Brander Triathleten am Niederrhein

Bericht von Oliver Dickheuer

Am Sonntag, den 07. Juli 2019 stand der zweite Wettkampf für das Brander SV Tri Team II in der Verbandsliga Süd an. Es war wie im Jahr zuvor wieder der Herbrand Niederrhein Triathlon N3T.  So ging die Fahrt morgens früh nach Kalkar an den Wisseler See, um sich dort mit den anderen Mannschaften bei einer Kurzdistanz zu messen. Auf Grund personeller Probleme musste eine stark ersatzgeschwächte Mannschaft mit Martin Vickus, Sven Dammer, Marcus Herrmann und Oliver Dickheuer für das Brander SV Tri Team an den Start gehen.

Wie zu erwarten, erfolgte das Schwimmen auf Grund der hohen Temperaturen der letzten Tage ohne Neo. Die Schwimmstrecke war ein 750 m Dreieckskurs (zusammen dann aber 1600 m, gem. Garmin), mit einem sehr kurzen Abstecher an Land, der zweimal geschwommen werden musste. Hier konnte Martin seine Schwimmstärke voll ausspielen und sich einen Platz unter den Top 10 sichern. Die Radstrecke stellte sich, nach einigen engen Kurven und Abzweigungen zu Beginn, als eine brettflache 10km Wendepunktstrecke dar. Eine Herausforderung war der immer wieder aufkommende böige Wind, der gefühlt immer als Gegenwind auftrat und so allen Teilnehmern schon Einiges abverlangte. Die Laufrunde führte in einer kurzen Runde (1,6km) über den Campingplatz und durch einen angrenzenden Wald und musste insgesamt sechsmal gelaufen werden. Hier konnte Martin und Sven ordentliche Laufergebnisse erzielen und ihre Positionen nach dem Radfahren verteidigen. Marcus und ich mussten schon mächtig auf der Laufstrecke kämpfen und haben mit einiger Mühe dann die Ziellinie erreicht.

Es war eine schöne Veranstaltung, und der Teamgeist im Brander SV Tri Team stimmte. Der gemeinsame Start hat allen Spaß gemacht.

Insgesamt belegte das Brander SV Tri Team II am Ende des Tages den 16. Platz unter den 18 Mannschaften der Verbandsliga Süd. Eine bessere Platzierung konnte an diesem Tag auf Grund der Mannschaftszusammensetzung nicht erzielt werden.

Name Pl. Total Swim Bike Run
Martin Vickus 22 2:16:53 0:25:11 1:07:25 0:41:22
Sven Dammer 47 2:26:38 0:29:58 1:09:54 0:43:59
Marcus Herrmann 69 2:36:02 0:32:10 1:09:14 0:52:06
Oliver Dickheuer 71 2:41:01 0:30:58 1:15:10 0.51:18




TOUR Transalp 2019

7 Etappen, 19 Pässe, 800 Kilometer, 19.000 Höhenmeter, 800 Teilnehmer aus 35 Nationen… Das war die TOUR Transalp 2019.

Janine und Frauke meldeten sich letztes Jahr dazu an, nichtsahnend, was auf sie zukommen würde. Corinna, Baldo, Arndt, Sven, Holger und Alexander zogen nach. Zusammen wurde für dieses Abenteuer in den Alpen geplant und trainiert. Nun sind Hitze, Schweiß, schwere Beine und fehlende Zähne (am großen Ritzel 😉 ) schon fast vergessen. Die Freude, die Transalp geschafft zu haben, und die Erinnerungen an die vielen beeindruckenden Erlebnisse werden wohl für immer bleiben. Eine Auswahl unserer Herausforderungen: Das Penser Joch, der Passo Tonale, der spektakuläre Umbrail-Pass, der Ofen-Pass, der landschaftlich vielleicht schönste Alpenpass, der Bernina-Pass und – gleich dreimal – der berühmt berüchtigte Passo Mortirolo!

Trotz kleiner Blessuren und Wehwehchen erreichten alle acht Triathleten nach sieben Tagen das Ufer des Gardasees. In Innsbruck hatte Rita und Bianca die Truppe verabschiedet, in Riva del Garda standen Uschi und Andreas im Ziel, um die Finisher lautstark zu beglückwünschen. Was für ein schönes Ende einer unvergesslichen TOUR Transalp!

Hier der Bericht in den Aachener Nachrichten (zum Vergrößern bitte anklicken):

… und ein paar Impressionen:




Talentiade des NRWTV mit Friederike, Finja und Linas

Bericht von Volker Meden

Da wo Annika, Felipa und Enno schon sind, nämlich im Landeskader des NRWTV (siehe Artikel zum DTU Nachwuchscup in Jena), möchten einige unserer jüngeren Tri Kids noch hin. Die Vorstufe zum Kader für die Schülerjahrgänge ist die Talentsichtungs- und Talentförderungsgruppe des NRWTV. Um dieser weiter anzugehören, mussten Friederike Wadewitz (2009), Finja Herrmann (2007) und Linas Herrmann (2009) bei der Talentiade am 25. Mai in Siegen Normen in diversen Disziplinen erfüllen. Dabei konnten unsere Tri Kids voll überzeugen. Die drei erfüllten jeweils alle (!!) Normen. Besonderer Dank gilt dabei den Schwimmtrainerinnen von Friederike und Linas. Die beiden konnten ihre Schwimmleistungen und ihren Kraulstil in den letzten Wochen und Monaten sehr verbessern und diesmal so auch in den Schwimmtests bestehen. Ohne die Zusammenarbeit der Triathlonabteilung mit dem Nachwuchs- und Wettkampfsbereich der BSV Schwimmer wären solche Erfolge nicht möglich. Wir danken dem TriTeam Siegerland, welches die Talentiade mit außergewöhnlichem Engagement ausgerichtet hat.




Erster DTU Nachwuchscup in Jena mit Annika, Felipa und Enno

Bericht von Volker Meden

Während unsere jüngeren BSV Tri Kids und Steffen am vergangenen Wochenende den Indeland Triathlon gerockt haben (siehe Julies Bericht), stand für die Kaderathleten Annika Niederau, Felipa Herrmann und Enno Meden der erste deutschlandweite Vergleich im Rahmen des DTU Nachwuchscups in Jena an. Für Annika war es der erste Wettkampf dieser Art; aber auch für Felipa und Enno gab es etwas Neues. Da international schnelle, sehr kurze und zuschauer-(=sponsoren-)freundliche Supersprint-Formate, sowohl mit Staffelwettkämpfen (die Supersprint-Triathlonstaffel aus zwei Frauen und zwei Männern ist 2020 in Tokio olympisch) als auch der Super-League nur so aus dem Boden schießen, hatte sich die DTU etwas Neues überlegt. Für die drei galt es zwei Supersprint-Triathlons direkt hintereinander zu bewältigen. Es wurde zunächst 200 m geschwommen, dann 4 km geradelt bevor ein 900 m Lauf anstand. Und dann, ohne Pause, das Ganze noch mal. Was die Laufstrecke anging, kam noch dreimal der ca. 300 m weite An- bzw. Abgang vom See zur Wechselzone hinzu.

Als erster ging Enno an den Start. Nach einem mittelprächtigen Schwimmen fand sich Enno auf Platz 16 wieder. Auf dem technisch anspruchsvollen Rundkurs konnte er seine Radstärke ausspielen und fuhr in einem Alleingang (Windschattenfreigabe!) mit der schnellsten Radzeit des Tages an die aus sieben Athleten bestehende Führungsgruppe heran. Leider ist beim Abstieg oder beim zweiten Aufstieg seine Kette abgesprungen und hat sich verklemmt. Dies merkte er erst beim zweiten Aufstieg, bei dem aufgrund des Kettenproblems dann auch noch ein Schuh vom Rad fiel. Die Reparatur kostete ihn ca. eine Minute, was bei den geringen Zeitabständen der Athleten viele Plätze bedeutet hat. Mehr als Platz 30 bei 70 Startern in 28:52 war so nicht drin.

Anschließend hieß es für Annika und Felipa „On your marks“. Gleich beim Landstart vom Strand lernte Annika die raue Luft der DTU Cups kennen. In der „Prügelei“ im flachen Wasser, riss ihr eine ihrer Konkurrentinnen einen Chip ab. Zum Glück wird bei diesen Wettkämpfen mit zwei Chips gestartet. Für Felipa verlief der Start etwas ruhiger, sie kam aber beim Umschwimmen der ersten Boje in Bedrängnis und verlor wichtige Zeit. Beide kamen im Bereich der Plätze 10 bis 20 aus dem Wasser. Während Felipa sich auf dem Rad bis in die Führungsgruppe vorarbeiten konnte, blieb Annika in der zweiten Radgruppe. Nachdem sie beim ersten Wechsel auf die Laufstrecke den falschen Gang der Wechselzone genommen hatte, verlor sie jedoch leider diverse Plätze. Durch ihr starkes Laufen konnte Annika einige Athletinnen einsammeln und finishte auf Platz 28 von 53 Starterinnen in 31:12. In Anbetracht ihrer Unerfahrenheit ein ganz tolles Ergebnis. Für Felipa lief das Rennen besser. Sie konnte sich beim ersten Laufen in der Spitzengruppe festsetzen. Nach dem zweiten Schwimmen und dem zweiten Radfahren sah sie sich noch mit zwei Konkurrentinnen konfrontiert. Das zweite Laufen musste also die Entscheidung bringen. Dabei konnten Felipa und eine Starterin aus Berlin sehr schnell einige Meter zwischen sich und der Dritten bringen. Am Ende fehlten Felipa trotz großen Kampfes leider drei Sekunden zu ihrem ersten Sieg bei einem DTU Nachwuchscup Wettkampf. Ihre Zielzeit als Zweite: 28:57.

Das Fazit: Für Annika, Felipa und Enno gibt es im Hinblick auf den zweiten DTU Nachwuchscup am 29. Juni in Grimma (Sachsen), der gleichzeitig die Deutsche Meisterschaft ist, noch Ziele.

Fotos von Finja Herrmann




Zufriedene Einzel-Ergebnisse der SeniorInnen in Kamen – Teamplatzierung enttäuscht

Bericht von Andreas Trautmann

Wenn man einen schnellen, „sportstätten-optimalen“ Wettkampf bestreiten möchte, gehört Kamen in jeden Wettkampfkalender. Uschi, Pascal und ich (Andreas) traten am letzten Sonntag als Seniorenligateam in Kamen auf der olympischen Distanz an.

Geschwommen wurde in zwei großen 50 m Becken (1000m) . Auf jeder Bahn waren höchstens fünf Teilnehmer am Start. Die beste Voraussetzung für gute Schwimmzeiten. Uschi und Andreas kamen nur knapp eine Minute hinter Pascal aus dem Wasser. Auf der tellerflachen Radstrecke (mit und ohne Rückenwind) konnten wir uns leistungstechnisch austoben. Pascal zeigte einmal mehr seine Radfahrqualitäten und arbeitete sich Stück für Stück nach vorne. Zum Schluss ging es auf eine 2,5 km Laufrunde. Viermal um das Sportgelände des TGV Kaiserau. Pascal kam als bester BSV’ler in Ziel. Andreas konnte noch einige Ligateilnehmer einholen. Uschi verlor nur einen Platz und freute sich über ihre läuferisch beste Saisonleistung. In der Tagestabelle landeten wir auf dem 17. Platz (von 19). Mit einer vollständigen Mannschaft hätten wir eine bessere Platzierung erreichen können.

„Seniorenliga“ ist eine höchst missverständliche Bezeichnung für diese Liga. Was da Jahrgangsmäßig an den Start geht, kann locker in den anderen NRWTV Ligen oben mitspielen. Da muss man sich nicht wundern: Während wir alten Säcke auf die Laufstrecke gehen, kündigt man im Zielbereich bereits den Erstplatzierten an… (Jahrgang 84).

Fazit: Gut organisierte Veranstaltung, schnelle Strecken, zu kleines Kuchenbuffet, Parkplatz am Zielbereich, Teamgeist vorhanden.




BSV Tri Kids go Indeland

Bericht von Julie Herrmann

Am Wochenende starteten sieben BSV Tri Kids beim Indeland Triathlon. Los ging es am Samstag nach dem Einchecken und Einrichten der Wechselzone mit Schüler D, dort ging Eike Wadewitz an den Start und meisterte die drei Disziplinen grandios.

Als Schüler B ging es für Friederike und Hauke Wadewitz sowie für Linas Herrmann mit etwas längeren Distanzen weiter. Die drei schwammen auf einer Bahn, wo Rike das Tempo angab und sie quasi gemeinsam aus dem Wasser kamen. Nach einem flotten Wechsel gaben sie auch beim Radfahren und Laufen ordentlich Gas und überquerten als erste die Ziellinie.

In der Altersklasse Schüler A starteten Leni Ganser und Julie Herrmann, die beiden absolvierten die längsten Distanzen des Tages. Leni gelang ein Start-Ziel-Sieg, gefolgt von Julie, die nur einige Sekunden nach ihr ins Ziel kam.

Im Ziel gab es für alle Finisher Eis und einen tollen Fahrradhelm. Es gab zwar keine Zeitnahme, aber die Brander hätten das Podium besetzt.

Am Sonntag ging es für Steffen Bleimann, der bereits bei den BSV Tri Kids am Vortag als Helfer aktiv war, weiter. Steffen belegte mit einer tollen Zeit von 1:12:34 den zweiten Platz in der Jugend A.

Es war wieder für alle ein gelungener Wettkampf! Vielen Dank an den Veranstalter, wir kommen nächstes Jahr gerne wieder. 😊




Regionalliga beim Bonn-Triathlon

Bericht von Achim Borgmann

Es ist Pfingstsonntag, der PSV Bonn lädt zum Bonn-Triathlon und das Regionalliga-Team tritt mit Alexander Wolf, Erich Keuchen, Carlos Pulido Jimenez und Achim Borgmann an.

Schon mit der Einfahrt in die Tiefgarage wird klar, dass Bonn an diesem Tag vom Triathlon-Fieber infiziert ist. Die Fahrbahn gleicht eher einer Radsport-Werkstatt und wir reihen uns ein, um die letzten Vorbereitungen vorzunehmen. Auf dem Rad geht es nun weiter zum Check-In an der Wechselzone direkt am Rheinufer, wo uns die Sonne die ersten wärmenden Strahlen schickt. Für mich ist es der erste Triathlon-Wettkampf seit 28 Jahren und dementsprechend genieße ich die unvergleichliche Vorstart-Stimmung und sauge einen Haufen neuer Erkenntnisse in der Wechselzone in mich auf. Da hat sich doch schon einiges getan in den letzten Jahren!

Nach der kurzen Busfahrt zum Schwimmstart geht es für uns mit den Profis in der ersten Startgruppe auf die Fähre. Ein dicker Tanker treibt an uns vorbei – wird die Strecke während des Schwimmens eigentlich für den Schiffsverkehr gesperrt? Egal – wir sollen einfach links der Kajaks und Bojen bleiben, dann sei alles roger…

Countdown, Hupe und auf geht´s!

Trotz viel Verkehr und teils recht hoher Wellen habe ich das Gefühl, ganz ordentlich in meinen Rhythmus zu finden. Treibe ich eigentlich so schnell oder schwimme ich? Nach gefühlt 2 – 3 Minuten piepst die Uhr und signalisiert mir, dass ich die ersten 500m hinter mir habe. So schnell kann es weitergehen denke ich mir, schaue kurz auf und sehe neben mir einen Brustschwimmer. Verflixt, werden die hier genauso schnell an Land gespült wie ich? Beim Ausstieg merkt man erst richtig, wie schnell die Strömung ist: Einmal geschaut, wie weit es noch ist – das schaff ich locker. Zweites Mal geschaut – Shit, fast vorbei… 3,8 km Schwimmen unter 28 Minuten – wenn das nur immer so schnell ginge!

In der Wechselzone treffen wir vier uns alle wieder – Alex und Carlos gehen mit ca. einer Minute Vorsprung auf die 60 km lange Radstrecke, ich folge und Erich folgt knapp dahinter.

Die Radstrecke ist zu Beginn sehr voll – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass wir, dem Rhein sei Dank, nur 3 bis 4 Minuten nach den schnellsten Schwimmern aufs Rad springen. Die selektive Streckenführung sprengt jedoch irgendwann auch die hartnäckigste Gruppenbildung, so dass wir das Radfahren bei optimalem Wetter einfach alle nur genießen. Erich macht seinen Schwimmrückstand bereits auf den ersten Kilometern wieder wett und fährt uns allen davon. Alex geht 2 Minuten nach Erich in die Wechselzone 2 und ich folge nochmals 2 Minuten später. Carlos stürzt direkt in der Einfahrt zur WZ 2 unglücklich und muss leider mit schweren Prellungen am Knie aussteigen.

Auf der 15 km Laufstrecke wird es schließlich immer wärmer und staubiger. Durch die Wendepunktstrecke, die man dreimal durchläuft ist es aber so abwechslungsreich, dass keine Langeweile aufkommt. Man sieht die Teamkollegen, die Jungs, die man sich noch schnappen will und die, von denen man auf keinen Fall noch kassiert werden will immer wieder. So laufen wir alle ohne größere Tempoeinbrüche unser Rennen nach Hause. Erich kommt als Erster von uns in 3:12:47 ins Ziel und erringt einen hervorragenden 3. Platz in der M50, Alex kann den Abstand zu Ihm noch um ein paar Sekunden verringern und kommt als 5. der M50 mit 3:14:17 ins Ziel und ich folge mit 3:16:26.

In der Liga-Tabelle kommen wir trotz Carlos Ausfall mit unseren Ergebnissen auf den 11. Platz und lassen noch einige Teams mit 4 Finishern hinter uns.

Für Carlos an dieser Stelle nochmals gute Besserung und baldige Genesung!




Regionalliga Frauen in Harsewinkel

Bericht von Nadine Ader

Am letzten Sonntag waren Kirsten Brake, Simone Herrmann und Elisabeth Wacker wieder für den BSV in der Regionalliga am Start. Durch die Sperrung des Freibades musste im Hallenbad geschwommen werden. Dies war sehr schade und das Schwimmen mit bis zu 10 Leuten auf einer 25 Meter Bahn war wenig angenehm und sehr milchig. Die Radstrecke war ein gut befahrbarer 20 km Kurs, wobei es wenige Posten gab – dafür aber gelegentlich Trecker und Autoverkehr, was etwas verwirrend war. Die Laufstrecke selber war schön, allerdings wieder holprig und mit zu wenig Wasser, so dass vor allem das Laufen wegen des heißen Wetters enorm erschwert wurde. Umso glücklicher sind wir, dass alle das Ziel gesund erreicht haben und freuen uns über die gute Platzierung unter den Top 10.




„Frühstart“ der Verbandsliga Süd in Hagen

Bericht von Sascha Weckler

Am Sonntag, dem 26.05. startete die Verbandsliga Süd in die Saison 2019. Beim „Nachttriathlon“ in Hagen, wie er von den BSV’lern getauft wurde, gingen nach einigen Ausfällen, die kurzfristig ersetzt werden mussten, Martin Vickus, Pascal Velten, Helmut Leclere und Sascha Weckler an die Startlinie.

4.30 Uhr. … der frühe Vogel… . Mit beginnender Dämmerung geht der Wecker der vier Brander Trias. Auf den ersten Blick scheint das Wetter vielversprechend zu werden, woran beim Verlassen der Haustüre durch einen recht kühlen Wind bei nur sieben Grad doch kurze Zweifel aufkamen.

5.15 Uhr. Treffpunkt an der Schwimmhalle Brand. Alle vier Starter sind wider Erwarten ohne größere Staus nach Brand gekommen – ein gutes Omen, die Zeichen scheinen auf Sieg zu stehen. Mit aufgehender Sonne stieg auch die Stimmung weiter an und natürlich die Temperatur. In Hagen angekommen zeigt das Thermometer schon fast einen zweistelligen Wert.

7.15 Uhr. Die Startnummern sind abgeholt, die Räder werden mit Startnummern versehen und mit Trinkflaschen und Gels ausgestattet. Anschließend geht es zum Check-In für die Wechselzone.

7.20 Uhr. 2-Minuten Zeitstrafe für Sascha. Um den richtigen Gang einzulegen fuhr Sascha 5 Meter auf seinem Drahtesel. Ein lauter Pfiff ertönt und der Schiedsrichter zeigt ihm die gelbe Karte. Unnötig? Ja. Dumm? Vermutlich auch das. Laute Lacher der anderen drei BSV’ler? Definitiv. Vielleicht stehen die Zeichen doch nicht ganz auf Sieg. Zumindest zeichnet sich schon ab, wer wohl für die Nachberichterstattung des Wettkampfes auserkoren sein wird.

8.00 Uhr. Start. Im beheizten 50m Freibad ging es auf vier Bahnen auf die 1000 Meter lange Schwimmstrecke. Die vier Teilnehmer der einzelnen Mannschaften wurden auf die Bahnen verteilt, sodass man niemanden auf der Bahn einschätzen konnte und somit erst auf den ersten 100 Metern eine sinnvolle Reihenfolge entstanden ist.

8.15 Uhr. Die ersten BSV’ler verlassen das Wasser. Nach knapp 16 Minuten kommen Martin und Sascha zeitgleich in den Top 10 aus dem Wasser. Vier Minuten später folgen mit leichtem Versatz Helmut und Pascal. Nach dem Schwimmen im 25 Grad warmen Wasser ging es nun durch die Wechselzone auf das Fahrrad bei inzwischen immerhin 11 Grad Außentemperatur.

8.25 Uhr. Auf der 42km langen Radstrecke, die aus 4 Runden besteht war von der Kälte kaum etwas zu spüren, denn es ging in jeder Runde hoch zur – nach Erzählungen – schönen Hohensyburg. Weder der Kultur, noch dem Ausblick kam große Wertschätzung zu, denn kaum oben angekommen begann die Konzentration für die Abfahrt. Nach etwa der Hälfte der Radstrecke konnte Pascal an Sascha vorbeiziehen und gegen Ende der Radstrecke noch auf Martin aufschließen.

9.44 Uhr. Martin und Pascal steigen zusammen vom Rad ab, um auf die 10,3km lange Laufstrecke zu starten. Martin konnte auf der flachen Laufstrecke jedoch seine Laufstärke ausspielen und Pascal schon früh wieder hinter sich lassen.

10.27 Uhr. Martin kommt auf dem 28. Platz als erster BSV’ler ins Ziel gefolgt von Pascal auf Platz 39. Während Martin und Pascal gerade ins Ziel gekommen sind, läuft Helmut an Sascha vorbei und als 59. zwei Plätze vor ihm ins Ziel.

Bevor wir es nach Hause ging, wurden noch die Starter aus den Regionalliga-Mannschaften (Herren und Damen) des Brander SV Tri Teams angefeuert, die zu menschwürdigeren Zeiten starten durften.




Saisonauftakt für Regionalliga Damen und Herren in Hagen

Bericht von Nadine Ader

Am 26. Mai war Saisonauftakt in Hagen für die Mädels der Regionalliga. Diesmal waren für den Brander SV Kirsten Brake, Elisabeth Wacker und Nadine Ader am Start.

Das Wetter an diesem Morgen war super, viel besser als erwartet und somit war auch der Start angenehm und nicht zu kalt. Das Schwimmen im Freibad mit 6 bis 8 Leuten auf einer Bahn war gut handelbar. – Deutlich angenehmer als im Freiwasser.

Die zuvor gefürchtete Radstrecke erwies sich zwar als anspruchsvoll (4x zur Hohen Sieburg hoch), hat aber sehr viel Spaß gemacht und war sehr abwechslungsreich. Man musste sich auf viele Kurven und Wendepunkte konzentrieren, aber dadurch ging die Zeit auch fix rum. Außerdem hat man sich immer wieder gesehen.

Die Laufstrecke war etwas holprig durch den Freibadrasen, was Kirsten und Nadine nicht so zusagte. Durch die vier Runden kam man jedoch sehr oft wieder am Wettkampfgelände vorbei, wo tolle Stimmung war.

Die Atmosphäre war super, auch andere Aachener Vereine haben uns solidarisch angefeuert! Alles in allem ein toller Triathlon und alle drei waren unter den Bedingungen zufrieden mit Ihren Ergebnissen. Von den 20 Teams der Regionalliga Frauen haben wir den 15.Platz belegt.

Bericht von Carlos Pulido Jimenez

Auch für die Regionalliga-Männer war am 26.05. in Hagen Saisoneröffnung. Start war schon um 9 Uhr und somit etwas früh für uns Aachener Triathleten. So hatten sich einige entschieden, am Vortag in Hagen zu übernachten, um ein bisschen Schlaf zu gewinnen.

Nach Abschluss der gewohnten Vorbereitungen gingen Dagmar, Jörg, Markus und ich aufgeregt, aber voller Energie an den Start. Das Schwimmen fand im 50m-Freibadbecken statt, das mitten im Grünen direkt neben dem Hengsteysee liegt. Jörg kam nach einer Spitzenzeit von 15:43 Minuten aus dem Wasser!

Die Radstrecke war mit 42km und über knapp 600 Höhenmetern wie zu erwarten sehr anspruchsvoll! Man musste vier Mal einen Berg hochklettern! Dazu gab es eine ordentliche Portion Wind! Für Markus war das anscheinend nicht hart genug, er sicherte sich mit 1 Stunde und 7 Minuten die beste Radzeit der gesamten Regionalliga.

Die Laufstrecke war dafür umso dankbarer. In vier Runden ging es flach am See entlang. Hier lag ich diesmal mit einer Zeit von 39:48 Minuten vorne.

Unser Teamkollege Dagmar musste aus gesundheitlichen Gründen leider den Wettkampf abbrechen, was ihm nicht leichtgefallen ist, denn er hat sich bis zur zweiten Fahrradrunde durchgekämpft. Das war die richtige Entscheidung, Gesundheit geht vor! Wir freuen uns, wenn er uns hoffentlich bald wieder unterstützen kann!

Alles in allem hat der Hagener Triathlon sehr viel Spaß gemacht und wir haben alles für die Mannschaft gegeben. – Nach dem Wettkampf ist vor den Wettkampf, Pfingsten geht’s weiter nach Bonn!