NRW-Meisterschaften 2021


Elisa Bleimann startete bei den NRW-Meisterschaften zum ersten mal seit über eineinhalb Jahren auf der langen Bahn.

Bericht von Elisa Bleimann.

Vor 4 Wochen haben wir uns dafür entschieden, dass ich bei den diesjährigen NRW- Meisterschaften, die von Mai 2021 auf den Oktober 2021 verschoben worden sind, starten werde. Ich habe mich riesig gefreut die Chance zu bekommen nach 1,5 Jahren einen Wettkampf zu schwimmen und dann auch noch die NRW- Meisterschaften. Die Vorfreude war riesig und so ging ich mit viel Motivation ins Training. Die Vorbereitung mit 2 Wettkämpfen und anstrengendem Sprinttraining war hart und verlief an manchen Stellen anders als geplant.

Trotzdem war die Vorfreude riesig und so fuhren Pia Hallmann und ich am 2. und 3. Oktober nach Bochum. Am Samstag (2.10) schwamm ich 50m Brust. Leider verlief das Rennen nicht wie geplant. Die ersten 25m waren gut, doch dann fehlte mir die Wende und die Bahn wurde seeehr lang. (Der Wettkampf war mein erster Wettkampf seit 2 Jahren auf einer 50m Bahn und so war es ungewohnt 50m ohne Wende zu schwimmen). Angeschlagen habe ich mit 1sec. über Bestzeit und Platz 8 in meinem Jahrgang. Die Enttäuschung war da, doch nachdem wir uns ein T-Shirt von der Veranstaltung gekauft hatten und ich durchgeatmet hatte, konnte ich wieder lachen und es ging 1,5h zurück nach Brand.

Müde aber mit viel Energie trafen Pia und ich uns am nächsten Tag wieder um 8 Uhr in Brand, um pünktlich um 9:30 Uhr beim Einschwimmen zu sein. Das Einschwimmen verlief sehr gut und ich hatte richtig Lust auf den 100m Brust alles zu geben. Während des Aufwärmens kam Annika Lentzen als Special Guest vorbei, ich habe mich riesig gefreut. (An dieser Stelle nochmal DANKE an Annika). Hoch motiviert sprang ich ins Wasser. Die ersten 50m fühlten sich richtig gut an, doch nach 60m ging nichts mehr. Die letzten 40m waren die härtesten, die ich in einem Wettkampf je geschwommen bin. Die Zeit war dementsprechend nicht so gut (6. Platz). Mit großer Enttäuschung, aber doch einem Lächeln, als ich Annika gesehen habe, ging es wieder zurück nach Brand.

Jetzt heißt es erstmal ausruhen und analysieren, woran es gelegen hat. Alles in allem bin ich stolz, dass ich es nach 2 Corona Jahren zu den NRW- Meisterschaften geschafft habe. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei bin und ein besseres Ergebnis dabei heraus kommt.

Vielen Dank an meine Trainer Timm und Sascha, die zwar nicht dabei sei konnten, da Sascha seinen ersten Ironman absolviert hat (Glückwunsch), an Pia, die mit mir gefahren ist, an Tobias und Lotta für das Trainieren. DANKE!!

Krone richten und weiter machen!!

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