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Pizza und Hitze in Paderborn

Bericht von Julie – Am Samstagmorgen, den 10. Mai, starteten wir früh in ein spannendes Wettkampfwochenende.Bereits um 5 Uhr morgens trafen sich alle noch ziemlich verschlafen an der Schwimmhalle in Brand, um gemeinsam mit dem Bus nach Paderborn aufzubrechen. Die Stimmung war ruhig, aber voller Vorfreude.

Nach einer etwa dreieinhalbstündigen Fahrt kamen wir gegen 8:30 Uhr an der Schwimmhalle in Paderborn an. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb nicht, denn direkt nach der Ankunft ging es zum Einschwimmen – und kurz darauf fiel auch schon der erste Startpfiff.

Den Auftakt machte die anspruchsvolle Strecke über 400 Meter Freistil. Bereits hier zeigte sich, dass die intensive Vorbereitung sich gelohnt hatte: Im Laufe des Vormittags konnten zahlreiche persönliche Bestzeiten erzielt werden, und einige Schwimmer*innen sicherten sich sogar Qualifikationszeiten für die NRW-Meisterschaften.

In der Mittagspause nutzten viele die Gelegenheit, sich etwas zu essen zu holen, sich zu erholen und draußen in der Sonne frische Luft zu schnappen – eine willkommene Abwechslung, denn in der Schwimmhalle herrschte große Hitze und stickige Luft.

Auch im zweiten Abschnitt des Wettkampftages ging es erfolgreich weiter. Unsere Mannschaft konnte weitere Podestplätze erschwimmen und insgesamt starke Leistungen abrufen.

Nach dem Wettkampftag gingen wir gemeinsam zum Hotel, um kurz zu entspannen. Der Abend klang gemütlich aus – wir gingen in die Stadt, holten uns Pizza und genossen das schöne Wetter im Park.

Am Sonntagmorgen hieß es dann erneut früh aufstehen: Um 7 Uhr klingelten die Wecker, denn um 8 Uhr begann bereits das Einschwimmen. Die Stimmung war etwas müde, aber motiviert. Auch am zweiten Wettkampftag wurden wieder starke Leistungen gezeigt. Zwar gab es vereinzelt Enttäuschungen – einige Pflichtzeiten wurden knapp verfehlt oder persönliche Bestzeiten nicht erreicht – doch insgesamt überwogen die positiven Ergebnisse. Mehrere Schwimmer*innen konnten erneut NRW-Zeiten erreichen und Podestplätze sichern.

Nach einem insgesamt sehr erfolgreichen Wochenende mit vielen Highlights, Teamgeist und starken Leistungen traten wir am Abend die Rückreise an. Natürlich durfte ein klassischer Zwischenstopp bei McDonald’s nicht fehlen, bevor wir müde, aber zufrieden wieder in Brand ankamen.

Insgesamt blicken wir auf ein intensives, heißes, aber sehr erfolgreiches Wochenende in Paderborn zurück.




Starterliste ist online

Bald ist es so weit: Am 04.05.2025 gehen über 630 Starterinnen und Starter bei unserem Abraxas-Triathlon an den Start. Die Zeitplanung und die Starterlisten sind jetzt online!




Pia Huppertz holt 4x Para-Gold auf den NRW

Bericht von Pia Huppertz

Am 5. und 6. April ging es für uns, Julius und Pia, nach Wuppertal zu den NRW-Meisterschaften.

Nach einem kurzen Einschwimmen auf der ungewohnten 50-Meter-Bahn und einem motivierenden, blitzschnellen 25m-Sprint von Julius war die Wettkampfstimmung direkt gesetzt.

Für uns beide startete der Wettkampf mit den 50m Freistil. Pia legte mit einer starken neuen Bestzeit um 0,6 Sekunden einen gelungenen Auftakt hin. Auch Julius überzeugte: Mit einer Zeit von 25,80 Sekunden stellte er eine neue persönliche Bestzeit auf und belegte damit einen starken 8. Platz in der Juniorenwertung! Später am Samstag ging Pia über die 200m Freistil an den Start und verpasste ihre Bestzeit nur knapp.

Am Sonntag ging es für Pia allein weiter. Direkt zu Beginn standen die 400m Freistil auf dem Programm. Über die 100m Freistil konnte sie sich erneut steigern und schlug in neuer Bestzeit von 1:08,14 Minuten an.

In der NRW-Para-Wertung dominierte Pia über alle vier Freistilstrecken und sicherte sich viermal den Titel als NRW-Para-Meisterin!




Ein Wochenende voller Herausforderungen, Drama und einer Froschkönigin

Bericht von Linas, Joni & Co-Autor Häbät

Es ist dieses eine Mal im Jahr, wo sich alle denken: Muss das wirklich sein? Die Antwort von Coach Timm, dem Jungen, ist klar: „Da muss man durch.“Und so fand sich der BSV Brander Schwimmverein an diesem Wochenende in der Schwimmhalle Jülich wieder – einem Ort, der sich mit glühender Hitze, zu warmem Wasser und Steinstartblöcken der Kategorie „Knöchelbrecher“ von seiner besten Seite präsentierte. Die Umkleiden? Teils kaputt. Die Schließfächer? Halten nichts außer der Hoffnung. Die Decke? Bröselt langsam, aber sicher auseinander. Kurz gesagt: Luxus sieht anders aus.

Doch während die Halle zerfiel, blühte am Beckenrand pure Leidenschaft auf: Coach Andrew aus Amerika, der extra eingeflogen wurde (Business-Class, versteht sich), stand von der ersten bis zur letzten Minute an der Randlinie und brüllte die BSV-Schwimmer mit unerschütterlicher Energie nach vorne. Wenn Motivation eine Gestalt hätte, dann sähe sie aus wie Andrew – schwitzend, klatschend, schreiend.

Im Wasser selbst wurden Legenden geschrieben. Die Disziplinen: 800m Freistil, 1500m Freistil und 400m Lagen. Nicht jeder hatte den Mut, alle drei Strecken zu bezwingen. Doch einer ließ sich nicht lumpen. Einer stellte sich der Challenge, die für Normalsterbliche unbezwingbar schien. Sein Name hallt noch immer durch die Gänge der maroden Halle:

„LINAS fucking HERRMANN.“

Und er tat es nicht nur – er zerlegte das Feld. Auf seinen 1500m Freistil schwamm er eine überragende 19:11 und überrundete einige seiner Gegner gleich mehrfach. Ob sie ihn überhaupt gesehen haben, ist unklar. Die ein oder andere Schwimmerseele dürfte noch immer traumatisiert im Wasser treiben.

Doch Linas war nicht allein. Eine weitere unerschrockene Kämpferin stellte sich der vollen Herausforderung: Johanna Siemons. Auch sie nahm alle drei Strecken auf sich, kämpfte sich Meter für Meter durch das warme Jülicher Wasser und zeigte, dass Durchhaltevermögen kein Privileg der Männerwelt ist. Eine wahre Kriegerin des BSV, die bewies: Lange Strecken sind nichts für schwache Nerven – oder schwache Arme.

Doch auch Coach Timm der Junge ließ sich nicht lumpen und sprang selbst für 1500m Freistil ins Wasser. Ein Coach, der nicht nur redet, sondern auch macht. Respekt!

Aber nicht jeder Kampf wurde nur gegen die Uhr ausgetragen. Rike beispielsweise lieferte sich ein Duell mit den Gesetzen der Physik. Während des Rennens entschied sich ihre Badekappe spontan dazu, das Weite zu suchen. Doch eine Rike gibt nicht auf. Mit fliegendem Haar zog sie unbeirrt durch und brachte die lange Strecke wie eine wahre Heldin zu Ende. Badekappe verloren, aber den Kampf gewonnen.

Natürlich gab es auch die üblichen Drama-Momente. Die Kampfrichter – motivierter als je zuvor – kannten kein Erbarmen. Ein Masters-Schwimmer, Hannah Suchodoll und Ferris Herrmann fielen ihren harten Entscheidungen zum Opfer. Besonders Ferris nahm es sich zu Herzen, da er eine grandiose Zeit von 5:42 schwamm. Kaltblütige Disqualifikationen sind eben nichts für schwache Nerven.

Währenddessen ließ sich Leni nicht aus der Ruhe bringen. Voll fokussiert bereitete sie sich auf ihre 400m Lagen vor – und es sollte grandios werden. An anderer Stelle fiel auf: Die Trainer des BSV unterscheiden sich von denen anderer Vereine. Während andere nur in der Theorie glänzen, setzen unsere das Ganze mehr oder weniger auch in der Realität um. Sportlich, schlank und fähig – eben ein Markenzeichen des Vereins.

Doch nicht alle konnten live dabei sein. Benjamin Suchodoll verbrachte die Zeit im Krankenhaus, doch in unseren Gedanken und Herzen war er anwesend – stärker als so mancher Gegner im Becken.

Ein ganz eigenes Kapitel der Meisterschaften verdienten sich die stillen Helden des Wettkampfs: die Tafel-Halter. Wer glaubt, dass die Schwimmer selbst ihre Bahnen zählen, irrt gewaltig. Bei langen Strecken werden Tafeln ins Wasser gehalten, damit die Athleten sich aufs Schwimmen konzentrieren können, statt mathematische Höchstleistungen zu vollbringen. Und die Menschen, die diese Tafeln hielten? Wahre Maschinen. Während draußen die Hitze tobte, behielten sie einen kühlen Kopf, reichten präzise zum richtigen Zeitpunkt die Tafeln ins Wasser und widerstanden der Versuchung, einfach mal aus Spaß eine falsche Zahl zu zeigen. Sie waren fokussiert, sie waren standhaft – sie waren die letzten wahren Krieger der Schwimmhalle. Ohne sie? Pures Chaos. Ein 1500m-Schwimmer, der nach 1400m aufhört, weil er sich verzählt hat? Ein Alptraum. Aber nicht mit unseren Tafelmachern. Ihnen gebührt unser Dank.

Und dann, in einer ruhigen Minute, als der Trubel für einen Moment verebbte, sahen wir sie: eine Froschkönigin. Am Horizont des Beckens, stolz, elegant, als ob sie wusste, dass sie etwas Besonderes ist. Ein Zeichen? Eine Halluzination durch die Hitze? Wir werden es wohl nie erfahren.

Aber eines steht fest: Auch die anderen Vereine wissen, was Sache ist. In einem seltenen Moment der Ehrlichkeit sprach ein anonymer Teilnehmer namens Lukas Bücker die Worte, die uns direkt ins Herz trafen: „Der BSV ist für die gute Laune da“.

Und das merkt man rund um die Uhr. Wir sind mehr als nur ein Verein. Wir sind vereint in unseren Herzen und eine Familie. Und wenn wir ehrlich sind – genau das macht uns aus. Wir kämpfen, wir lachen, wir gewinnen. Und wir kommen nächstes Jahr wieder.




Neu: Rookie-Vorbereitungskurs für Abraxas-Triathlon

Zeitraum: 11. Februar bis 4. Mai 2025 (10 Wochen ohne Osterferien)

Das Brander SV Tri Team bietet dir an, dich auf dem Weg zu deinem ersten Triathlon, dem Abraxas-Triathlon, zu begleiten. Über zehn Wochen hinweg trainierst du mit erfahrenen Triathleten, erhältst wertvolle Tipps und hast die Möglichkeit, alle deine Fragen in entspannter Atmosphäre zu klären.

Weitere Informationen




Saisonfinale in der Osthalle

Bericht von Lennart

Das Wochenende des 7. und 8. Dezembers 2024 war für uns Schwimmerinnen und Schwimmer vom Branderschwimmverein ein echtes Highlight. In der Osthalle Aachen fanden die Bezirks-Kurzbahn-Meisterschaften statt, und schon am Samstagmorgen hieß es früh aufstehen, denn um 11 Uhr ging es los mit dem Wettkampf. Da die Bezirksmeisterschaften für die meisten von uns der Saisonhöhepunkt sind, war die Motivation entsprechend hoch.

Bereits in den Vorläufen zeigte sich, dass sich das harte Training ausgezahlt hatte. Besonders spannend wurde es bei den 100 m Freistil, einer Strecke, die viele von uns besonders mögen. Hier schwamm Anna Gueth eine hervorragende Zeit von 1:03,27 und sicherte sich damit einen Platz im Finale, in dem sie später den vierten Platz belegte. Auch Johanna Siemons glänzte über diese Strecke und holte mit 1:03,02 im Finale einen starken dritten Platz. Direkt danach standen die 100 m Lagen auf dem Programm, welche für mich eine der besten Strecken ist. Vor der Mittagspause kamen dann noch die 200 m Brust, bei denen viele von uns tolle Zeiten schwammen und auch Medaillen mitnehmen konnten.

Die Pause nutzten wir, um gemeinsam durchzuatmen und Energie zu tanken, bevor es mit den 50 m Freistil weiterging. Da mussten wir nochmal alles geben, denn diese Strecke ist immer besonders spannend. Danach wurde es etwas ruhiger mit den 200 m Rücken, wo wir ebenfalls viele gute Ergebnisse erzielten. Später am Nachmittag standen die 100 m Schmetterling auf dem Plan, bevor es mit den 400 m Lagen, einer der längsten und anstrengendsten Strecken des Wochenendes, zu bewältigen galt. Den Abschluss des Tages bildeten die 4×50 m Lagen-Staffeln. Hier gelang den Mädchen ein besonderer Erfolg, denn mit einer Zeit von 2:08,48 stellten Leni Ganser, Elisa Bleimann, Sarah Böhm und Clara Müller einen neuen Vereinsrekord auf.

Am Sonntag ging es mit den 50 m Schmetterling los, gefolgt von den 100 m Rücken, bei denen wir erneut tolle Platzierungen erreichten. Danach standen die 200 m Schmetterling an, eine wirklich anstrengende Strecke, bei der wir alles geben mussten. Nach einer dringend benötigten Pause ging es mit den 200 m Lagen weiter. Es folgten noch die 50 m Rücken, bei denen Anna Gueth hier ein weiteres Highlight setzte, indem sie über die 50 m Rücken mit einer Zeit von 0:33,28 einen neuen Vereinsrekord schwamm, und die 100 m Brust, bevor wir bei den 200 m Freistil zum letzten Mal alles gaben und nochmal gute Platzierungen erzielten. Den krönenden Abschluss des Wochenendes bildeten die 4×50 m Freistil-Staffeln, bei denen unsere Mädchenmannschaft mit Clara Müller, Anna Gueth, Elisa Bleimann und Johanna Siemons in 1:54,88 einen weiteren Vereinsrekord aufstellte.

Besonders schön war der Besuch des Nikolaus, der für jeden von uns einen Weckemann dabei hatte. Insgesamt war es ein anstrengendes, aber sehr erfolgreiches Wochenende. Zufrieden und glücklich konnten wir den Sonntagabend ausklingen lassen.

Nachtrag:

In der Punktewertung für die „Jugendschwimmerin des Jahres“ konnte sich Sarah Böhm den dritten Platz sichern.

Pia Huppertz wurde 2. in der Wertung „Schwimmerin des Jahres“.




!!!Protokoll und Urkunden Vereinsmeisterschaften online!!!

Liebe Schwimmerinnen und Schwimmer,

Liebe Eltern,

hier findet Ihr ab sofort das Protokoll unserer diesjährigen Vereinsmeisterschaft.

Protokoll VM 2024

Außerdem findet Ihr hier die Urkunden, die am Dienstag am Eingang zur Abholung bereit liegen.

Urkunden Einzel VM 2024

Urkunden 400mF VM 2024

Schön, dass ihr da wart und bis (allerspätestens) zum nächsten Jahr!




Im Wasser geboren – im Wettkampf vereint – CVK in Aachen Brand

Ein lyrischer Bericht von Johanna & Susanna.

Der Sonntag in Brand, die Spannung erwacht,
der Ehrgeiz erscheint in seiner Pracht.
Elf Vereine versammelt, die Halle gefüllt,
Wo das Wellenrauschen die Herzen erfüllt.

Um acht Uhr früh, der Startschuss fiel,
Mit Schlachtruf und Willen – ein klares Ziel.
Das Einschwimmen weckte die letzte Kraft,
Die Schwimmer bereit, zu zeigen ihre Schaffenskraft.

100 Freistil, die erste Bahn,
Gefolgt von der Staffel, die stolz begann.
Morten, Maja, Clara dazu,
Mit Jonathan schwammen zu Silber im Nu.

Dann 100 Meter Brust, das nächste Ziel,
Die Freistilstaffel dominierte mit Stil.
Johanna, Linas, Anna und Jonas,
Erschwammen den Sieg mit klarem Fokus

Auch Marlene, Henriette, Tammo, Alexander
Holten sich Bronze – gar nicht schlecht!
Die Jüngsten zeigten ihr Talent und Geschick,
Und kehrten zurück mit Erfolg und Glück.

Die Pause um zwölf, das Buffet war gedeckt,
Mit Waffeln und Kuchen, die Lust geweckt.
Der Kids-Cup für Talente, ein Spiel ohne Druck,
Eine Stunde voll Freude und wieder vorbei: Ruck Zuck.

Dann 100 Rücken, die Zeiten so schnell,
Bestzeiten flogen, es war auch noch hell.
Die Bruststaffel glänzte, das Tempo famos,
Elisa und Timm – die Leistung grandios.

Mit Friederike und Julius im Saal,
2:25 Minuten – ein Sieger-Pokal.
Auch in 100 Delfin zeigte man Macht,
Die letzten Staffeln des Tages, mit voller Pracht.

Susanna, Julie, Leni dabei,
Mit Lennart gab es Silber- das war wirklich der Killer
Zum Schluss 200 Lagen, der Tag war getan,
Doch alle gingen glücklich und stolz voran.

In der Siegerehrung wurden die Besten geehrt,
Hannah und Anna – mit Applaus beschert.
Auch Friederike und Clara erklommen das Treppchen,
Für die Herren stand Linas, bekam ein schönes Kettchen.

Ein Tag voller Glanz, Erfolg und Geschick,
Der Vergleichswettkampf – ein Brander Glück!




Lange Lennarts, Kolosse und Staffelspaß

Bericht von Julius & Jonas

Wie jedes Jahr fanden am ersten Novemberwochenende die NRW-Kurzbahnmeisterschaften statt, an denen 8 Schwimmer und Schwimmerinnen der 1.Wettkampfmannschaft teilnahmen.Anders als die letzten Jahre fand der Wettkampf in Essen und nicht wie üblich, in der Wuppertaler Schwimmoper statt.

Das letzte Training am Tag zuvor fiel leider notbedingt knapper aus als erwartet. Aufgrund von sich im Wasser befindenden menschlichen Exkrementen hatte man sich verständlicherweise davor gescheut zu schwimmen. Daher bestand die eigentliche Generalprobe lediglich aus ein paar Bahnen, die man fürs Wassergefühl im kleinen Becken gezogen hatte.

Aufgrund der rund 120km langen Anreise musste diese an beiden Tagen bereits um 6:30 Uhr erfolgen, was zu vielen „ausgeschlafenen“ Gesichtern führte. Umso größer ist der Dank an Jonas und Timm, die den Fahrdienst übernahmen. Die frühe Anreise war auch nötig um sich einen Platz in der Schwimmhalle zu ergattern, da diese für die große Teilnehmerzahl nur dank eines externen Zelts genügend Platz bot.

Es begann mit dem Einschwimmen, welches selbstverständlich wieder viel zu überfüllt war, wodurch man sich glücklich schätzen konnte, wenn man lediglich 4 Bahnen ohne ernste Unterbrechung schwimmen konnte.

Anschließend ging es los mit dem 100m Freistil männlich, bei denen Julius an den Start ging. In einer Zeit von 0:56,19 schlug er an und konnte somit die erste starke Bestzeit des Tages vermerken. Das knacken der 55er Marke wird er sich allerdings wohl noch bis zu den BZM im Dezember aufheben müssen.

Danach startete Anna auf die doppelte Distanz, die 200m Freistil. In einer Zeit von 2:21,29 verpasste sie leider knapp ihre Bestzeit, aber konnte die Pflichtzeit trotzdem souverän unterbieten. Der große Bruder war anschließend an der Reihe und erschwamm sich in einer Zeit 1:03,80 eine sehr starke Bestzeit über 100m Rücken. Als nächstes stand Pia bei den 50m Freistil am Start, wo sie in 31,83s eine neue Bestzeit erzielte.

Über die 50m Schmetterling gingen gleich 2 Brander an den Start. Lennart und Morten, der zum ersten Mal bei NRW-Meisterschaften startete und sich dementsprechend extra eine Carbon-Hose zulegte, schwammen in 0:27,53 und 0:27,92 beide sehr starke Zeiten.

Zum Schluss des Abschnittes war unsere 4x50m Freistil mixed Staffel an der Reihe. Mit der Besetzung aus Jonas (25,48), Clara (28,81), Johanna (29,32) und Julius (24,89) erreichten sie eine Zeit von 1:48,50. Da im zweiten Abschnitt des Tages niemand mehr von uns schwimmen musste wurde gegen 15 Uhr der Heimweg angetreten.

Am Morgen des zweiten Tages luden wir noch einen Star-Gast aus München in unser Auto. Wir hatten Till eine Weile nicht gesehen und waren sehr froh, dass er mit uns zum Wettkampf fahren konnte. Dieser startete nach erneutem unmöglichem Einschwimmen mit 100m Freistil der Damen. Hier schwammen Johanna (01:05,09) und Pia (01:07,61) ganz solide Zeiten. Im darauffolgenden Wettkampf legte der lange Lennart erstmal im gemäßigten Tempo mit einer 00:28,31 über 50m Rücken los (diese Zeit würde er im Laufe des Tages noch deutlich unterbieten).

Weiter also mit 50m Freistil, wo wir unseren Koloss Julius an den Start schickten. Dieser schien das volle Potenzial des Tages ebenfalls noch nicht ganz ausgeschöpft zu haben, als er mit einer dennoch beachtlichen 00:25,30 anschlug. Danach nahm sich Pia noch 05:10,78 Minuten Zeit, um 400m Freistil zu schwimmen. Hat sie gut gemacht.

Fünf Wettkämpfe später nahm Lennart auf 100m Lagen die Dynamitstangen in die Hand und sprengte den alten Vereinsrekord mit einer mehr als souveränen Zeit von 01:03,74 in tausend Teile. Wahnsinn Junge! Mit einer Runde Staffelspaß ließen Lennart, Elisa, Jonas und Clara den ersten Abschnitt gut gelaunt ausklingen. Um genau zu sein mit 4x50m Lagen. In dieser Staffel schwimmen wir Vereinsrekorde leider nur noch auf Lennarts Ansage. Die Endzeit war 02:01,34 Lennart (00:28,97), Elisa (00:36,46), Jonas (00:27,36), Clara (00:28,55).

Im letzten Abschnitt sahen wir gespannt den Finals der NRW-Kurzbahnmeisterschaften zu, bis wir zuletzt auch unser finales Rennen antreten konnten. 4x50m Lagen Männlich und 4x50m Freistil Weiblich. Hier kam auch endlich unser verschlafener Stargast zum Einsatz. Dieser hatte uns mehrmals gepredigt nichts Hohes von ihm zu erwarten, da er ja seit Semesterbeginn kaum trainiert habe. Die Staffel entpuppte sich dann als reine Bestzeitenveranstaltung: Lennart (00:28,01) Till (00:32,28) Jonas (00:27,04) Julius (24,70), Endzeit: 01:53,06. Vielleicht sollten wir mal einen Spion in den Münchener Hochschulsport schicken. Auch unsere verrückten Feger Lennart und Julius raubten den Kollegen am Beckenrand womöglich den Atem. Hier großes Lob an uns alle. Die Freistilstaffel bestehend aus Elisa, Anna, Clara und Johanna verzeichnete zum krönenden Abschluss noch einen feierlichen Vereinsrekord: 01:55,49 (00:29,31) (00:28,92) (00:28,25) (00:29,01).

Danach traten wir die Heimreise alle mit einem guten Gefühl an.

Julius und Jonas




Staffelwettkampf DMSJ in der Brander Schwimmhalle

Bericht von Nike & Hannah Am Samstag, den 09.11.2024 fanden mal wieder die DMSJ – Staffeln statt, dieses Mal bei uns in der Brander Halle.Nachdem am Morgen schon viele fleißige Helfer für den KCVK aufgebaut hatten, kamen die nächsten gegen 13:00 Uhr, um der Halle den letzten Feinschliff für die anstehenden Staffeln zu verpassen. Danach ging es, noch bevor die anderen Vereine ankamen, direkt zum Einschwimmen ins Wasser, um dem anstehenden Gequetsche im Becken zu entkommen.

Fertig umgezogen ging unsere erste Staffel an den Start. Anna, Lilli, Malin und Hannah (2011) waren die ersten, sie starteten über 4x100m Freistil. Sie konnten sich direkt einen ersten Platz sichern! Die anderen Mannschaften legten gut nach und freuten sich alle über sehr gute Zeiten.

Bei der 4x100m Bruststaffel schwamm die Jugend B besonders gute Zeiten. Für die Mädchen gingen Nike, Emma, Anna und Rike als Mannschaft mit sehr guten Brustschwimmerinnen an den Start. Bei den Jungs schwammen Felix, Linas, Joris und Simon, ebenfalls eine Mannschaft mit sehr guten Brustschwimmern. Beide der Mannschaften konnten sich über grandiose Endzeiten freuen.

Nach den sehr erfolgreichen Bruststaffeln folgten die 4x100m Rückenstaffeln. Die Aufregung vor den Starts wurde größer, da es keine Rückenstarthilfe gab. Viele hofften darauf, nicht auf Bahn 2 starten zu müssen weil man da besonders abrutschte. Bei den Mädchen der Jugend C ging ein Start leider in die Hose, was aber gar nicht schlimm war, da sie sich trotzdem den ersten Platz erschwammen. Alle anderen hatten Glück und niemand rutschte ab.

Als nächstes waren die Schmetterlingstaffeln an der Reihe. Die Jungs der Jugend C gingen nur zu dritt an den Start, da Ferris leider krank war und nicht schwimmen konnte. Das war super schade, aber die drei übrigen Jungs ließen sich nicht davon abhalten, fabelhafte Zeiten zu schwimmen.

Julie, Clara, Susanna und Johanna erreichten mit einer super Zeit und nur ein paar Hundertsteln Rückstand den zweiten Platz in der Jugend A der Mädchen.

Die 4x100m Lagenstaffeln waren womöglich die Staffeln mit den besten Aufstellungen. Auch wenn die Aufstellungen oft ähnlich waren, waren sie hier besonders passend.

Ziemlich erfolgreich war hier die Staffel der Jungs der Jugend A. Lennart, Morten, Jonathan und Julius schwammen sehr gute Einzelzeiten und das führte zu einer genialen Endzeit!

Vor den Siegerehrungen kam noch das Nachschwimmen. Dank der am Freitag geübten Staffelstarts wurde keine unserer Mannschaften wegen eines Frühstarts disqualifiziert. Leider wurde die Mannschaft der Jugend B wegen eines Fehlers bei der 4x100m Delfinstaffel disqualifiziert, aber sie konnten sich am Ende dann trotzdem über hervorragende Zeiten freuen.

Insgesamt war es ein  erfolgreicher Wettkampf und jede der Jugenden konnte sich in den Staffeln beweisen und über einen Platz auf dem Siegerpodest freuen.