch die Verkürzten Abgangszeiten war die Radstrecke teilweise sehr voll. Man kam sich schon als Lutscher vor ohne es wirklich zu praktizieren. Die unzähligen Kampfrichter auf den Motorrädern griffen zu Recht sehr hart durch, natürlich bei denen die es drauf anlegten. Die Ersten beiden Laufen km lief ich in einem 3:40er Schnitt. In den Ersten beiden Runden war ich auf HM Zeit 1h 30min voll im Kurs, doch dann bei ca. km 14 war es sehr hart und ich musste Tempo raus nehmen. Einige Muskeln in den Beinen machten sich bemerkbar und für mich sehr ungewohnt ich bekam keine Luft mehr. Ich denke, das ich dann teilweise sogar über 5min/km unterwegs war. Erst die letzten 2 km konnte ich nochmal richtig dran ziehen, weil ich auch merkte, dass ich sonst über 1h 35min kommen würde.
Im Ziel wurde ich, sehr kaputt, von meinem Kumpel Sven empfangen, umarmt und beglückwünscht. Ich war schon auf dem Rad so Stolz und im Ziel konnte ich mir Tränen gemischt aus Schmerzen, Stolz und Freude nicht verkneifen. Musste mich aber auch anstrengen bei den ersten Nahrungsaufnahmen nicht zu kübeln. Nach der Massage ging es einem dann schon sehr viel besser.
Für mich ist jeder der diese Distanz gemeistert hat ein WARRIOR. Vollen Respekt vor jedem, ob er jetzt unter 4h oder über Xh den Weg gemeistert hat. Jeder hat seine Geschichte, Vorbereitung, Verletzung oder Panne. Jeder kann bzw. sollte stolz auf sich sein.
Meinen Dankeschön geht an alle die mich soweit gebracht habe. Die „Mörder über 100km Radtouren“ am Wochenende, die RTF´s, die Schwimmverbesserer, die die dafür Verständnis haben oder das Trainingslager im Norden etc. Aber vor allem an die beiden Supporter des Wochenendes vom BSV Jogi uns Steffen. Vielen Dank.
Mein Resümee über Kraichgau ist ein sehr schönes und super organisiertes Event in einer malerischen Landschaft bei der man den Profis sehr nah kommt.

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Simonskaller Staffellauf 2013

Dauerregen. Matschiger Anstieg. Winterliche Temperaturen und trotzdem wieder eine nette Veranstaltung in der kleinen Eifelgemeinde Simonskall. Pünktlich um 19:30 schickte der Veranstalter die Staffeln auf den Rundkurs. Der Dauerregen verwandelte den ersten ( einzigen ) Anstieg in eine Matschschneise, dafür konnte man von oben den Weg locker hinuntersurfen.
3 Teams vom Brander SV Tri Team stellten sich der Herausforderung.
Uschi-Guido und Andreas sicherten sich den BSV Tagessieg 1:05:42. Helmut-Reinhard W. und Martin folgten mit 1:06:42. Reiner-Melanie und Thomas erreichten das Ziel nach 1:14:40 Minuten. Nach dem heißen Rennen konnten wir uns unter den kalten Duschen erholen. Anschließend versorgten Schweinesteaks, Nudelgerichte und Weißbier mit Energie für die Rückfahrt. Eine besondere Ehrung erhielt Guido.
für seine gute Arbeit für den 24. Mha Triathlon. Frank Müller hat einen würdigen Nachfolger gefunden. Danke Frank für die vorbildliche Einweisung.

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Ironman Lanzarote 2013

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Weiteres aus 1. Hand hier:

Bericht von Markus Ganser im Blog
http://www.radsportganser.de/blog/

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